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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 8401
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Hallo, ich arbeite seit zwölf Jahren in einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich arbeite seit zwölf Jahren in einem mittelständigen Handel- und Speditionsbetrieb mit ca.10 Angestellten als LKW Fahrer.
Im April 2017 hab ich auf Grund von Punkten meine Fahrerlaubnis verloren.(Alle Punkte sind bei der Arbeit entstanden. zu 90% wegen Überladung durch Anweisung des Disponenten.)
Bis zum 22.02.2018 war das für die Firma auch kein Problem und sie haben mich als Ausbilder bzw. Verlade Hilfe weiter beschäftigt.
Bei einem Gespräch am 22.02.2018 hat man mir dann die Kündigung zu 01.03.2018 vorgelegt. Begründung : Man habe seit April 2017 abgewartet das ich den Führerschein zurückbekomme und es sei für die Firma nicht absehbar wie lange es noch dauert bis ich ihn wiederbekomme. ( Führerschein: 6 Mon. Sperrzeit,MPU Vorbereitung, MPU Prüfung (negativ beurteilt).
Jetzt droht mir eine Sperrzeit vom Arbeitsamt weil in der Kündigung kein Datum und somit auch keine Kündigungsfrist vermerkt sei. Die Firma ist zwar Bereit die Kündigung zum 01.02.2018 zurück zu datieren ,allerdings bekomme ich dann die Sperre vom Arbeitsamt weil ich mich nicht innerhalb von drei Tagen gemeldet habe.
Was soll ich machen? Macht es sinn gegen die Firma zu Klagen , kann die Firma mich Fristlos entlassen und Eigenverschulden vorschieben weil ich ja gefahren bin?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte erlauben Sie mir zum mitgeteilten Sachverhalt folgende Nachfrage:

Wie viele Arbeitnehmer genau hat das Unternehmen. Dies ist für die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes maßgeblich.

Was meinen Sie mit "fristlos entlassen wegen Eigenverschulden"?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
1) 8 Vollzeitkräfte und vier Teilzeitkräfte
2) So wie die Kündigung jetzt geschrieben ist am 22.02.2018 mit Wirkung zum 01.03.2018 ,könnte man sie als fristlos betrachten,da ich weder eine Abmahnung noch der gleichen bekommen hab. Es Steht allerdings nicht davon in der Kündigung.M.f.G Benjamin Albers
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Schreiben der Firma,Sehr geehrter Herr Albers,
Da Sie seit April 2017 keinen Führerschein mehr haben,
und wir seit dieser Zeit abgewartet haben, das sie diesen zurückbekommen,
sehen wir uns nun gezwungen,
Sie zum 01.03.2018 zu entlassen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Nach Ihrer Schilderung ist davon auszugehen, dass die Kündigung mit den genannten Fristen nicht rechtmäßig ist.

Es sind die vertraglichen und/oder zumindest die gesetzlichen Fristen (je nach Vereinbarung) einzuhalten. Dies wären mindestens vier Wochen Kündigungsfrist, vgl. § 622 BGB.

Dies können Sie Ihrem AG sagen. Ansonsten müssten Sie jedoch innerhalb von 3 Wochen ab Zustellung der Kündigung eine sog. Kündigungsschutzklage erheben. Ansonsten wird die Kündigung wirksam.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.