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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1502
Erfahrung:  Berufserfahrung
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Hallo ,Ich arbeite für die Instantservice AG in Erfurt bei

Diese Antwort wurde bewertet:

hallo ,Ich arbeite für die Instantservice AG in Erfurt im Homeoffice bei Frankfurt.Die Firma hat mir eine Änderungskündigung geschickt da Sie die Homeofficearbeitsplätze streichen.Verbunden mit einem Jobangebot in Leipzig das ich nicht annehmen kann da mein Mann in Frankfurt aarbeitet und wir uns keine zwei Haushalte leisten können.Wenn ich das Angebot nicht annehme erfolgt eine Beendigungskündigung.Zieht das evtl eine Sperre des Arbeitsamtes nach sich?
Mit freundlichen Grüßen
Tamara Wessels

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Eine Sperre bekommen Sie nur, wenn Sie aktiv an der Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses mitwirken, § § 144 SGB Abs. 1 Nr. 1 SGB III. Dies gilt z.B., wenn Abwicklungsvereinbarungen unterschrieben werden und der Vertrag auf diese Weise aufgelöst wird.

Die Hinnahme einer Änderungskündigung führt jedoch nicht zu einer Sperre. In dem Fall wirken Sie nicht aktiv mit. Der Arbeitgeber ist jedoch verpflichtet, zunächst das mildeste Mittel zu wählen, um sich von einem vertrag zu lösen. Dies kann er z.B. in der Form tun, dass er ein alternatives Angebot unterbreitet. Annehmen müssen Sie diese aber grundsätzlich nicht, zumal in Ihrem Fall ein erheblicher Aufwand und Kosten verbunden wäre. Würde man bei nicht genutzen Alternativen eine aktive Mitwirkung annehmen, läge eine Ungleichbehandlung zu denjenigen vor, denen zuvor kein Angebot unterbreitet würde. Sie dürfen das Angebot daher ablehnen und hätten dann sogar noch die Möglichkeit einer Kündigungsschutzklage, wenn die Kündigung unrechtmäßig erfolgt.

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Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

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