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daniela-mod
daniela-mod , JustAnswer Staff
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 43
Erfahrung:  JustAnswer Support Staff
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daniela-mod ist jetzt online.

Ich bin seit dem 01.11.2015 als Kundenberaterin im

Kundenfrage

ich bin seit dem 01.11.2015 als Kundenberaterin im Außendienst - mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Std. - unbefristet in einem Unternehmen mit ca. 2700 Mitarbeitern angestellt. Ich habe 05.11.2017 nach dem Familienpflegezeit eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 30 Stunden (befristet für 2 Jahre, ab dem 15.01.2018) beantragt. Unterstützung/Pflege meines Vaters (91 Jahre) in häuslicher Umgebung.
Leider wurde der Antrag von meinem AG zunächst mündlich abgelehnt. Angeführt wurden dringende betriebliche Gründe, da ich im Außendienst tätig bin: Einrichten eines weiteren Arbeitsplatzes. Anschaffen Dienstwagen, Handy, Home-Office-Arbeitsplatz
Um den vermeintlichen Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit prüfen zu lassen habe ich Klage vor dem Arbeitsgericht erhoben.
Am 23.03.2018 fand nun ein Gütetermin in der Sache statt, mit dem Ergebnis wir (mein AG und ich) versuchen sollen eine außergerichtliche Einigung zu finden. Das ist bisher leider nicht gelungen, statt dessen wurde mir ein Aufhebungsvertrag vorgelegt.
Ich muss nun entscheiden, ob ich einen Kammertermin (auf Antrag) beantragen soll?
Meine Frage:
1. Besteht nun Rechtsanspruch in meiner Funktion (Außendiensttätigkeit), ja oder nein?
2. Dringende betriebliche Gründe zur Ablehnung? Einrichtung eines weiteren Arbeitsplatzes = ausreichender Ablehnungsgrund?
Ich freue mich auf ihre Antwort.
Vielen Dank ***** ***** freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich mich mit Ihrer Fragestellung befasse.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Mit dem Familienpflegezeitgesetz wird Beschäftigten in Unternehmen mit in der Regel mehr als 25 Beschäftigten der Anspruch auf eine vorübergehende Arbeitszeitverringerung eingeräumt.

Nach § 2 FPfZG können Beschäftigte mit dem Arbeitgeber vereinbaren, dass ihre Arbeitszeit für maximal 24 Monate auf höchstens 15 Wochenstunden reduziert wird.

Hierüber hat der Gesetzgeber einen klar formulierten Rechtsanspruch dem Antragsteller an die Hand gegeben.

Eine Ablehnung des AG dürfte nur in absoluten Ausnahmefällen möglich sein (wie z. B. Existenzgefährdung, was in Ihrem Fall aufgrund der Größe des Unternehmens nicht gegeben ist).

Ob der AG tatsächlich einen Arbeitsplatz einrichten muss etc. wäre von diesem zu beweisen.

Die "Zumutbarkeit" ist dann vom Gericht unter Abwägung der Interessen vorzunehmen.

Sicherlich meinte das Gericht mit dem Versuch der Einigung zwischen den Parteien aber nicht, dass Ihnen einfach ein Aufhebungsvertrag angeboten wird. Ich denke hier macht es sich der AG zu leicht.

Zur Wahrung Ihrer rechtlichen Interessen wäre daher ein Kammertermin wahrzunehmen, in welchem Sie sich nach Möglichkeit anwaltlich vertreten lassen sollten. Denn nur hierüber könnten Sie Rechtssicherheit erhalten, ob die Ablehnung Ihres AG rechtmäßig war.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für ihre Einschätzung. Werde einen Kammertermin in der Sache wahrnehmen.
Wie hoch werden die Kosten für den Kammertermin (etwa) sein?
Danke für ihre Info.
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne. Die Gerichtskosten richten sich nach dem Streitwert und dessen Höhe. Hiernach wären die Gerichtskosten zu berechnen.Verschieden Streitgegenstände sind für den Streitwert zu addieren.<p style="margin-top:3.0pt;margin-right:0cm;margin-bottom:3.0pt;margin-left:
0cm;line-height:15.0pt">Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).<p style="margin-top:3.0pt;margin-right:0cm;margin-bottom:3.0pt;margin-left:
0cm;line-height:15.0pt">Hierdurch entstehen Ihnen keine Zusatzkosten. Insbesondere hat dies keinen Einfluss auf die bereits an das Portal geleistete Zahlung.<p style="margin-top:3.0pt;margin-right:0cm;margin-bottom:3.0pt;margin-left:
0cm;line-height:15.0pt">Vielen Dank.<p style="margin-top:3.0pt;margin-right:0cm;margin-bottom:3.0pt;margin-left:
0cm;line-height:15.0pt">Mit freundlichen Grüßen<p style="margin-top:3.0pt;margin-right:0cm;margin-bottom:3.0pt;margin-left:
0cm;line-height:15.0pt">Dr. Traub <p style="margin-top:3.0pt;margin-right:0cm;margin-bottom:3.0pt;margin-left:
0cm;line-height:15.0pt">-Rechtsanwalt-
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Für diese Frage haben wir keine gültige E-Mail vorliegen.
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