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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7573
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

2017 war ich bis 25.03. in Elternzeit, Danach habe ich noch

Diese Antwort wurde bewertet:

Im Jahr 2017 war ich bis 25.03. in Elternzeit, Danach habe ich noch bis September Sonderurlaub genommen (war in dieser Zeit selbst krankenversichert). Ab 25.09. bin ich wieder im Angestelltenverhältnis, zunächst vollzeit, dann ab 01.11. in Teilzeit. Im Jahr 2017 hatte ich durchgängig ein Gewerbe angemeldet. Haupteinkunft stellt hier die Vermietung eines Ferienhauses dar. Da ich im die Bürotätigkeiten meines Mannes erledige, habe ich ihm diese in Rechnung gestellt (hier ist er allerdings der einzige "Kunde" ... Ist das legitim, oder kann hier Scheinselbständigkeit unterstellt werden? Ich möchte nicht riskieren, dass hier Sozialversicherungsbeiträge fällig werden.

Sehr geehrte Fragestellerin,

verstehe ich Sie richtig, dass das Gewerbe die Vermietung einer Ferienimmobilie ist und dass Sie NUR einen Kunden haben ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich habe natürlich viele wechselnde Gäste, aber mein Gewerbe umfasst auch Bürotätigkeiten. Im Falle der Büroarbeiten gibt es als Kunde nur mein Mann. Die Einkünfte aus dem Ferienhaus belaufen sich auf 24 t€, die Rechnungen an meinen Mann (dieser ist selbständig) belaufen sich auf 6.500€

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke, ***** ***** nochmals ganz klar: Die Tätigkeiten Ihres Gewerbes sind die Vermietung von Ferienhäusern und Bürotätigkeit ? Wenn Sie dies prozentual gewichten, wie hoch ist der Anteil der Büroarbeit ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Vermietung Ferienhaus ca 10 Std. / Woche = 60%
Bürotätigkeit ca 4 Stunden / Woche = 40%Hinzu kommt ab September meine Beschäftigung im Angestelltenverhältnis (Okt = 39 Std., ab November 12 Std. / Woche)

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

ie Kriterien FÜR eine Scheinselbständigkeit sind 1) Keine eigene Arbeitnehmer 2) kein eigener Kapitaleinsatz, also kein unternehmerisches Risiko, 3) die Art derTätigkeiten, die weisungsgebunden nach Wunsch des Kunden auszuführen sind.

Hier scheinen alle Kriterien bei Ihnen zuzutreffen, sodass eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass von einer Scheinselbständigkeit ausgegangen wird.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben. Falls noch Fragen bestehen,stellen Sie diese bitte.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrte Frau Grass,
bei gleicher Fragestellung antwortete ein Kollege von Ihnen, dass es zu 100% keine Scheinselbständigkeit ist, da ich ja bereits in einem Angestelltenverhältnis stehe- kam mir auch etwas zu simpel vor. Ist es also irrelevant, dass ich hauptberuflich im Angestelltenverhältnis bin? oder bezieht sich Ihre Antwort lediglich auf die Zeit meiner Elternzeit ohne Beschäftigung?
Mit freundlichem Gruß

Sehr geehrte Fragestellerin,

nein, dass Angestelltenverhältnis hat auf die Frage der Scheinselbständigkeit keinen Einfluss. Es kommt - wie beschrieben - entscfheidend auf die genannten Kriterien an.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass