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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 8995
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Vergangenes Jahr habe ich von meinem Arbeitgeber eine

Diese Antwort wurde bewertet:

vergangenes Jahr habe ich von meinem Arbeitgeber eine befristete Verlängerung meines Arbeitsvertrags erhalten. Dies war die dritte Verlängerung (Der erste Vertrag ging über ein Jahr, der zweite über 6 Monate, der dritte letztlich nur noch über 3 Monate). Die Begründung für den Zeitvertrag lag auf einem "Projekt", das man mir zugewiesen hatte - der Programmierung einer Webseite.
Dieser Vertrag geht nun seit Oktober und ist befristet bis Ende des Jahres. Zudem hat man mir auch Disposition zugewiesen, vor allem in Nachtschichten und Samstagsdiensten, was als Grundlage für einen FirmenPKW dienen soll, der mir als indirekte Gehaltserhöhung zugesichert wurde.

An dem Projekt selbst habe ich nun seit Oktober letzten Jahres nicht mehr arbeiten können. Es gab zwischenzeitlich eine Anfrage meiner Geschäftsführerin, die wissen wollte, wie meine Arbeit verteilt ist und dementsprechend eine Aufstellung von mir bekommen hat, wie viel Zeit ich für welche Aufgabe brauche.
In diesem Überblick habe ich meine Programmierungsarbeit kein einziges Mal erwähnt. Um mich weiter auszulasten hat man mir noch eine weitere Aufgabe gegeben bzw. eine Aufgabe ausgeweitet, die nun mehr Arbeitsaufwand benötigt.
Hierfür gibt es auch keine Vertretung, sodass ich nun nach Krankheit und Urlaub angehalten worden bin, Überstunden zu machen, um damit fertig zu werden.
Seit Monaten kein Wort über meine Tätigkeit als "Programmierer". Keine Anfrage, keine Rückmeldung, kein Auftrag, kein Gespräch über die Ziele, Probleme oder Sonstiges.

Daher lautet meine Frage, ob das als Grundlage ausreicht, den Vertrag anzufechten und wenn ja, wie ich Beweise hierfür sammeln kann, um meine Behauptung, das Projekt wäre nur vorgeschoben, um mich nicht fest einstellen zu müssen, aber weiterhin von meiner Einsatzfähigkeit in der Disposition zu profitieren.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte erlauben Sie mir zum mitgeteilten Sachverhalt folgende Nachfrage:

Warum haben Sie Ihre Programmiertätigkeit nicht erwähnt?

Was genau wollen Sie anfechten bzw. was wollen Sie mit der Anfechtung bezwecken?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Guten Tag Dr. Traub,ich habe die Programmiertätigkeit nicht erwähnt, weil ich derzeit alles andere mache als zu programmieren. Und man weiß das.
Dieser Vertrag war und ist nicht projektbedingt. Ein halbes Jahr bevor mir der Vertrag vorgelegt worden ist, wurden die Ressourcen bzgl. der Disposition diskutiert. Ich habe zwei Kollegen, die 60 Jahre und älter sind und bald in Rente gehen wollen. Einer davon nächstes Jahr. Ein anderer Kollege hat gekündigt.
Wir haben einen Bereich in der Disposition, der viel Erfahrung, Hintergrundwissen und mentale Agilität erfordert, um die Touren möglich zu machen und noch mehr, um das Feingefühl zu entwickeln, die Wirtschaftlichkeit beizubehalten.
Ich kann das. Neben mir drei Kollegen. Zwei davon sind bald in Rente. Ich bin die einzige Vertretung, wenn einer von ihnen krank oder im Urlaub ist.
Das ist der eigentliche Grund, warum man mich verlängert hat. Weil man musste. Allerdings kann mich wie schon erwähnt, die Geschäftsführung nicht sonderlich leiden. Also braucht aber will man mich nicht und deswegen möchte man mich nicht binden.
Die Programmierung steht in meinem Vertrag, aber wird nicht als solche Tätigkeit "geschützt". Ich bekomme keine Entlastung, um mir Zeit zu geben, das Projekt weiter zu betreiben, sondern erhalte weitere Aufgaben dazu.Die Situation zwischen mir und meinem Arbeitgeber ist angespannt seit ich krank war. Man gehe nicht davon aus, dass zwei Wochen Krankheit angemessen ist für eine Grippe. Außerdem hat man mir in einem Gespräch unter vier Augen offen gesagt, dass man denkt, dass ich mich nur krank gemeldet habe, weil ich meinen Urlaub nicht bekommen habe.
Dazu möchte ich anmerken, dass ich nach einer Woche wieder zur Arbeit erschienen bin und wieder nach Hause geschickt worden bin, da offensichtlich war, dass ich krank bin.
Diese unhaltbare Anschuldigung geht nun einigen "Schikanen" voraus, bei denen Fehler gesucht werden nach dem Motto: ***** ***** Polizist dich dran kriegen will, schlägt er die Rücklichter selbst ein, wenn er nichts findet.
Ich habe nicht vor meinen Arbeitgeber in nächster Zeit zu verklagen. Ich möchte mich allerdings absichern.Da man Ende des Jahres vermutlich den Vertrag "auslaufen" lassen möchte, ziele ich auf eine Abfindung ab.Mit freundlichen GrüßenClaudia B.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Da Sie sich in einem befristeten Arbeitsverhältnis befinden, dürfte das Erlangen einer Abfindung zum Ende des Arbeitsverhältnisses schwierig sein.

Dies zumal es keine gesetzliche Grundlage für den Erhalt einer Abfindung gibt.

Eine solche wird entweder durch den AG freiwillig bezahlt oder weil eine solche arbeitsvertraglich vereinbart ist.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Dr. Traub,so weit ich weiß, bedarf es bei einer Verlängerung über den Zeitraum von 2 Jahren und/oder aber der dritten Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrags eine sachbezogene Begründung, die in diesem Fall auf die Ausübung eines Projektes, das direkt mit Programmierung in Zusammenhang steht erfolgt ist.
Da ich aber nicht programmiere und das seit über einem halben Jahr und dies meinem Arbeitgeber weder auffällt noch ihn zu interessieren scheint, ist die Frage nicht, ob ich eine Abfindung bekommen kann, sondern ob der Vertrag seine Gültigkeit besitzt, was gleichzeitig bedeuten würde, dass ich in einer Festanstellung wäre und somit durchaus in der Position, eine Abfindung zu erhalten, da aufgrund der aktuellen Situation, zu erwarten ist, dass mein Arbeitgeber mich Ende des Jahres nicht weiter beschäftigen möchten wird.Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Ihre Annahme ist korrekt. Wenn mehr als 3 Verlängerungen und/oder eine Überschreitung von 2 Jahren bei einem befristeten Arbeitsverhältnis vorliegen kann ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entstehen, wenn die Verlängerung nicht auf einen hinreichenden Sachgrund zurückzuführen ist.

Dieser muss konkret benannt sein und auch mit der tatsächlichen Tätigkeit übereinstimmen (darf keine fadenscheinige Begründung sein).

Ansonsten entsteht ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Dr. Traub,Und da die Verlängerung nun die dritte war und es sich nun um Jahr drei handelt, wurde die Programmierung vorgeschoben. Die ich aber wie gesagt nicht ausüben kann, weil man mir hinreichend andere Arbeit gibt. Und um die man sich auch nicht kümmert.
Wie kann ich dafür Beweise sammeln? Was ist zulässig?Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen beantworten und auf die Frage der Beweisbarkeit eingehen.

Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.

Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.

Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.