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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 6945
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

Ich habe das Problem das eine Kollegin in unserem Projekt

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe im Moment das Problem das eine Kollegin in unserem Projekt eines Dienstleistungs Unternehmen lügen verbreitet und die gesamte Belegschaft des Projektes nun vor den Betriebsrat zieht.

Nun hatten wir das Gespräch mit dem BR und es stellte sich zum Großteil als Halbwahrheiten heraus. Allerdings könnte wir als restliche Belegschaft die. "Halbwahrheiten" mittels WhatsApp Sprachnachrichten und geschriebenen Texten beweisen .

In denen nicht nur Kollegen sondern auch der zuständige Betriebsrat,Meister und Projektleiter beleidigt werden !

Nun ist meine Frage ob das zulässig wäre ??

Sehr geehrter Fragesteller,

vom wem stammen denn die Nachrichten ? und an wen sind sie gerichtet ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Guten Tag ,
Also die Nachrichten stammen von der Kollegin die diese lügen aufgestellt hat und wurden an eine andere Kollegin in unserem Projekt gesendet

Sehr geehrter Fragesteller,

also in einem "persönlichen Gespräch" zwischen zwei Personen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ja genau in schriftlicher Form via WhatsApp und Sprachnachrichten.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und für den Nachtrag.

In diesem Fall können diese Nachrichten nicht als Beweismittel genommen werden, es sei denn die Kollegin, die die Nachrichten verfasst hat, stimmt einer Verwertung zu.

Anderenfalls greift hier das Recht am eigenen Wort.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben. Falls noch Fragen bestehen,stellen Sie diese bitte.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Aber Inhalte aus diesen Texten wurden ja schon von der Kollegin die unsere Belegschaft beschuldigt offen gelegt vor unseren Chef, Meister und Betriebsrat.würde das die Situation ändern?

Sehr geehrter Fragesteller,

dann trifft das zu, was ausgeführt wurde, nämlich dass eine Verwertbarkeit gegeben ist, wenn eine Zustimmung erfolgt. Wenn sie selber also Teile offenlegt, dann wären diese Teile verwertbar, der Rest nicht.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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