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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17612
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

1 ) Ich bin Scheinselbstständig , das ist Fakt .

Diese Antwort wurde bewertet:

1 ) Ich bin Scheinselbstständig , das ist Fakt . Zu dem Ergebnis wird demnächst auch die DRV kommen . Es gibt in der Presse einen Artikel :
https://www.cmshs-bloggt.de/arbeitsrecht/freelancer-vermittlung-auf-dem-pruefstand/
Darin gibt es ein AKZ : S 15 R 5324/12
Dies ist ja für das Sozialrecht . Dieser Fall ist 100 % deckungsgleich mit meinem Fall !
Gibt es ein analoges AKZ für s Arbeitsrecht ?? Das wäre immens wichtig für mich !!!! Oder wie stellt man das sonst dar am besten ?
2 ) Die Vertragskonstellation war Folgendermassen : Ich --> Projektgesllschaft --> Endkunde . bei der konstellation "ich --> Projektgesllschaft" handelt es sich um einen Dienstvertrag . Bei der Konstellation Projektgesellschaft --> Endkunde um einen Werkvertrag !!! Jetzt ist es aber so , das ich ausschliesslich mit dem Endkunden zu tun hatte . Nichts mit der Projektgesallschaft (ausser der Abrechnung) . Hier wurden keine Gewerke erstellt . Es gab in dem Sinne auch keine Abnahmen bzw. Aufgaben und Umfänge in meinem Vertrag (was wie im artikel beschrieben per se zu einer scheinselbstständigkeit im sozialrecht führt!) . Im Vertrag zwischen Projektgesellaschaft und Endkunde tauchen Leistungsumfänge und AUfgaben auf (Nebenbei gesagt entsprechen diese in keinster weise einer freiberuflichen Tätigkeit, hier tauchen sachen auf wie : "managen des Backoffice des Linkmanangers bei dessen Anwesenheit" . Das ist doch ein Scheinvertrag , oder ?? Bzw. ein scheinwerkvertrag , oder ???

wie gesagt , was würde das kosten wenn sie mir hier weiter helfen würden ?

Beste Grüsse ***

Sehr geehrter Ratsucheder,

vielen Dank

Die Antwert eines Fachanwalts für Arbeitsrecht kostet Sie 50 Euro

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Frau Schiessl ,

die 50 euro habe ich schon bezahlt .

Wo genau muss ich jetzt drauf klicken um die Antwort zu sehen ?

Beste Grüsse und schönes WE wünscht ***

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich habe erst mal abgewartet, ob Sie damit einverstanden sind

Sie bekommen sofort eine Antwort, bitte etwas Geduld

Sehr geehrter Ratsuchende, darf ich fragen können Sie auch Aufträge ablehnen?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo Frau Schiessl ,

alles klar . Das war etwas verwirrend geschrieben von mir . Das Angebot und die Quasi überweisung von 50 euro kamen nach meiner Frage die ich so in meinen Text formuliert hatte . War etwas verwirrend . Ich bitte um entschuldigung .

Ich freue mich auch Ihre ANtwort und

verbleibe Mit besten Grüssen ***

Sehr geehrter Ratsuchende, ich bitte höflich um Mitteilung ob sie auch Aufträge Ablehnen können? Sind sie in ihrer Zeiteinteilung frei oder unterliegen Sie Weisungen?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Nein ,
es war nicht möglich Aufräge abzulehnen .
Meine Aufgabe war es in völlig Abhängigkeit , 8 h in den Räumen des Auftraggebers jeden Werktag und der Kernarbeitszeit zu bestreiten . Ich habe und musste mit allen internen und externen Mitarbeitern zusammen arbeiten . Ich bekam Arbeitskleidung , Visitenkarten , Laptop , Festnetztelefon , Arbeitsplatz mit Namensschild an der Tür , Eintrag ins Mitarbeiterverzeichnis , Bürometerial unentgeldlich , einen namentlichen Vorgesetzten . In meinem Vertrag existiert absichtlich keine Berufshaftpflicht . Diese wurde gestrichen . Ich sollte und war nur beratend tätig . Explizit heisst es im Vertrag : Mitarbeit und Zuarbeit nach Vorgabe . Alle Anweisungen an den Berater erfolgen schirftlich nur dann sind diese bindnend . (Aber keine Aufgabenbeschreibungen!)
Die Projektgesellschaft muss für mich ersatz bringen im Krankheits- , urlaubs- oder beendigungsfall . Urlaube und Krankheit mussten genehmigt und angemeldet werden .
Es existiert eine Sperrklausel :
Ich durfte nicht nach beendigung für den Kunden , für kunden des kunden und alle dort kennen gerlernten Verbundunternehmen arbeiten . Bis 1 Jahr nach beendigung des Vertrages ! Das entspricht einem generellen Berufsverbot in dieser Konstellation und so wurde es auch gelebt !!!!
Ich hatte nur 1 Kunden . Vollzeit . komplett sozial und wirtschaftlich abhängig .

Sehr geehrter Ratsuchende, Sie sind klar Arbeitnehmer.

Wenn man sich nämlich dieses Urteil durchgeliest werden dort allgemeine Ausführungen zum Arbeitnehmerbegriff gemacht.

Die Ausführungen zum Arbeitnehmerbegriff sind identisch mit denen zum Arbeitsrecht. Nämlich, wer in seiner Zeit Einteilung frei ist, bestimmen kann ob er Aufträge annimmt oder ablehnt, in die Betriebsorganisation eingegliedert ist.

Das Urteil wirft lediglich die Frage auf, zu wem eigentlich ein Beschäftigungsverhältnis begründet ist. Es will das Beschäftigungsverhältnis zu beiden begründen, je nach den Umständen des Einzelfalls.

Problem ist hier die Arbeitnehmerüberlassung. Die Argumentation können sie aber arbeitsrechtlich eins zu eins übernehmen

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich war quasi der Stellvertreter und Adjudant meines Chefs . Ich habe 100 % sein und die selben Aufgaben gemacht . 100 % !
Es war mir nicht möglich Aufträge abzulehnen . Sonst wäre ich da raus geflogen . hochkant . Auch noch erwähnenswert ist folgendes : Ich hatte als Freiberufler eine Kündigungsfrist von 60 Tagen zum Monatsende ! Das ist mehr als ein Festangestellter des Endkunden . . . .

Sehr geehrter Ratsuchende, man hat sie als freier Mitarbeiter beschäftigt und ganz klar die Regelungen des Arbeitsschutzes umgangen. Das sind Entgeltfortzahlung im Krankheitsfalle, bezahlter Urlaub und Kündigungsschutz

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich denke das ist so . Das Statusfeststellungsverfahren war mit 21:1 Punkten erfolgreich . Das einzige was die Gegenseite vorbringen konnte war : teilweise im Homeoffice tätig ! Das stimmt , mit der Einschränkung , das das genehmigt sein musste vom Endkunden . Ich habe nur ein Problem , und das versteht scheinbar kein Richter . Ich habe damals vor dem Arbeitsgericht verloren . Meine Anwältin hat schlecht gearbeitet . Es kann nur um die Projektgesellschaft gehen bei der ich angestellt bin . etwas anderes gibt das deutsche recht nicht her . beim endkunden kann man sich erst seit dem 01.01.2017 einklagen . vorher war das so , so weit ich weiss das man NUR die Projektgesellschaft verklagen kann wenn eine FALLSCHIRM AÜ existiert , richtig ?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wichtig wäre für mich ein im Arbeisrecht gleich gelagertes AKZ . Oder sagen Sie , das das so reicht wenn man vor ein zivilgericht geht mit nennung der hier aufgeführten Inhalte ?

Sehr geehrter Ratsuchende, dieses Urteil, dass sie zitieren stellt hier zu wem das Beschäftigungsverhältnis begründet ist auf den Einzelfall ab. Es kann also sowohl zu dem einen, als auch zu dem anderen begründet sein.

Home-Office ist kein Argument. Denn viele Arbeitsverträge beinhalten das Home-Office und die Arbeitnehmer sind trotzdem angestellt. Home-Office bedeutet ja nur, dass man einen anderen Arbeitsplatz hat, nicht dass man auch Arbeit ablehnen kann

Das Urteil können Sie eins zu eins auf das Arbeitsrecht zu übertragen.

Es gibt genau die Argumente wieder, die wir auch im Arbeitsrecht verwenden, um ein Arbeitsverhältnis zu prüfen.

Wichtig wäre noch in diesem Zusammenhang, dass sie auch wirtschaftlich abhängig sind, dass dies also mit ihr einziger Auftraggeber ist

Das Problem ist nur dieses, es ist noch nicht höchstrichterlich. Es ist noch eine Berufung vor dem Landessozialgericht Baden-Württemberg anhängig.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Alles klar . Aber dennoch von der Konstellation waren das scheinverträge bzw scheinwerkverträge , richtig ? Diese Konstellation kann ja nicht richtig sein , oder ?
Was passiert denn wenn das nachträglich gedreht wird , Kriege ich dann auch die Umsatzsteuer wieder ?

Sehr geehrter Ratsuchende, wenn es Rück abgewickelt wird muss der Arbeitgeber vor allen Dingen die Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen.

Die Umsatzsteuer ist ja ein durchlaufender Posten. Sie nehmen Sie ein, sie führen Sie ab

Die steht Ihnen ja ohne hin nicht zu.

Wenn ich Ihre Frage beantworten konnte würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen vielen Dank

Schiessl Claudia und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja , das konnten Sie :)) Vielen Dank ***** ***** letztes bitte bitte noch kurz das mit dem Scheinwerkvertrag . Quasi teil 2 oben meiner ursprünglichen Frage . Kurz und knackig . . . wenn ich einen dienstvertrag habe , und die anderen untereinander werkverträge , kann nicht richtig sein , oder ? grundsätzlich wenn man 8 h jeden tag da nur sitzen soll , und nur ein bemühen schuldet kann keine freiberuflichkeit sein , oder ?

Sehr geehrter Ratsuchende, was die beiden untereinander haben ist eigentlich völlig egal. Wichtig ist ihre jeweilige Stellung zu diesen beiden.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
okay . wenn die aber wie in diesem fall untereinander einen werkvertrag haben und exorbitante haftung , wie ich ganz sicher weiss , ist es schlicht und ergreifend eine AÜ , wo die haftung beim arbeitgeber bleibt , richtig ? es wurde kein gewerk erstellt . nie ! was auch wichtig ist , es gab 1 Jahr und 4 Moante kein Beanstandungen . Ich glaube auch das ist in der aktuellen Rechtsprechnung ein quasi Haftungsausschluss und ein starkes Indiz für eine Scheinselbstständigkeit , oder ? Danach sind wir feritg :) Sie haben mir sehr geholfen . vielen vielen dank

Sehr geehrrter Ratsuchender,

es kann in Ihrem Fall auch eine Arbeitnehmerüberlassung sein, dann hat Ihr Arbeitgeber ein Problem denn dazu braucht man ja eine Genehmigung

Das Sozialgericht lbejahtaber die Möglichkeit der Begründung von Beschäftgungsverhältnissesn zu dem einen ODER anderen ausdrücklich

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Oh nein , da liegen sie einem irrtum auf . da hatte das Bundesarbeitsgericht noch nicht entschieden das ausschliesslich ein Arbeitsverhältnis zur Projektgesallsachaft entstanden sein kann . seit dem 01.01.2017 hat frau nahles die gesetze geändert . seit da kann trotz bestehender "FALLSCHIRM" AÜ ein Arbeitsverhältnis zum Endkunden entstanden sein . Darum ist ja die Freiberuflichkeit so aus der Mode gekommen . . . .
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
bringt mir nur leider für meinen fall nichts , da mein fall 2014/2015 passiert ist :///

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie hatten gefragt, naxh einem Arbeitnehmerverhältnis.

Das habe ich in Ihrem Fall bejaht und Ihnen mitgeteilt, dass die Argumentation im von Ihnen genannten Urteil auch im Arbeitsrecht Anwendung findet

Das hat mit dem neuen Arbeitnehmerüberlasungsgesetz nichts zu tun

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Alles gut Frau Schiessl . Passt so weit . Ich habe das ja verstanden und sehe das auch so . Sie sagen also , das das so einfach ins Arbeitsrecht übertragen werden kann . Abschliessend aber nochmal die Frage . . . kennen Sie aus Zufall ein AKZ das das genau wieder spiegelt im Arbeitsrecht ? Das entscheidende ist doch glaube ich das es keine Leistungsbeschreibung und Abnahmen gab . Daher auch keine Haftung etc . Das wäre das tollste überhaupt . Ich mache Ihnen einen Vorschlag . . . wenn Sie mir so ein AKZ nennen , überweise ich Ihnen nochmals 10 euro oben drauf . Wäre das ein Deal für Sie ?
Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Konkret im Arbeitsrecht meine ich .

Das sind die ganz allgemeinen Grundsätze wie man im Arbeitsreht den Arbeitnehmer bestimmt

Ich schau aber mal

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Das mit dem AKZ wäre erstklassig . Aber wenn man keins hätte , es gäbe natürlich auch einen anderen Weg . Da ich ja den Artikel kenne , können wir den ja als Basis benutzen , gut . Aber darüber hinaus , was ist den das wichtigste vor dem Arbeitsgericht das man heraus stellen müsste ? welches sind die schlagendsten Essenzen allgemein ? Bzw was prüfen sie denn noch ab , abgesehen von dem was wir da schon in dem Artikel haben ?

Sehr geehrter Ratsuchende, wenn Sie diese Entscheidung haben haben Sie auch arbeitsrechtlich alles Wesentliche.

Es kommt natürlich noch eins hinzu, das ist die wirtschaftliche Abhängigkeit

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
das war mein einziger kunde . es bestand eine übermässige sperrklausel die auch so gelebt wurde . kein auftreten am markt . keine angestellten . kein büro . keine visitenkarten . kein equipement . ich habe nicht mal rechnungen geschrieben . ich musste mich in ein online system der projektgeselschaft eintragen . als das technisch nicht mehr ging haben die das sogar gemacht ohne mich !!! ich habe keine aquise betrieben und habe nur diesen einen kunden . . .
Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
ich überweise ihnen noch 10 euro . so oder so . aber wenn sie ein AKZ hätten wäre das schönste :)))
LG und schönes we . wie machen wir das mit den 10 euro , wo überweise ich die hin genau ?

Sehr geehrter Ratsuchende, diese Kriterien um einen Arbeitnehmer von einem selbstständigen abzugrenzen sind so selbstverständlich, dass es dafür keine Entscheidung gibt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
xDDD okay . wo soll ich jetzt die 10 euro hin überweisen ? ich stehe zu meinem wort . vielen vielen dank !
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
und schönen feierabend und schönes WE
Sie sind nett. Haben Sie Paypal?

hier Ist noch einmal eine Kommentarstelle

Baumbach Duden Hopt Handelsgesetzbuch zu Paragraph 84 H GB. Der Begriff des Handelsverteters wird Dafür genommen, um den Arbeitnehmer vom selbstständigen abzugrenzen

Arbeitsrecht

1Die Vorschrift wird von der Rspr. allgemein zur Abgrenzung von Arbeitnehmern zu freien Mitarbeitern herangezogen (BAG9.7.2003, AP BGB § 611 Nr. 158).

Ihr kommt damit eine zentrale Bedeutung im Arbeitsrecht zu, da es an einer anderweitigen Definition des Arbeitnehmers fehlt.

Nach der Rspr. des BAG unterscheidet sich das Arbeitsverhältnis von dem Rechtsverhältnis eines freien Mitarbeiters durch den Grad der persönlichen Abhängigkeit, in der sich der zur Dienstleistung Verpflichtete befindet. Arbeitnehmer ist, wer auf Grund eines privatrechtlichen Vertrags im Dienste eines anderen zur Leistung weisungsgebundener, fremdbestimmter Arbeit in persönlicher Abhängigkeit verpflichtet ist. Das Weisungsrecht kann Inhalt, Durchführung, Zeit, Dauer und Ort der Tätigkeit betreffen. Arbeitnehmer ist derjenige Mitarbeiter, der nicht iW frei seine Tätigkeit gestalten und seine Arbeitszeit bestimmen kann. Der Grad der persönlichen Abhängigkeit hängt dabei auch von der Eigenart der jeweiligen Tätigkeit ab. Letztlich kommt es für die Beantwortung der Frage, welches Rechtsverhältnis im konkreten Fall vorliegt, auf eine Gesamtwürdigung aller maßgebenden Umstände des Einzelfalls an. Der jeweilige Vertragstyp ergibt sich aus dem wirklichen Geschäftsinhalt. Die zwingenden gesetzlichen Regelungen für Arbeitsverhältnisse können nicht dadurch abbedungen werden, dass die Parteien ihrem Arbeitsverhältnis eine andere Bezeichnung geben. Der objektive Geschäftsinhalt ist den ausdrücklich getroffenen Vereinbarungen und der praktischen Durchführung des Vertrags zu entnehmen. Widersprechen sich Vereinbarung und tatsächliche Durchführung, ist Letztere maßgebend (BAG 15.2.2012, NJW 2012, 2903). Wegen der Einzelheiten der Abgrenzung kann deshalb auf die allgemeine Darstellung zur Begriffsbestimmung für den Arbeitnehmer verwiesen werden (→ ArbGG § 5 Rn. 2).

Korrektur: Fundstelle ist aus Beck online Kommentar zu Paragraf 84 nicht aus dem Baumbach

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
ja ich habe paypal . sagen sie mir wohin ich überweisen soll :)

Schicken Sie mir ein Mail? Ich mag das hier nicht so öffentlich nennen

***@******.***
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
alles klar . darf ich noch eine letzte sache fragen ? diese passage im artiekl :VertragsgegenstandEin unbestimmter Vertragsgegenstand ist der erste und ein entscheidender Schritt in Richtung abhängige Beschäftigung. Nach Ansicht des Sozialgerichts Freiburg und unzähliger anderer Gerichte ist eine detaillierte Beschreibung dessen, was zu tun ist, unerlässlich für die Kalkulierbarkeit des Leistungsangebots eines Selbstständigen und umgekehrt unerlässlich für den Auftraggeber zur Kontrolle der Vollständigkeit und Richtigkeit der Leistung. Fehlt eine Leistungsbeschreibung, insbesondere bei einer längeren Beauftragung, seien konkretisierende Weisungen nahezu zwingend und zögen eine abhängige Beschäftigung nach sich, so das Sozialgericht Freiburg. Der Kläger könne daher nicht als Subunternehmer, sondern nur als Arbeitnehmer tätig geworden sein.das kann man auch genau so im arbeitsrecht sagen , richtig ? das ist der kern von allem . es war ja auch so . das kann ich mit diversen e mails und zeugenaussagen belegen . wie würden sie das machen ?

Sehr geehrter Ratsuchende, ganz genau. Wenn sie sich einen Arbeitsvertrag ansehen, so ist das Weisungsrecht des Arbeitgebers ziemlich umfassend. Meist enthält es auch noch Klauseln dahingehend, dass dem Arbeitnehmer eine andere, gleichwertige Tätigkeit zugewiesen werden kann.

Auch das unterscheidet ihn von Selbstständigen.

Die selbstständige muss ja wissen, was genau er zu leisten hat.

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
okay , andere gleichwertige tätigkeit hatte ich nicht . ich war nur beratend tätig . ich sollte mitarbeit und zuarbeit nach vorgabe erbringen . 8 h jeden tag da sitzen in der kernarbeitszeit des endkunden . der endkunde hat meine stundenzettel unterschrieben . 8,5 h täglich . ich wurde eigentlich auf tagebasis bezahlt . 750 euro pro tag . premisse war aber das ich 8,5 h da sitze ! denn ich schulde ja bei einem dienstvertrag nur das bemühen
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
aber 100 % die tätigkeit meines namentlichen vorgestzten . nämlich sein backoffice zu machen . zyklisches repoting . bisschen SAP . etc etc etc . keine abnahme nach milestones . kein fall von haftung in 1 jahr und 4 monaten

Sehr geehrter Ratsuchende, Das spricht sehr für einen Arbeitsvertrag, denn bei einem Arbeitsvertrag ist es das Problem des Arbeitgebers, ob er Arbeit für Sie hat oder nicht.

Sie müssen trotzdem ihre Stunden absitzen und bekomme diese Stunden auch bezahlt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
das sollte doch locker reichen um zu beweisen das ich da angestellt war , oder ?

Ja, absolut

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
genau :) so war es auch . ich habe schulungen bekommen . war auf betriebsversammlungen mit dabei . vertreter meines chef . mitarbeit mit allen internen und externen quellen !

Auf Betriebsversammlungen mit dabei das ist schon mal ein sehr gutes Argument.

Unter einer Betriebsversammlung versteht man nach dem deutschen Betriebsverfassungsrecht eine Versammlung von Arbeitnehmern und Betriebsrat zum Zwecke der Information der Arbeitnehmer über die den Betrieb betreffenden Angelegenheiten.

Auch das spricht für ihre Arbeitnehmerstellung

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Hallo Frau Schiessl ,
vielen Dank ***** ***** Sie da sonst noch wie gesagt eine Idee ? Vielen Dank ***** ***** dafür . . . ich wäre Ihnen da wie gesagt sehr sehr dankbar für .

Nein, das wäre es eigentlich

Wenn mir noch etwas einfällt lasse ich es Sie wissen

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Okay . vielen Dank ***** ***** bedeutet mir wirklich etwas .

Freut mich sehr

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Darf ich doch noch eine dazu gehörige Sache fragen ? Fiel mir heute Nacht ein . Wie ist denn das eigentlich wenn ich erfolgreich wäre ? Der befristete Vertrag wäre doch bestimmt unbefristet gewesen , oder ? Wie lange wäre man denn da noch angestellt gewesen ? Was kann man denn da ansetzen ? Oben drauf würden noch die Sozialabgaben kommen , richtig ? Und die zahlt doch NUR der Arbeitgeber , oder ?

Sehr geehrter Ratsuchende, ich kann Ihnen nicht ganz folgen. Der Arbeitnehmerbegriff hat mit einer Befristung des Vertrags nicht zu tun. Die Sozialabgaben trägt der Arbeitgeber das ist richtig

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Wenn sich im nachhinein heraus stellt das ein freiberufliches verhältnis ein arbeitsverhältnis ist , wäre man doch weiterhin dort dann als arbeitnehmer angestellt gewesen , oder ? wenn man , wie wir ja festgestellt haben klar ein arbeitsverhältnis vor liegt und man vor dem arbeitsgericht erfolgreich ist , richtig ? daher wären doch auch befristungen etc unwirksam gewesen , oder ?

Nein, die sind unabhängig davon

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
also wäre man nur bis zur befristung des freiberufler vertrages dort angestellt gewesen ?

ja, denn Sie haben ja nicht binnen 3 Wochen gegen die Befristung geklagt

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
doch das habe ich . das ist das wo die anwältin damals versagt hat :// dann wäre als wenn ich im schadensersatzfall obsiege keine befristung mehr gegeben , richtig ? wie lange wäre ich denn dann da noch angestellt gewesen ? wie viel kann man da einklagen ?
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
also zeitlich von der länge her gesehen . . .

Sehr geehrter Ratsuchender,

leider weivht das Thema jetzt vom ursprünglichen ab

Sie können wenn dann den Verdienstausfall einklagen

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.

alles klar . das reciht mir dann auch erst einmal . vielen vielen dank ***** ***** fall ist damit beendet :) LG aus Berlin Nikolassee ***

LG aus Regensburg