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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17909
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich bin seit etwas über einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bin seit etwas über einem Jahr bei einer Zeitarbeitsfirma im gleichen Unternehmen (in der Pflege) eingesetzt und werde nun von diesem Unternehmen übernommen zum 1.03..
Während des letzten Jahres wurde mir von der Zeitarbeitsfirma wiederholt nicht der Urlaub in dem Umfang gewährt, der mir zugestanden hätte, obwohl dies vom Entleiherunternehmen aus, in das ich wechsele, möglich gewesen wäre. Momentan habe ich sogar nur noch fünf Tage Resturlaub aus dem letzten Jahr genehmigt bekommen obwohl ich noch 8 Tage alten Urlaub habe. Ergo habe ich beim Ausscheiden noch einen Urlaubsanspruch von 7 Tagen. (3 Tage alter, vier Tage neuer Urlaub).
Jetzt sagt mir die Zeitarbeitsfirma, dass nur es nur möglich sei, die Urlaubstage auszahlen zu lassen, nicht, sie mitzunehmen zum ehemaligen Entleiher=neuer Arbeitgeber. Ist das rechtens so?
So entgeht mir ja ein guter Teil des Mindestjahresurlaubs von 24 Tagen. An betrieblichlichen Gründen des Entleihers lag es wie gesagt nicht. Es lag einfach eine Weigerung der Verleihers vor.
Vielen Dank ***** ***** Hilfe

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage.

nach § 6 des Bundesurlaubsgesetz ist Ihr Arbeitgeber bei einem Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber verpflichtet, eine Bescheinigung über den bereits genommenen Urlaub auszustellen,

Nach dem Gesetz ist der Arbeitgeber verpflichtet, Ihrem Urlaubswunsch nachzukommen, es sei denn es stünden dringende betriebliche Gründe entgegen.

Das Nehmen des Urlaubs geht der Abgeltung immer vor.

Wenn also die Firma keine dringenden betrieblichen Gründe für das Versagen des Urlaubs hat, dann muss man Ihnen den Urlaiub geben

Sie könnnen diesen Anspruch mittel Eilantrag vor dem Arbeitsgericht einklagen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Aufgrund dieser Bescheinigung über den verbleibenden Urlaub ist der neue Arbeitgeber dann also auch verpflichtet, mir den Urlaubsanspruch zu gewähren der noch unter dem alten Arbeitgeber entstanden ist?Würden bei dem Eilantrag vor dem Arbeitsgericht Kosten auf mich zu kommen?Freundliche Grüsse

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank

Nein, Sie müssen dann mit dem alten Arbeitgeber es selbst ausmachen.

Sind bei dem für Januar zB 2 Tagw entstanden haben Sie den Anspruch gegen den alten Arbeitgeber

Arbeitsgericht erster Instanz ist kostenfrei

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Da der neue Vertrag am 1.03. beginnt und ich bis dahin seit heute im Urlaub bin, habe ich also gar keine Chance mehr, den noch ausstehenden Urlaub zu nehmen?
Habe ich es richtig verstanden, dass der ausstehende Urlaub dann nur beim alten Arbeitgeber genommen werden kann?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Wozu ist dann die Bescheinigung genau gut?

Damit der neue Arbeitgeber sieht, wieviel Urlaub Sie schon hatten

Es könnte ja auch sein, dass der alte Arbeitgeber Ihnen schon zuviel Urlaub gewährt hätte

Den bekommen Sie noch noch einmal

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ok, hätte ich das Ganze eher gewusst, hätte ich den Eilantrag noch stellen können. So ist die Zeitarbeitsfirma mit ihrer Masche durchgekommen.

Ja, Sie müssen sich den Urlaub dann auszahlen lassen

Ich bitte um positive Bewertung

vielen Dank

Schiessl Claudia und 3 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.