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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17409
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Ich bin seit 01.06.2006 bei einem Unternehmen (WT GmbH) als

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin seit 01.06.2006 bei einem Unternehmen (WT GmbH) als kaufmännische Angestellte tätig. Im damals abgeschlossenen schriftlichen Arbeitsvertrag sind eine wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden und 2.400 € Bruttogehalt vermerkt.
Zum 30.08.2011 habe ich einen schriftlichen Zusatz zum Arbeitsvertrag bekommen mit Reduzierung der Arbeitszeit auf wöchentlich 24 Stunden.
Insolvenzbedingt ist mein Arbeitsvertrag zum 01.06.2014 automatisch nach § 613 a BGB unverändert mit allen bisherigen Rechten und Pflichten auf ein neues Unternehmen (WTC GmbH) übergegangen.
Zum 08.05.2016 habe ich erneut einen schriftlichen Zusatz zum Arbeitsvertrag bekommen mit Reduzierung der Arbeitszeit auf wöchentlich 20 Stunden.
Mein Gehalt wurde stufenweise angepasst auf zuletzt 4.000 € brutto seit Januar 2012. Dieses Gehalt blieb gleich trotz Übergang auf das neue Unternehmen 2014 und Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit 2016. Außer den regelmäßigen Gehaltsabrechnungen habe ich allerdings keinen Nachweis über die Gehaltserhöhungen.
Mein Vater ist der Geschäftsführer des Unternehmens, „nur“ deshalb liegt mein Bruttogehalt in Teilzeit so hoch. Zum Jahresende wird mein Vater aus dem Unternehmen ausscheiden.
Meine Frage lautet:
Kann ein zukünftiger neuer Geschäftsführer mein Gehalt nach unten korrigieren, damit ich im Vergleich mit den Kollegen wieder gleich verdiene? Brauche ich einen schriftlichen Anhang/Ergänzung zum Arbeitsvertrag, in dem mein aktuelles Gehalt vermerkt ist?

Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Auch wenn es keine schriftliche Vertragsabrede gibt, handelt es sich um eine sogenannte betriebliche Übung.

Das Gehalt wird nunmehr seit mehreren Jahren bezahlt, sodass das hohe Gehalt als faktisch vereinbart gilt.

Eine einseitige Änderung ist nicht möglich.

Dennoch sollten Sie versuchen, dass Ihr Vater dies noch schriftlich mit Ihnen regelt - zur Sicherheit.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Guten Abend,
und vielen Dank für Ihre Einschätzung.
Ich bin bereits hiervon ausgegangen, wollte nur "auf Nummer sicher" gehen und eben nicht den persönlichen Anwalt fragen, der im Falle eines Rechtsstreits auch der Anwalt des Unternehmens wäre.

Gern, wenn noch Fragen sind, einfach melden.

raschwerin und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Vielen Dank, ***** ***** schönen Abend noch.