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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 24154
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich z.Zt. In

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich z.Zt. In einen befristeten Arbeitsverhältniss welches zum 31.12.2018 endet. Ich möchte gerne ein Arbeitsverhältnis zum 14.05.2018 bei einen neuen Arbeitgeber beginnen. Meine Fragen dazu wären wie folgt:
1) kann ich das Arbeitsverhältnis ordentlich kündigen?
2) Bis wann muss ich spätestens kündigen?
3) könnte es Probleme irgendwelcher Art bei der Kündigung geben ( Nichtanerkennung..) was muss ich beachten.
Mit freundlichen Grüßen
***** *****e

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Enthält Ihr (befristeter) Arbeitsvertrag eine Regelung, wonach die ordentliche Kündigung möglich sein soll?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Sehr geehrter Herr Hüttemann, es ist nur erwähnt das die Kündigung schriftlich erfolgen muss (nicht auf elektronischem Weg). Eine ordentliche Kündigung ist für beide Seiten ausgeschlossen. Das Recht der Außerordentlichen Kündigung bleibt jedoch davon unberührt

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Meine Nachfrage hat folgenden Hintergrund: Bei einem befristeten AV ist eine ordentliche Kündigung rechtlich nur zulässig, wenn dies arbeitsvertraglich auch ausdrücklich so bestimmt und geregelt ist - § 15 Absatz 3 TzBfG:

https://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/__15.html

Das ist hier leider nicht der Fall mit der Folge, dass Sie das Arbeitsverhältnis nicht ordentlich kündigen können.

Ihnen bleibt aber die Möglichkeit, mit dem AG einen Aufhebungsvertrag zu schließen, der Ihnen einen vorzeitigen Ausstieg aus dem Vertrag ermöglichen würde.

Ihr AG muss dem Abschluss des Aufhebungsvertrages jedoch ausdrücklich zustimmen, wobei Sie keinen Rechtsanspruch auf Erteilung dieser Zustimmung gegenüber Ihrem AG haben.

Sollte Ihr AG einem Aufhebungsvertrag daher nicht zustimmen, so bleibt Ihnen letztlich allerdings auch noch die Möglichkeit, Ihre neue Stelle anzutreten und Ihrer jetzigen Arbeit fernzubleiben: In diesem Fall würden Sie sich allerdings gegenüber Ihrem jetzigen AG schadensersatzpflichtig machen.

Dieser könnte dann als Schadensersatz diejenigen Kosten und Aufwendungen erstattet verlangen, die er tätigen muss, um eine Ersatzkraft zu beschaffen. Hierbei muss er sich allerdings schadensmindernd den ersparten Lohn (den er dann ja nicht mehr an Sie zahlen muss) anrechnen lassen.

Im Ergebnis würden Sie dem AG daher die reinen Personalbeschaffungskosten als Schadensersatz zu erstatten haben (Kosten für Inserat, Bewerbungsgespräche etc.).

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Sehr geehrter Herr Hüttemann,
Vielen für die Information. Mein AG wird sich nicht auf ein Aufhebungsvertrag einlassen. Erfahrungsgemäß wie hoch wären die Personalbeschaffungskosten ca. ?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

In der Regel sind die Personalbeschaffungskosten abgedeckt von dem ersparten Lohn, es sei denn, es handelt sich um eine Führungsposition im Management, für deren Neubesetzung zeitintensiver Aufwand betrieben werden muss.

Ist Letzteres aber nicht der Fall, so werden Sie voraussichtlich auch keinen Schadensersatz leisten müssen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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