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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17909
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage bezüglich

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Frage bezüglich des nachvertraglichen Wettbewerbsverbot.
Ich arbeite in einer Softwarefirma im Vertrieb/ Marketing und habe ein Jobangebot von einer anderen Softwarefirma als Produktmanagerin erhalten. Beide Firmen bieten zwar eine Software für das Sozialwesen an, jedoch für unterschiedliche Bereiche. Meiner Meinung nach stehen die Unternehmen daher nicht in direkter Konkurrenz, sondern arbeiten eben nur in der gleichen Branche.
In meinem Arbeitsvertrag ist unter dem Abschnitt "§7 Geheimhaltungspflicht, Berufsspezifische Regelungen" der Satz aufgeführt "Die Arbeitnehmerin verpflichtet sich weiterhin, Kunden, während ihres Arbeitsverhältnisses mit dem Arbeitgeber weder auf eigene oder fremde Rechnung zu betreuen, noch deren Betreuung an Dritte zu vermitteln. Diese Regelung gilt nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Eine andersweitige Beschäftigung im gleichen Branchenbereich ist erst nach Ablauf von 6 Monaten möglich, auch hier bleibt der Datenschutz bestehen".
Meine Fragen sind:
1. Ist das Wettbewerbsverbot wirksam, obwohl es sich nicht um das gleiche Produkt/ Kunden handelt, sondern nur um die gleiche Branche?
2. Es wird im Vertrag keine Karenzentschädigung erwähnt. Ich habe gelesen, das man ohne angegebene Karenzentschädigung das Wettbewerbsverbot einfach ignorieren kann, da diese zwingend im Arbeitsvertrag mit aufgeführt werden muss, stimmt das?
3. Bin ich überhaupt dazu verpflichtet meinem jetzigen Arbeitgeber nach der Kündigung mitzuteilen, bei welchem Unternehmen ich neu anfangen werde?
Eine Rückmeldung, ob ich das Wettbewerbsverbot bei einer Kündigung überhaupt beachten muss, würde mir sehr weiterhelfen!
Vielen Dank!
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage.Ein Wettbewerbsverbot ohne Karenz Entschädigung ist für Sie unbeachtlich und nichtig. Sie sind an nichts gebunden, müssen dem Arbeitgeber nichts mitteilen.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.