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Ralf Hauser
Ralf Hauser,
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 246
Erfahrung:  Inhaber at Hauser Rechtsanwaelte
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Folgender Sachverhalt - verbindlich angemeldeter zweiter

Diese Antwort wurde bewertet:

Folgender Sachverhalt- verbindlich angemeldeter zweiter Monat dem Arbeitgeber gemeldet (10. August 2017)
- per 26. Januar 2018 am Kreuzband verletzt und seitdem auch arbeitsunfähig
- Elterngeldkasse per 8. Februar 2018 übers nicht Antreten der Elternzeit informiert
- entsprechendes der Krankenversicherung gemeldet
- Arbeitgeber am 08. Februar 2018 informiert, dass die Krankenversicherung + Elterngeldkasse von der Verletzung informiert sind und ich keine Ersatzleistung von der Elterngeldkasse erhalten werde
- Am 26. Februar vom Arbeitgeber benachrichtigt worden, dass eine einseitige Verschiebung des verbindlichen zweiten Monats nicht möglich sei und dieser auf die Einhaltung des Monats März besteht
- Laut Arbeitsvertrag zahlt der Arbeitgeber 6 Monate lang den Differenzbetrag zwischen dem Krankengeld und dem letzten Nettogehalt vor KrankschreibungFragena) Was hat Vorrang? Krankschreibung oder verbindlich zweiter Monat der Elternzeit?
b) Ist der Arbeitgeber hierzu in dieser Form berichtigt auf den ursprünglichen Monat zu bestehen?
c) Wird hiermit die arbeitsvertragliche Regelung missachtet?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank, ***** ***** sich an justanswer gewandt haben. Leider darf Ihr Arbeitgeber auf die Elternzeit, den verbindlichen zweiten Monat bestehen.

Ist die oder der Elternzeitberechtigte vor dem geplanten Beginn der Elternzeit arbeitsunfähig erkrankt, hat dies grundsätzlich keine Auswirkung auf den Beginn der Elternzeit. Hat er bereits eine bindende Erklärung gemäß § 16 Absatz 1 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) abgegeben, hilft auch die Erklärung, die Elternzeit erst nach der Genesung zu beginnen, nicht weiter. Ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung für die Dauer der Krankheit entsteht seit Beginn der Elternzeit nicht (Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) vom 17.10.1990, Aktenzeichen: 5 AZR 10/90).

Folglich haben Sie während der Elternzeit keinen Anspruch auf Lonfortzahlung oder Krankengeld.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung und freue mich immer über eine positive Bewertung durch Anklicken von 3-5 Sternen, weil nur in diesem Fall bekomme ich von dem Portalbetreiber meine Vergütung.

Beste Grüße

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Sehr geehrter Fragesteller,

Sollten Sie noch Rückfragen haben, stehe ich gerne zur Verfügung. Ansonsten freue mich immer über eine positive Bewertung durch Anklicken von 3-5 Sternen, weil nur in diesem Fall bekomme ich von dem Portalbetreiber meine Vergütung.

Beste Grüsse

Ralf Hauser, LL.M.

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