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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 24995
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, es geht um einen Werkvertrag zwischen mir

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, es geht um einen Werkvertrag zwischen mir (Autorin) und einer Ghostwritingagentur. Ich habe einen Auftrag von 25 Seiten übernommen und am 4.4 eine Teillieferung von 12 Seiten abgeschickt. Diese wurde von der Agentur lektoriert und bemerkt, dass die Arbeit sehr gut ist und der Kunde war auch zufrieden. Nachdem ich am 10.04 die Endlieferung geschickt habe, obwohl vertraglich der 11.04 stand, erhielt ich am 11.04 am Morgen eine Nachricht, dass die Arbeit eine Zumutung ist und sowohl inhaltlich als auch grammatikalisch sehr viele Fehler aufweist. Sollte ich die Bezahlung einfordern, dass sie einen Anwalt beauftragen und Schadensersatz zusätzlich fordern werden. Ich habe von der Kundin ihre Arbeit erhalten, die die Agentur vermittelt hat und gesehen, dass fast zu 98% komplett meine Inhalte genommen und es sich an einigen Stellen um Umformulierungen nur handelt. Ich möchte erfahren, ob die Agentur von mir überhaupt rechtlich gesehen was fordern kann und wie Gesetzeslage aussieht bzw. wie ich vorgehen soll.
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Guten Tag, es geht um einen Werkvertrag zwischen mir (Autorin) und einer Ghostwritingagentur. Ich habe einen Auftrag von 25 Seiten übernommen und am 4.4 eine Teillieferung von 12 Seiten abgeschickt. Diese wurde von der Agentur lektoriert und bemerkt, dass die Arbeit sehr gut ist und der Kunde war auch zufrieden. Nachdem ich am 10.04 die Endlieferung geschickt habe, obwohl vertraglich der 11.04 stand, erhielt ich am 11.04 am Morgen eine Nachricht, dass die Arbeit eine Zumutung ist und sowohl inhaltlich als auch grammatikalisch sehr viele Fehler aufweist. Sollte ich die Bezahlung einfordern, dass sie einen Anwalt beauftragen und Schadensersatz zusätzlich fordern werden. Ich habe von der Kundin ihre Arbeit erhalten, die die Agentur vermittelt hat und gesehen, dass fast zu 98% komplett meine Inhalte genommen und es sich an einigen Stellen um Umformulierungen nur handelt. Ich möchte erfahren, ob die Agentur von mir überhaupt rechtlich gesehen was fordern kann und wie Gesetzeslage aussieht bzw. wie ich vorgehen soll.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Hat man Ihnen denn anhand von übersendeten Textauszügen unter Beweis stellen können, dass die angeblichen Fehler tatsächlich begangen worden sind?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Also ich kann Ihnen die Datei von der Agentur, also die dem Kunden versandt worden ist zukommen lassen und meine Datei. Ebenso kann ich auch den Werkvertrag anhängen. Es wurde nur darauf hingewiesen wie schlecht meine Arbeit ist und das obwohl die erste Teillieferung als sehr gut kommentiert worden ist. Also hab angefangen gehabt die Unterschiede der Texte zu bearbeiten. Die blauen sind meine Sätze und rot wo die Agentur geändert hat.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die exakten und von der Agentur vorgenommenen Korrekturen lassen sich auf ihre Notwendigkeit hin nur im Abgleich mit Ihren Originalausführungen im Einzelnen nachvollziehen - was den Rahmen einer hiesigen Online-Rechtsberatung allerdings vollkommen sprengen würde.

In jedem Fall wird die Agentur Ihnen gegenüber nur dann Schadensersatzforderungen geltend machen können, wenn die Agentur auch einen Schaden nachweisbar erlitten haben sollte, wenn diese also etwa für die Korrektur mehrer Arbeitsstunden aufgewendet haben sollte. Hierfür ist die Agentur aber in der vollen Beweispflicht!

Im Übrigen können Sie gegen etwaige Schadensersatzansprüche mit Ihren Vergütungsforderungen aus der ersten Teillieferung wirksam aufrechnen, denn diese war ja gänzlich unbeanstandet.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank für die Antwort. Habe ich in diesem Fall gar keinen Anspruch auf die Vergütung, da ja meine Arbeit genommen worden ist und offensichtlich nur überarbeitet worden ist an manchen Stellen. Abgesehen davon müsste die Agentur nicht zuvor mir die Möglichkeit für die Korrektur geben, damit ich die Leistung nachbessern kann? Im Vertrag wird angegeben: Die Projektbearbeitung endet nach Abgabe der Arbeit durch den Autor an den
Kunden. Im Rahmen der Zusendung der finalen Fassung verpflichtet sich der Autor
dem Kunden eine Frist von 10 Werktagen zu setzen in dem der Kunde noch
geringe Änderungswünsche äussern kann oder auf Korrekturen in der
Rechtschreibung oder im Satzzeichen verweisen kann.Mich interessiert auch, wenn die Agentur nachweisen könnte, dass wirklich ein anderer Autor für die Überarbeitung beauftragt worden ist, muss ich dann den Schadensersatz leisten, wenn ich gar nicht zuvor in Kenntnis gebracht worden bin und auch vertraglich Zeit bis zum 11.04. hatte

Das ist völlig richtig: Sofern vertraglich eine Nachbesserungsmöglichkeit durch den Autor vorgesehen ist, und sofern Ihnen diese Möglichkeit nicht eingeräumt wurde, so kann die Agentur schon aus diesem Grunde keinen Schadensersatz gegen Sie geltend machen.

Anspruch auf die Teilvergütung hinsichtlich der 1.Teillieferung haben Sie, wie bereits oben ausgeführt.

Klicken Sie dann bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank ***** ***** Frage hätte ich noch offen. Und zwar kann ich nichts dagegen unternehmen, dass restliche Auszüge aus meiner Arbeit übernommen worden sind und zum Teil komplett kopiert worden sind? Würde mir nicht mehr als nur die Teillieferung anstehen bzw auch die Seiten, die Sie kopiert haben? Liegt auch keine arglistige Täuschung der Agentur vor, dass meine Arbeit inhaltlich komplett kritisiert wird, dass Sie falsch ist, aber trotzdem die Inhalte benutzt haben? Weil die Agentur weiß nicht, dass ich die Endlieferung von der Kundin erhalten habe.

Dann rate ich Ihnen an, der Agentur dies umgehend mitzuteilen. Es muss dann auch eine entsprechende Vergütung - auch für die weitere Lieferung - erfolgen.

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Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank ***** *****ür die Beratung. Würden Sie sagen, dass ich besorgt sein muss, dass die Agentur gerichtlich vorgeht? das war die letzte Antwort der Agentur an mich. Tut mir Leid, dass ich Sie damit zutexte, aber ich sehe nicht ein, dass meine ganze Mühe umsonst gewesen ist. Das kam von der Agentur an mich:"die Plagiatsprüfung ist das kleinste Problem. Der Text ist überwiegend einfach inhaltlich falsch. Die Fehler fangen bereits im Inhaltsverzeichnis an. Es sind verschiedene Bereiche nicht aufgeführt oder vergessen worden. So auch im Text. Der Text ist häufig nicht vollständig, es fehlen VERBEN oder andere Wörter, die den Satz überhaupt, wenn er denn dann Sinn macht oder inhaltlich richtig wäre, zu verstehen ist.Die Beispiele, die angeführt werden, sind aus dem Internet kopiert! Da muss ich nicht lange googeln.
Die Rechtschreibung ist nicht nur schlecht, es gibt keine Rechtschreibung. Die Texte sind teilweise sinnlos, falsch und einfach FALSCH! Falsch übersetzt, falsch verstanden oder falsch zusammenkopiert.Die Arbeit ist grottenschlecht.Ich würde mich schämen, so einen Text überhaupt irgendwo hin abzugeben. Der Text wurde hier alleine von 2 Autoren neu geschrieben, überarbeitet und ich weiss nicht was.
Bevor Sie von mir eine Plagiatsprüfung verlangen, würde ich mal fix selber gucken, was mit dem Text nicht stimmt.Ich hätte große Lust, Ihnen die Plagiatsprüfung und die Stunden der Autoren in Rechnung zu stellen.
Ganz zu schweigen von der Kundin und dem nicht auszudenkenden Imageschaden für die Agentur, hätte ich Ihre Arbeit so abgegeben.
Und das in JURA!Sie sollten sich wirklich die Frage stellen, ob das der richtige Job ist. Sie können nicht schreiben und im Thema Jura sind sie nicht bewandert.Ihre nicht erbrachte Leistung, ihr Text, der keine Leistung ist, ist eine Frechheit.
Dafür bezahle ich Ihnen keinen Cent.Und sollten Sie es wagen auf Ihre Rechnung zu bestehen, dann freue ich mich schon auf den Kontext mit meinem Anwalt und Ihnen, dem Ihr Text schon vorliegt.Wir werden überlegen, ob wir Sie schadensersatzpflichtig machen."

Sie haben rechtlich nichts zu befürchten - Schadensersatzansprüche bestehen gegen Sie unter den gegebenen Umständen nicht!

Klicken Sie dann bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 3 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ich bedanke ***** ***** bei Ihnen für die Beratung.

Sehr gern geschehen!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo,
entschuldigen Sie die erneute Störung. Da die Agentur meine Arbeit weitergeleitet hat bzw. den größten Teil und mir keine Information diesbezüglich gegeben hat und ebenso auch keine Bezahlung machen wollte, würde ich gerne erfahren, ob die Agentur sich dadurch strafbar macht und wenn doch auf welcher Gesetzesgrundlage ich es argumentieren kann. Würde mich freuen, wenn Sie mir dazu Auskunft geben könnten. Freundliche Grüße

Nein, eine Strafbarkeit liegt leider nicht vor!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt