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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 25859
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich arbeite im rettungsdienst und arbeite normalerweise 12

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich arbeite im rettungsdienst und arbeite normalerweise 12 stunden dienste. ein kollege fragte mich ob ich nach einem 12 stunden nachtdienst (19-7Uhr) (Donnerstag auf Freitag) für ihn einen spätdienst (14-21Uhr) fahren könnte. Leider habe ich mich im Dienstplan verlesen und sagte meinem vorgesetzten, freitag früh, dass ich nach dem nachtdienst nicht mehr arbeiten kann. da nur 7 stunden dazwischen liegen. darauf hin meinte er, es würde sich um eine nebenabrede halten und das gesetz würde hier nicht greifen. nachdem ich nun nicht zum dienst angetreten bin, erhielt ich heute nun eine abmahnung und frage mich nun ob diese rechtens ist.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Welches Fehlverhalten wird Ihnen denn im Einzelnen mit der Abmahnung zur Last gelegt? Wie ist Ihre Formulierung zu verstehen: "darauf hin meinte er, es würde sich um eine nebenabrede halten und das gesetz würde hier nicht greifen"?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Mir wird Arbeitsverweigerung vorgeworfen.Mein Vorgesetzter meinte ich hätte mit meinem Kollegen eine nebenabrede getroffen, außerhalb des gesetzes. Da ich ihm den Dienst zugesagt habe.

Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Abmahnung unter den gegebenen Umständen rechtlich nicht zu beanstanden ist.

Eine solche Abmahnung kann der AG aussprechen, wenn dem AN eine schwer wiegende schuldhafte Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten zur Last fällt.

Das ist hier leider der Fall, denn Sie hätten den Spätdienst für den Kollegen nur mit der ausdrücklichen Zustimmung, jedenfalls aber in Abstimmung, mit Ihrem Vorgsetzten übernehmen dürfen.

Dies vor allem deshalb, weil Ihnen hätte klar sein müssen, dass Sie am folgenden Freitag arbeiten mussten. Die Tatsache, dass Sie sich im Dienstplan verlesen haben, entlastet Sie insoweit leider nicht.

Die Abmahnung ist daher leider berechtigt.

Ich bedaure außerordentlich, Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Weshalb geben Sie denn jetzt vollkommen grundlos und ungerechtfertigt eine negative Bewertung ab?? Ihre Anfrage ist ausführlich beantwortet worden. Sie können mich nicht für die Rechtslage verantwortlich machen.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese. Ansonsten geben Sie bitte eine positive Bewertung ab.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sie haben noch immer keine Bewertung hinterlassen.

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden. Auf die Rechtslage habe ich keinen Einfluss - ich muss Ihnen diese wahrheitsgemäß darstellen.

Geben Sie daher bitte nunmehr Ihre Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Dienstleistung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne).

Kostenlose Rechtsberatung durch Rechtsanwälte ist gesetzlich verboten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ich verstehe die Formulierung ihrerseits nicht. Laut dem Arbeitszeitgesetz sollen zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn mindestens 11 Stunden liegen.
Da dies hier nicht zutrifft, frage ich mich nun wieso die abmahnung nun rechtens ist. Beim Absprechen mit dem Kollegen war mir nicht bewusst das ich keine 11 Stunden Pause hätte. Und eine Information vom Dienstplaner gab es auch nicht.
Auch wenn der Dienst mehrere Wochen im Dienstplan stand.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Sie haben aber doch mitgeteilt, dass Sie in den Dienstplan eingetragen waren, oder nicht?

Wenn Sie in den Dienstplan für Freitag eingetragen waren, und wenn Sie durch die nicht mit dem Vorgesetzten abgestimmte Übernahme des Donnerstagsdienstes es sich unmöglich gemacht haben (wegen der Unterschreitung der Ruhezeit), den Freitagsdienst wahrzunehmen, dann stellt exakt dies Ihren Pflichtenverstoß dar, denn Sie waren nun einmal arbeitsvertraglich verpflichtet, den Freitagsdienst wahrzunehmen.

Ich bedaure, aber ich kann Sie im Rahmen einer anwaltlichen Beratung nicht belügen.

Klicken Sie dann bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ich war von Montag bis Donnerstag im Nachtdienst eingetragen. Jeweils von 19Uhr bis den darauf folgenden Tag 7Uhr.
Das war mein normaler Dienstplan. Ich wäre Freitag früh um 7Uhr aus dem Nachtdienst gekommen und hätte das Wochenende frei gehabt.
Nun fragte mich ein Kollege ob ich freitag ab 14Uhr für ihn arbeiten kann. Das war ca.4 Wochen vor dem eigentlichen Dienst.
Ich sagte Ja und somit stande ich auch mit dem Nachtdienst und dem Spätdienst am Freitag im Dienstplan.

Dann würde sich die Rechtslage natürlich abweichend darstellen: Unter diesen ergänzend vorgetragenen Umständen haben Sie sich nichts zuschulden kommen lassen, und es ist dann selbstverständlich arbeitsrechtlich auch kein Raum für eine Abmahnung oder eine sonstige Sanktionsmaßnahme.

Verlangen Sie daher die umgehende Rücknahme der Abmahnung und die Entfernung derselben aus der Personalakte.

Sollte Ihr AG diesem Verlangen nicht freiwillig nachkommen, so können Sie Klage zum Arbeitsgericht erheben.

Klicken Sie dann bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.