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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 25010
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin selbstständig und

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin selbstständig und verteile mit meinem Team Flyer und Prospekte.
Bei der letzten Verteilung von 10.000 Flyern, waren die Kunden nicht zufrieden. Angeblich wurden Straßen ausgelassen. Daraufhin habe ich 10 % Rabatt auf die Rechnung gegeben. Die Kunden drohen mir sowohl mit Nichtzahlung der Rechnung als auch mit rechtlichen Schritten wegen der Unzufriedenheit. Außerdem verlangen die Kunden die Flyer zurück. Nun sind wir aber nicht mehr im Besitz der Flyer, diese wurden verteilt. Ich habe keine Nachweise das die Flyer zugestellt wurden (bekomme ja keine Empfangsbestätigung des Briefkastens). Ich habe lediglich die GPS-Daten des Autos. Hier wird belegt von wann bis wann ich in der Ortschaft war.
Bitte um dringende Einschätzung.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Kann Ihr Vertragspartner seine Behauptungen, wonach Straßen ausgelassen worden seien, denn unter Beweis stellen?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Das weiß ich leider nicht. Dies könnten ja nur Personen bestätigen die im Verteilgebiet leben. Die Kunden haben mir in ihrer Stellungnahme die ausführen des Auftrags allerdings bestätigt. .

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Zunächst einmal ist Ihr Vertragspartner nach den zivilprozessualen Regeln der Darlegungs- und Beweislast verpflichtet, Ihnen die behauptete mangelhafte Vertragsleistung konkret unter Beweis zu stellen. Es ist also nicht so, dass Sie sich entlasten müssen, sondern die Gegenseite hat Ihnen anhand konkreter Beweismittel (etwa Aussagen von Anliegern) zu beweisen, dass tatsächlich keine Zustellung erfolgte!

Schon daran mangelt es hier, denn die nicht erfolgte Zustellung wird lediglich pauschal behauptet, ohne jegliches Beweismittel anzubieten.

Anwaltlich ist daher anzuraten, die Gegenseite zunächst einmal aufzufordern, die in den Rede stehenden Gebieten nicht erfolgte Zustellung unter Beweis zu stellen.

Sollte dies der Gegenseite gelingen, so ist Ihr Vertragspartner gleichwohl nicht zu einer vollständigen Kürzung der Rechnung berechtigt, sondern er könnte allenfalls eine anteilige Kürzung vornehmen.

Sie Ihrerseits könnten sodann die Verteiler, die die Gebiete nicht beliefert haben, auf Schadensersatz hinsichtlich dieses anteiligen Kürzungsbetrages in Anspruch nehmen.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Sterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung für die erbrachte anwaltliche Beratung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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