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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 5215
Erfahrung:  Lanjährige praktische Tätigkeit als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, ich war ein Jahr krank geschrieben wegen unerkl.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich war ein Jahr krank geschrieben wegen unerkl. Rückenschmerzen die letztendlich in einer Depression endeten, inkl. Nervenzusammenbruch im Mai. Seit dem 01.06.18 habe ich Urlaub und davon 10 Tage auf Mallorca bei einem Verwandten verbracht, der mir jetzt damit droht die Urlaubsbilder (beim Essen) meinem Arbeitgeber zu schicken, damit der sieht das ich "gesund" bin. Den Urlaub habe ich zwei Tage vor Ende abgebrochen wegen erneutem Zusammenbruch.
Meine Frage :
1. Kann mir seitens des Arbeitgebers Ärger drohen wegen den Bildern ?(war im Urlaub habe aber Bier und Wein getrunken)
2. Kann ich gegen den Menschen vorgehen, der vorhat diese Bilder, die ja im famliären Rahmen gemacht wurden weiterzugeben ?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

1.

Sie haben nichts zu befürchten. Selbst wenn Sie krankgeschrieben wären, dürfen Sie verreisen und Alkohol trinken. Sie dürften während einer Arbeitsunfähigkeit nur nichts machen, was Ihrer Genesung zuwiderliefe. Aber Sie waren ja noch nicht einmal krankgeschrieben, sondern hatten regulären Urlaub. Sie müssen sich also keine Sorgen machen.

2.

Sie könnten einen Unterlassungsanspruch gegen den Verwandten durchsetzen. Hierfür würde sich eine einstweilige Verfügung anbieten, die Sie beim zuständigen Amtsgericht beantragen könnten. Die Verfügung könnte dem Verwandten - bei Androhung eines Ordnungsgeldes bis 250.000 EUR und ersatzweise Haft - einstweilen untersagen, Fotos von Ihnen an Dritte weiterzugeben.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ersteinmal vielen Dank für die Antwort!. Ich gehe am Montag zur Amtsärztin, da ich vielleicht vorübergehend wegen Depression und Schmerzen aus dem Dienst genommen werden soll, ich werde ihr natürlich nicht verheimlichen dass ich einen erneuten Zusammenbruch hatte und deswegen den Urlaub (von dem sie selbstverständlich weiß) unterbrochen habe (lief meiner Genesung ja absolut zuwider). Können die Bilder in dieser Entscheidung einen Einfluss nehmen ? Diagnose genau ist LWS-HWS-BWS Syndrom, Anpassungsstörung, Schultersyndrom, Schulterblattkrachen... so alla : Naja im Urlaub Alkohol geht und danach geht sie in Pension.(welche von mir im ersten Anlauf abgelehnt wurde, leider wurde die Wiedereingliederung durch den Nervenzusammenbruch im Mai beendet)Was kann ich tun falls die Bilder bereits beim AG sind ? Anzeige erstatten wegen Recht am eigenen Bild ?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Die Bilder nehmen keinen Einfluss auf die Entscheidung der Amtsärtztin. Außerdem ist Urlaub per se nicht unzulässig und läuft auch nicht einer Genesung zuwider.

Falls die Bilder schon beim Arbeitgeber sind, können Sie Strafanzeige stellen. Das können Sie bei jeder Polizeidienststelle machen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
ok vielen dank.

Sehr gerne. Ich freue mich, wenn ich helfen konnte.

Alles Gute!