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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17905
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Habe ich einen Anspruch auf die Sonderzuwendung 2017? Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Habe ich einen Anspruch auf die Sonderzuwendung 2017?
Ich habe fristgerecht zum 31.03.18 im öffentlichen Dienst gekündigt.
Nach der Kündigung erhielt ich einen
Auszug des Tarifvertrages über eine Zuwendung für die Beschäftigen der Mitglieder der TGAOK (TV Zuwendung)“, gem. Arbeitsvertrag nicht ersichtlich.
Zitat:
Die Beschäftigten erhalten in jedem Kalenderjahr eine Zuwendung, wenn sie....
„nicht in der Zeit bis einschließlich 31. März des folgenden Kalenderjahres aus meinem Verschulden oder auf eigenen Wunsch ausscheide“
Der Arbeitgeber, die AOK, zählte mir somit für März 2018 kein Gehalt aus!
Ist dies zulässig bzw. habe ich einen Anspruch auf die Sonderzuwendung 2017?
Vielen Dank ***** ***** Einschätzung.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die freundliche Anfrage.

Bitte verzeihen Sie die verzögerung, es musste erst der passende Fachanwalt gefunden werden.

Der 31.3 ist hier die Frist, bis zu der das Arbeitsverhältnis längstens bestehen muss.

Es kommt hier nicht darauf an, wann die Kündigung ausgesprochen wurde, denn das würde bei langen Kündigungsfristen zu langen Bindungen an den Arbeitsvertrag führen

Vielmehr kommt es hier auf den rechtlichen Bestand des Arbeirsverhältnisses zu einem bestimmten Stichtag an.

Das ist bei Ihnen gegeben am 31.3. ist das Arbeitsverhältnis noch bestehend.

Sie haben daher einen Anspruch auf die Sonderzuwendung

Sie müssen nichts zurückzahlen.

Verlangt man doch etwas , bzw zieht man es ihnen vom Gehalt ab, kann geklagt werden

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen

Bitte fragen Sie gerne nach

wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke

Ich bitte höflich um Mitteilung, was einer positiven Bewertung dieser doch sehr erfreulichen Rechtsauskunft entgegensteht

Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrte Frau Schiessl,
vielen Dank ***** ***** für die Erstauskunft.Ich muss leider nochmals nachfragen, da ich über die Formulierung gestolpert bin und die mich verunsichert, die in der Anlage war als ich nach meiner fristgerechten Kündigung (die mir auch bestätigt wurde).„Die Beschäftigten erhalten in jedem Kalenderjahr eine Zuwendung, wenn sie....
...nicht in der Zeit bis einschließlich 31. März des folgenden Kalenderjahres aus meinem Verschulden oder auf eigenen Wunsch ausscheidet...“ (siehe Anhang).Verstehe ich es schon richtig, da ich zum 31.03.18 gekündigt habe und auch bis dahin dort beschäftigt bin, scheide ich nicht bis einschließlich 31. März aus und somit steht mir die Sonderzuwendung 2017 zu.Ist es überhaupt rechtens, dass der Arbeitgeber einfach mein Gehalt einbehält (Sonderzuwendung 2017 entspricht in diesem Fall ca. 95% meines Gehaltes)?Vielen Dank für Ihre Rückinfo!!MfG, Melanie Jilg

Sehr geehrter Ratsuchender,

ein ganz klarer Fall

AUSSCHEIDEN meint nicht kündigen sondern das Ende des Arbeitsverhältnisses

Der Arbeitgeber ist doppelt im Unrecht

Weder darf er Ihr Gehalt überhaupt einbehalten, noch darf er Ihnen mehr als die Pfändungsfreigrenze einbehalten

Sie müssen zügig schriftlich den Anspruch geltend machen, bzw klagen

Ihr Tarifvertrag enthält mit Sicherheit eine Ausschlussfrist

Ich bitte um Mitteilung, was einer positiven Bewertung entgegensteht

Sie haben eine qualifizierte Antwort vom Fachanwalt bekommen

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bitte um Rückmeldung

Schiessl Claudia und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ja, vielen Dank für Ihre Informationen. Hoffe, dass es ich Recht bekomme.
Mit freundlichen Grüßen
Melanie Jilg
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrter Frau Schiessl,
habe heute die Ladung zur Güteverhandlung bekommen und beabsichtige dort ohne Rechtsbeistand hinzugehen. Finden Sie dies unklug?
Mit welchen Kosten werde ich rechnen müssen? Was denken Sie darüber?
Mit freundlichen Grüßen
Melanie Jilg

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie können entspannt hingehen, ein Rechtsbeistand kostet wahrscheinlich mehr, als das un was es geht

Hören Sie sich an, was der Richter dazu meint

Wenn kein Urteil geschrieben werden muss kostet es nichts

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Dann bin ich ja mal gespannt, wie der Richter die Kündigung bzw. das Ausscheiden aus dem Unternehmen bzw. die AOK Formulierung sieht....“Die Beschäftigten erhalten in jedem Kalenderjahr eine Zuwendung, wenn sie....
...nicht in der Zeit bis einschließlich 31. März des folgenden Kalenderjahres aus ihrem Verschulden oder auf eigenen Wunsch ausscheiden.“
Vielen Dank!

Alles Gute

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ich danke ***** *****! Ihre Unterstützung hat mich etwas beruhigt und gestärkt ��

Das freut mich sehr

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrte Frau Schiessl,leider muss ich Sie nochmals belästigen, da die AOK nicht locker lässt. Erstaunlicherweise haben Sie nun am 20.03.2018 das Gehalt ausbezahlt (allerdings ergibt sich noch eine Nettodifferenz von ca. 200 EUR), aber zumindest mal den größten Anteil. Heute wurde ein Schreiben durch die Personalabteilung ausgehändigt sowie wurde massiv Druck ausgeübt (so das Empfinden), dass die Klage niedergelegt werden soll...
Sie beharren auf ihr Recht, dass die Sonderzulage 2017 zurückgezahlt werden muss. Hierzu wurden alte (!) Anlagen vorgelegt (siehe anbei). Fraglich ob diese noch gültig und rechtens sind...?
Der Plan ist den Gütetermin wahrzunehmen und auf die Forderung erst mal nicht einzugehen. Meine Vermutung "Einschüchterungstaktik".
Was meinen Sie?Vielen Dank für Ihre Rückinfo!!!
MfG Melanie JilgP.S. Der ganze Vorgang betrifft meine Tochter Janine Chemnitz

Sehr geehrter Ratsuchende, Sie haben nichts zu verlieren. Lassen Sie sich nicht einschüchtern kommen nehmen Sie den Gütetermin einfach wahr.

Man will nur verhindern, dass Präzedenzfälle geschaffen werden. Warten Sie die Meinung des Richters ab