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hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3105
Erfahrung:  LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
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hhvgoetz ist jetzt online.

Ich wurde fristlos außerordentlich gekündigt. Da der

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich wurde fristlos außerordentlich gekündigt. Da der Kündigungsgrund für mich nicht zu akzeptieren ist, habe ich eine Anwältin aufgesucht. Nach ausführlicher Beratung habe ich eine Kündigungsschutzklag eingereicht. Ich hatte meiner Anwältin mitgeteilt, dass ich die Kündigung am 22.12. erhielt und nach den Weihnachtstagen war ich bei ihr. Sie riet mir dazu, die Kündigung mit dem 26.12. zu versehen, damit die Frist für die Klage später beginnt. Leider führte dies dazu, dass meine Klage vor dem Arbeitsgericht abgewiesen wurde, da die 3-Wochen Frist versäumt wurde. Dies hat für mich erhebliche Folgen, da ich nun die Kündigung und dessen Grund (Missachtung des Nähe-Distanz-Verhältnisses, Schule) immer bei Bewerbungen erklären muss. Man rechnete mir gute Chancen aus, da der Schulträger erhebliche Fehler gemacht hat, wie z.B. dass ich vor dem Aussprechen der Kündigung zu dem Sachverhalt nicht angehört worden bin oder erhebliche Datenschutzrechtliche dinge missachtet wurden. So wurde zum Beispiel an die Eltern ein Elternbrief mit dem obigen Kündigungsgrund ausgeteilt. Habe ich nun irgendwelche Möglichkeiten, damit ich noch Chancen habe, dass die Kündigung noch zurückgenommen wird? Ich habe am 25.4. einen 1. Kammertermin, in der die Gegenpartei nun in der Beweispflicht ist. Weiterhin habe ich die Frage, ob ich gegen den Anwaltsfehler irgendwas tun kann?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
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Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
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Sehr geehrte Ratsuchende,

bitte erklären Sie, wie es jetzt zum 1. Kammertermin kommen kann, wenn die Klage schon abgewiesen wurde?

Wie wurde die Sache gerettet?

Ich fürchte, eine seriöse Beurteilung des Sachverhaltes ist nur möglich, wenn die gesamte Akte vorliegt.

Wenn die Klage jetzt wirklich abgewiesen wurde (was den Angaben zum 1. Kammertermin widerspricht) und die Anwältin Ihnen nachweislich wirklich (ohne Not) dazu geraten haben soll, das Datum der Kündigung zu fälschen. Dann sollten Sie sich umgehend nach Verfahrensabschluss an einen anderen Kollegen vor Ort wenden in der Sache wenden.

In einem Haftungsprozess müssen Sie neben einer Fehlberatung auch einen Schaden nachweisen, sprich, dass Sie die Klage auch gewonnen hätten...

Gruß

hhvgoetz und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Hallo,
das kann ich Ihnen nicht sagen, da ich wirklich keine Ahnung davon habe. Bei dem Gütetermin wurde nicht verhandelt, da der Richter sagte, die Klage sei unwirksam. Ich habe eine Email, die ich am 24.12. an die Anwältin schrieb mit einer Stellungnahme zum Sachverhalt und mit meinem Wunsch, dass die Kündigung zurückgezogen wird. Ist das Beweis genug, dass die Anwältin davon wussten, dass die Kündigung bereits vorlag? Ich möchte nicht unbedingt einen Rechtsstreit beginnen. Mir ist es nur ein großes Anliegen, dass die Kündigung zurückgezogen wird oder der Grund entfällt, da dieser den Wiedereintritt in meinen Beruf sehr erschwert.Was tue ich also am besten? Ich habe mir ja eine Anwältin aufgesucht, weil ich unwissend auf diesem Sachgebiet bin. Es wurde bei dem Gütetermin ja durch das Verpassen der Frist, gar nicht über den Inhalt meiner Kündigungsschutzklage gesprochen.