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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 24153
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Einer meiner Arbeitnehmer, er befindet sich seit längerer

Diese Antwort wurde bewertet:

Einer meiner Arbeitnehmer, er befindet sich seit längerer Zeit schon im Krankenstand, versucht mich damit zu erpressen ihn eine Ausgleichszahlung zu zahlen weil in der Vergangenheit das ein oder andere Mal Geld auf die Hand bezahlt wurde.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wie lautet Ihre rechtliche Frage zu dem geschilderten Sachverhalt?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wie kann ich mich rechtlich gegen die "Erpressung" schützen. Zumal ich eine Weiterbeschäftigung , aus gesundheitlichen Gründen, nicht sehe

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Der AN hat von Ihnen keinerlei "Ausgleichszahlung" zu beanspruchen, da Sie ihm die Zahlung einer solchen nicht schulden!

Allein die Tatsache, dass Sie dem AN in der Vergangenheit Geld auf die Hand gegeben haben, begründet keine Rechtsansprüche des AN gegen Sie.

Weisen Sie dessen Forderung daher unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte und klare Rechtslage zurück.

Sollte der AN Sie dennoch bedrohen oder einschüchtern, so können Sie bei der Polizei oder StA Strafanzeige wegen versuchter Erpressung (§§ 253, 22 StGB) oder versuchter Nötigung (§§ 240, 22 StGB) erstatten!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für die Auskunft. Noch eine Frage? Ich als Arbeitgeber sehe, auf Grund des Sachverhalts einen Vertrauensbruch und somit keine Möglichkeit mehr das Arbeitsverhältnis fortzuführen. Kann ich dem Arbeitnehmer Kündigen ohne eine rechtliche Auseinandersetzung zu befürchten?

Ja, das können Sie: Sofern der AN Druck auf Sie ausübt, um Sie zu einer Zahlung zu veranlassen, die ihm gar nicht zusteht, können Sie auch fristlos gemäß § 626 BGB kündigen, denn dann ist Ihnen ein Festhalten an dem AN nicht mehr zumutbar!

Die Kündigung eines AN kann im Übrigen auch während einer Krankschreibung erfolgen.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich möchte dann doch noch drei Fragen stellen.
1.) Was kann mir passieren wenn der AN nun Anwalt zu Hilfe nimmt, dort behauptet das sein Lohn schon immer teilweise bar auf die Hand gezahlt wurde. Mit welchen rechtlichen Konsequenzen muss ich rechnen?
2.) Für seine Tätigkeit benötigt der AN eine Erlaubnis zur Personenbeförderung (Führerschein zur Fahrgastbeförderung) diese ist nur mit einen Umfangreichen gesundheitlichen Untersuchung zu erlangen. Auf Grund der Tatsache das der AN innerhalb kürzester Zeit sieben Herzinfarkte hatte und zweimal operiert wurde, sehe ich jetzt eine große Gefahr das ihn sowas während einer Fahrt passieren kann. Kann ich auf eine gesundheitliche Begutachtung durch einen unabhängigen Arzt bestehen.
3.) Können sie mir Ratschläge und Tipps geben, wie ich eine Kündigung des Arbeitsverhältnisse recht "unanfechtbar" aussprechen kann

1.) Das müsste der AN konkret beweisen können - die rein pauschale Behauptung reicht nicht aus.

2.) Ja, Sie können in Anbetracht der erheblichen drohenden Gefahren auf einer unabhängigen medizinischen Begutachtung bestehen.

3.) Wenn Sie nicht mehr als 10 AN beschäftigen, so müssen Sie eine ordentliche Kündigung auch nicht begründen.

Sollte der AN Ihnen tatsächlich gedroht haben, so können Sie die fristlose Kündigung nach § 626 BGB aussprechen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt