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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 24205
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, mein Sohn arbeitet seit 17 Jahren in einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, mein Sohn arbeitet seit 17 Jahren in einem Fitnessstudio als Techniker. Jetzt haben sich zwei Anteilseigner eingekauft die noch andere Studios besitzen. Er hat keinen neuen Arbeitsvertrag bekommen. Nun soll er zweimal die Woche in ein anderes Studio fahren wo er fast drei Stunden Fahrzeit hat. Er ist alleinerziehend, der Sohn ist allerdings schon 15 Jahre alt. Aber dennoch ist es für ihn eine enorme Belastung noch dazu da er auf dem einen Auge von Geburt aus fast blind ist, würde die Autofahrt ein sehr grosser Stressfaktor sein. Ausserdem soll er noch einmal im Monat in ein noch weiter entferntes Studio fahren. Da das näher liegende Studio neu gebaut wird soll er dort die Wände streichen und sonstige Arbeiten verrichten wodurch der neue Anteilseigner natürlich teure Handwerker sparen würden. Bei seinem jetzigen Arbeitsplatz war er auch für vieles zuständig, für Computer, Renovierungsarbeiten usw., da er Elektriker gelernt hat. Aber das ist was anderes. Kann er sich weigern so weit zu fahren oder riskiert er seine Entlassung? Vielen Dank ***** ***** für ihre Antwort.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ihr Sohn ist nicht verpflichtet, die verlangten Aufgaben zu übernehmen, und er würde im Weigerungsfall auch nicht seine Kündigung risikieren.

Die neuen Anteilseigner sind vielmehr kraft Gesetzes in das bestehende Arbeitsvertragsverhältnis eingetreten.

Dies folgt aus der gesetzlichen Regelung in § 613 a BGB:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__613a.html

Geht nach dieser Bestimmung ein Betrieb oder Betriebsteil durch Rechtsgeschäft (=Vertrag) auf einen anderen Inhaber über, so tritt dieser in die Rechte und Pflichten aus den im Zeitpunkt des Übergangs bestehenden Arbeitsverhältnissen ein.

Das bedeutet, dass die Anteilseigner als neue Arbeitgeber vollumfänglich an die bestehenden arbeitsvertraglichen Regelungen gebunden sind.

Die Übernahme der verlangten zusätzlichen Aufgaben und Funktionen durch Ihren Sohn würde daher eine inhaltliche Arbeitsvertragsänderung darstellen, die nur mit der ausdrücklichen Zustimmung Ihres Sohnes erfolgen könnte.

Ihr Sohn kann daher das Verlangen nach Übernahme der Aufgaben unter asudrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage zurückweisen!

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Entschuldigung aber wie lange kann ich noch Fragen stellen?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Tag, mein Sohn hat jetzt eine Email von dem neuen Anteilseigner erhalten. Obwohl er schon 2 mal in Sinsheim und einmal in Bochum war wirft er ihm vor unflexibel zu sein. Da er 17 Jahre am gleichen Ort beschäftigt da sein Chef nur dieses Studio besaß möchte er nicht pendeln. Wie sieht es nun mit seinen Rechten aus. Er war zwar jetzt 3 mal in den anderen Studios möchte dies aber nicht weiter tun. Ausserdem möchte der neue Chef kein Weihnachtsgeld mehr bezahlen und er soll mehr Stunden arbeiten aber er hat keinen neuen Arbeitsvertrag bekommen. Unter diesen Umständen möchte er nicht dort weiterarbeiten. Er hat sich auch schon anderweitig beworben. Aber kündigen möchte er von sich aus nicht.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ihr Sohn muss die anderen Orte nicht anfahren (s.o.). Es würde sich um eine unzulässige Änderung des Arbeitsvertrags handeln, und zudem wäre eine solche Weisung des AG im Rahmen von dessen Weisungsrecht grob unbillig im Sinne des § 315 BGB, da sie gegen die schutzwürdigen Interessen und Belange Ihres Sohnes verstoßen würde.

Der AG ist auch weiterhin zur Zahlung des Weihnachtsgeldes verpflichtet, und Ihr Sohn muss auch keine Überstunden leisten: Maßgeblich ist allein die bisherige arbeitsvertragliche Regelung, denn diese gilt auch für den neuen AG (s.o., § 613 a BGB).

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Tag,
ich möchte gerne mit Ihnen telefonieren. Habe schon bezahlt. Bis wann kann ich mit Ihrem Anruf rechnen?
Damit ich da bin.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Habe aber für den Telefonanruf bezahlt.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Tag Herr Huettemann,
Leider hat mich ein anderer Rechtsanwalt angerufen. Es wäre mir aber recht mit Ihnen zu sprechen da Sie die Situation schon kennen.

Ein Telefonat ist derzeit nicht möglich. Stellen Sie einfach hier Ihre Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das ist ja sehr ärgerlich da ich für das Telefongespräch extra bezahlt habe.

Sie haben aber doch mit einem Kollegen gesprochen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Nein, er hat mich angerufen aber ich habe gesagt ich würde gerne mit Ihnen sprechen da Sie über das Thema Bescheid wissen und ich dann nicht nochmal alles erläutern muss. Das ich dafür schon bezahlen muss wäre ja äusserst ärgerlich.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja ich habe Hallo gesagt und wollte Sie sprechen. Das war alles, wenn mich das 52 Euro kostet fällt mir nichts mehr dazu ein. Dann kann ich diese Plattform nicht weiterempfehlen.

Ich halte mich nicht mehr in meiner Kanzlei auf und kann daher auch nicht mit Ihnen telefonieren!

Sie können sich an den Kundendienst unter

***@******.***

wenden und die Kosten für das Telefonat zurückbuchen lassen.

Weshalb haben Sie denn nun völlig grundlos die Vergütung für meine umfassende Rechtsberatung zurückgebucht??

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Mein Sohn war bei einer Anwältin und ihre Aussagen stimmen nicht mit Ihrer überein. Was soll ich davon halten?
Noch dazu wenn man für ein Telefongespräch ohne Beratung bezahlen soll.