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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 4232
Erfahrung:  Lanjährige praktische Tätigkeit als Rechtsanwalt
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Ich bin seit dem 11.12.17 bis zum 31.05.18 als

Kundenfrage

ich bin seit dem 11.12.17 bis zum 31.05.18 als Reinigungskraft angestellt und erhalte ein Tariflohn von zurzeit 10,00 Euro brutto pro Stunde. Am 01.01 gab es eine Lohnerhöhung auf 10,30 Euro pro Stunde. Es handelt sich um ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis.
Erst war ich in einem Objekt der Sparkasse tätig (1,75 Std am Tag) aber da ich gerne etwas mehr Geld verdienen wollte, gab es am 19.02 ein Objektwechsel und nun bin ich im Objekt der Universität tätig (2,00 Std am Tag + Urlaubsvertretung) aber das Objekt ist echt zu anstrengend.
Für mein Objekt brauche ich 3 Stunden (Es handelt sich da um die Reinigung von 5 Etagen) mein Chef zahlt mir dafür aber nur 2 Stunden. Ich habe mein Chef gesagt, dass dies für mich in 2 Stunden unmöglich zu schaffen sei, aber er bleibt dabei, dass mir dafür nur 2 Stunden Vergütet werden. Also, verschenke ich jeden Tag 10,30 Euro (Also, ich brauche 3 Stunden aber mir werden nur 2 Stunden bezahlt.) Er meinte, dass die Universität diese 2 Stunden als Ausreichend ansieht.
Dann soll ich noch Urlaubsvertretungen machen (da ich blödmann, mich dafür freiwillig mal gemeldet habe). Wie schon erwähnt, wollte halt etwas mehr Geld verdienen aber ich bekomme nebenbei noch Leistungen vom zuständigen JobCenter und da ich ja diverse Urlaubsvertretungen mache, erhalte ich eine höhere Lohnvergütung als vom JobCenter ausgerechnet und somit erhalte ich mehr Leistungen vom JobCenter als mir zustehen, die von mir zurückgezahlt werden müssen. Somit stelle ich mir selber ein Bein.
Jetzt weiß ich nicht mehr weiter
Ich darf nicht kündigen, da mir sonst finanzielle Einbußen vorstehen , aber mein Chef mag mich auch nicht gerade und wenn ich ihn sage, dass ich gerne ein Objektwechsel möchte oder die Urlaubsvertretungen nicht machen möchte (wo er mich schon einplante) gibt er mir gleich die Kündigung in die Hand und vom zuständigen JobCenter erhalte ich dann eine 3monatige Leistungsspeere.
Was soll ich jetzt nur machen?
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Falls Sie gekündigt werden, nur weil Sie sich das Londumping von Ihrem Arbeitgeber nicht gefallen lassen wollen, darf es keine Sperre der Leistungen vom Amt geben. Es ist Ihr gutes Recht, das an Vergütung zu verlangen, was Sie an Stunden gearbeitet haben. Und wenn der Arbeitgeber Ihnen deswegen kündigt, können Sie eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einklagen, sofern Ihr Arbeitgeber kein Kleinbetrieb ist.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Die Firma Peter-Schneider ist ein sehr großer Betrieb. Das Problem ist, dass ich in der Probezeit bin also eine Kündigungsschutzklage bringt gar nichts
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Monaten.

Das stimmt. In der Probezeit können Sie ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.

Es gibt dann noch die Möglichkeit, dass Sie den Arbeitgeber auf Zahlung des Ihnen zustehenden Lohnes verklagen. Falls der Arbeitgeber Sie deswegen kündigt, darf Ihnen das Amt keine Sperre auferlegn.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Das Objekt ist echt zu anstrengend. Ich soll Urlaubsvertretungen machen (da ich blödmann, mich dafür freiwillig mal gemeldet habe). Mein Chef mag mich auch nicht gerade und wenn ich ihn sage, dass ich gerne ein Objektwechsel möchte oder die Urlaubsvertretungen nicht machen möchte (wo er mich schon einplante) gibt er mir gleich die Kündigung in die Hand und vom zuständigen JobCenter erhalte ich dann eine 3monatige Leistungsspeere.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Es gab am 19.02 ein Objektwechsel.
8 Arbeitstage * 10,30 = 82,40 Euro
Ich habe sogesagt jetzt schon 82,40 Euro verschenktIch möchte gerne den Arbeitgeber mitteilen, dass mir die Urlaubsvertretung zuviel wird und ich das nicht schaffe, da allein schon mein Objekt mir ein wenig zu viel ist. Könnten Sie mir da behilflich sein?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Monaten.

Ich kann Ihnen dazu nur sagen, dass Sie es darauf ankommen lassen könnten, also dem Arbeitgeber mitteilen, dass Sie unter diesen anstrengenden Bedingungen nicht arbeiten können. Wenn er Sie dann kündigt, können Sie damit argumentieren, dass Sie die Kündigung nicht selbst veranlasst haben, sodass eine Sperre seitens des Amtes nicht gerchtfertigt wäre.

Dem Arbeitgeber mitteilen müssen Sie das schon selber. Ich weiß nicht, wie ich Ihnen dabei behilflich sein kann. Ich bin hier nur beratend tätig.

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, über das Bewertungssystem eine positive Bewertung (Klick auf 3-5 Sterne) zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag für meine Vergütung freizugeben. Sie können auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ich möchte gerne den Arbeitgeber mitteilen, dass mir die Urlaubsvertretung zuviel wird und ich das nicht schaffe, da allein schon mein Objekt mir ein wenig zu viel ist. Könnten Sie mir da behilflich sein?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Monaten.

Dei der Mitteilung an Ihren Arbeitgeber, kann ich leider nicht behilflich sein. Das müssten Sie selbst machen. Ich bitte um Ihr Verständnis. Ich bin hier nur beratend tätig.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Kann man dies so schreiben?Sehr geehrte Damen und Herren,ich bin seit dem 11.12.2017 für die Firma Peter-Schneider tätig und mir ist aufgefallen, dass ich für mein neues Objekt an der Leibnitz Universität (Tagtäglich) eine Stunde unvergütet tätig bin.
Sie als Arbeitgeber zahlen mir für dieses Objekt nur 2 Stunden, wo dieses Objekt niemals in dieser kurzen Zeit zu schaffen ist (dies habe ich aber auch schon oft mitgeteilt). Sie argumentieren es damals, dass die Leibnitz Universität dafür nur 2 Stunden an Peter-Schneider vergütet.
Hiermit teile ich ihnen mit, dass es für mich unter diesen anstrengenden Bedingungen (die dieses Objekt verlangt) unmöglich ist zu arbeiten.
Seit dem 19.02.2018 bin ich in diesem Objekt für Sie tätig und habe sogesagt schon 8 Arbeitsstunden also insgesamt ein Bruttogehalt in Höhe von 82,40 Euro an Sie verschenkt.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Monaten.

So können Sie es schreiben. Denn genau so ist es ja.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Darf ich eine kündigung anregen wenn ich nicht angemessen vergütet werde
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Monaten.

Die Kündigung anregen sollten Sie in dem Schreiben nicht, da das dann auf eine selbstverschuldete Kündigung hinwiese. Mündlich könnten Sie es anregen.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

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