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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 6946
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

Wiedereinstieg nach Elternzeit Sehr geehrte Damen und

Diese Antwort wurde bewertet:

Wiedereinstieg nach Elternzeit
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 01.08.2019 ist meine Elternzeit (komplett aufgebraucht) zu Ende. Welche Möglichkeit bestünde - Einverständnis des Arbeitgebers vorausgesetzt - zu einem späteren Zeitpunkt zu arbeiten zu beginnen, d.h. nicht zum 02.08. sondern evtl. 4/8/12 Wochen später (aufgrund persönlicher Gründe von Einschulung Kind 1, Eingewöhnung Kiga Kind 2....etc.), um weiterhin "im System zu verbleiben", d.h. renten-, kranken-, sozialversichert zu sein?
Besten Dank und viele Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer.

Man könnte natürlich mit dem Arbeitgeber vereinbaren, dass Sie unbezahlt freigestellt werden. In dieser Zeit wären Sie aber auch nicht "im System". Oder Sie vereinbaren, dass er Sie bezahlt freistellt und Sie diese Zeit später durch Überstunden "nacharbeiten". Wenn es nur 4 Wochen sein sollen, wäre auch möglich, dass Sie im Anschluss an die Elernzeit Ihren Jahresurlaub nehmen.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben. Falls noch Fragen bestehen, teilen Sie mir diese bitte mit.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und 3 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Tag Frau Grass,
am besten wäre für mich ein Einstieg am 1.10. und das würde ich gerne meinem AG vorschlagen. Dennoch möchte ich keine Nachteile für mich, d.h. was muss ich tun, um weiterhin überall versichert zu sein bzw. welche Kosten müsste ich tragen oder kann mir mein AG hier entgegenkommen, ohne dass ihm hohe Kosten entstehen. Welche Möglichkeiten gäbe es und was könnte ich ihm bei einem Gespräch vorschlagen? Ein Aufbrauchen meines Urlaubs sowie auf Überstunden-Basis nacharbeiten kommt nicht in Frage.
Besten Dank und Grüße
N. Häberlin

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie müssten freigestellt werden von der Arbeitsverpflichtung, aber eben mit Bezüge, damit der AG die Sozialversicherungsleistungen abführen kann/muss.

Wie man dies praktisch umsetzt, wenn Sie Überstunden und Urlaub ablehnen, ist für mich nicht erkennbar. Denn es scheint eher unrealistisch, dass der AG Ihnen den Lohn ohne Leistung und ohne "Aufarbeitung" "schenken" wird.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ok, könnte ich z.B. 2 Monate freigestellt werden und dann vorübergehend die Möglichkeit der "Aufarbeitung" anbieten? Oder gibt es eine maximale Freistellung dieser Art?Besten Dand und viele Grüße

Sehr geehrte Fragestellerin,

bei beiderseitigem Einverständnis gibt es keine Grenzen. Aber man muss natürlich davon ausgehen, dass eine Aufarbeitung realistisch möglich sein muss, denn die Überstunden sind ja nicht unbegrenzt durchsetzbar.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Grass,
und wie verhält es sich mit Sonderurlaub? Dieser wäre doch nur für 4 Wochen möglich und dann müsste ich mich ggf. für weitere 4 Wochen - wenn ich bei dem Beispiel Einstieg 01.10. bliebe - selbst kranken- und sozialversichern? Mit welchen Kosten muss man hierfür rechnen?
Viele Grüße

Sehr geehrte Fragestellerin,

ohne Bezüge und Versicherung ist auch Sonderurlaub möglich.

Bitte bedenken Sie, dass Sie geld haben wollen, aber keine Leistung erbringen. Dies wird Ihr AG ggf. nicht mittragen wollen.

Wenn Sie sich - da ohne Bezüge - freiwillig krankenversichern wollen, entstehen im Baistarif Kosten von ca. 200 EUR monatlich (das variiert von Kasse zu Kasse, hier sollten Sie sich bei Ihrer Kasse erkundigen).

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Grass,und wie gilt es zu bewerten, wenn ich für 2 Monate nicht sozialversichert bin? Welche Auswirkungen hat dies? Gilt es hier Wesentliches zu beachten oder entfallen mir dann womöglich 2 Monate an Beiträgen, die ja nicht erheblich sein können.Viele Grüße

Sehr geehrte Fragestellerin,

es gibt eine krankenversicherungspflicht, d.h. Sie müssen sich versichern.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass