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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 28437
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Wegen Krankheit der Ehefrau. 2018 Urlaub mit Absprache des

Diese Antwort wurde bewertet:

Wegen Krankheit der Ehefrau im Jan. 2018 Urlaub mit Absprache des Chefs.
Für Jan. 2018 kein Gehalt erhalten plus Urlaubsanspruch
für den Monat gekürzt.
Ich bin seit fast 8 Jahren in der Firma angestellt als LKWfahrer.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Darf ich Sie fragen: Wie begründet denn der Chef die Zahlungsverweigerung (der Urlaub war doch abgesprochen).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Er begründet es damit, daß mir im Januar noch nicht soviel Urlaub zusteht.
Ich bin übrigens 69 Jahre, (der Chef ist 78 Jahre und geht auch bei den ca. 12 Kollegen
auf nichts ein)
seit fast 8 Jahren dort beschäftigt. Habe Anspruch auf 33 Tage Urlaub.
Für dieses Jahr nur 29,50 (./. ein Monat).

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Die Argumentation des Arbeitgebers greift anicht.

Sie können natürlich bereits im Januar mehr als 1/12 Ihres Jahresurlaubs nehmen. Voraussetzung ist allerdings dass Ihnen der Urlaub vom Chef genehmigt worden ist.

Selbst wenn Sie mehr Urlaub genommen haben als Ihnen zugestanden hätte, so kann der Chef den über Ihren Anspruch hinausgehenden Urlaub nicht vom Gehalt abziehen. Ausschlaggebend ist allein dass Ihr Chef Ihnen den Urlaub gewährt hat.

Sollte der Arbeitgeber Ihnen das Januargehalt weiterhin nicht auszahlen, so sollten Sie sich unverzoglich an das Arbeitsgericht wenden und dort Ihren Januarlohn einklagen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

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Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Gibt es keine andere Möglichkeit als das Gericht?
Benötige ich für das Gericht einen Anwalt oder wie geht das vor sich?
Wie lange geht es bis zum Termin?
Sollte ich noch einmal schriftlich beim Chef mich melden - und mit welchem Wortlaut?
Kann ich Sie als Anwalt nennen?.
Ich möchte ja noch weiterhin dort arbeiten. Die Arbeit macht mir doch Freude.
Außerdem brauchen wir das Geld, da die Rente nicht ausreicht.
Vielen Dank ***** *****

Sehr geehrter Ratsuchender,

für die Lohnklage benötigen Sie grundsätzlich keinen Anwalt. Die Klage können Sie mündlich zu Protokoll der Geschäftsstelle des Arbeitsgericht erheben. Der Urkundsbeamte hilft Ihnen gerne bei der Formulierung.

Sie werden dann recht rasch (meist binnen Monatsfrist) einen Gütetermin beim Arbeitsgericht erhalten.

Sie können natürlich dem Chef noch eine Frist zur Zahlung des ausstehenden Lohns setzen. Empfehlenswert wäre hier eine Frist von 14 Tagen ab Briefdatum.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiterhelfen?

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Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Guten Morgen, ich habe Sie noch nicht bewertet, da ich eventuell noch Fragen habe.
In dem grünen Kasten über meiner Antwort steht:
wenn ich die Unterhaltung beendet habe, soll ich die Bewertung abgeben.
Davon abgesehen, bin ich begeistert von dieser Art.
Ich melde mich noch einmal, nachdem ich Rücksprache gehalten hae.
Mit freundlichen Grüßen

Kein Problem

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schiessl,
da ich ja fahre, dauert es immer ein bißchen mit der Frage.
Ich denke, jetzt bin ich dann durch damit.
Ich sende Ihnen den Wortlaut meines Schreibens vom 08. 02. an meinen Chef:
wie besprochen erwarte ich für den Monat Jan2018 meine komplette Abrechnung der Brutto-Netto-Bezüge.
Sie bewilligten mit Urlaub im Dez 2017. (Meine Frau war ab dem 12. 12. bis 12. 01.im Krhs.)
Es ergab sich sich für Jan. 2018 ein Resturlaub von Tage, der zur Verrechnung kommt.
Erneut bewilligten Sie mir im Jan. Urlaub, den Sie bei einem persönlichen Gespräch am 21. Jan. noch verlängerten.
Im Januar kommt der 01. Jan. als Feiertag zur Vergütung.
Mit der Verrechnung der Schulung an 4 Tagen für die Module als Urlaubstage (sollten eigentlich Arbeitstage sein)
bin ich einverstanden.
Ich erwarte die komplette Abrechnung bis spätestens 15. Januar 2018.
2. Schreiben am 11. 02.:
in unserem Gespräch am Freitg abend, dem 09. Febr. haben wir folgendes nochmal besprochen:
Zum Verstehen - ich beanspruche kein Geld, das mir nicht zusteht.
Für Dez. 2017 habe ich eine korrekte Abrechnung erhalten. Es blieben 2 Tage Resturlaub als Übertrag für das kommende Jahr übrig. (die wurden mir für Jan. 2018 als Gehalt mit Abzügen mit ca. 200,-- ausbezahlt!!!)
In der Januar 2018 Abrechnung sind nur 29,50 Tage Jahresanspruch angeführt anstatt wie gehabt 33,00 Tage.
Die 2 Tage Resturlaub vom Vorjahr wurden verrechnet - warum? Warum wurde beim Gehalt nicht mein Grundgehalt zugrunde gelegt mit Verrehnung der 2 Tage Resturlaub, der 4 Tage Schulung und dem Feiertag 01. Januar?
Die Verlängerung des Urlaubs wurde von Ihnen genehmigt. Allerdings ohne mir da gleich mitzuteilen, daß ich dann gar keine Abrechnung erhalte, obwohl ich en langjähriger, zuverlässiger Mitarbeiter wäre. Da Sie mit bestätigten, mit meiner Arbeit ehr zufrieden zu sein und mich als Fahrer behalten wollen, bin ich einverstanden, daß mit eventuell 5 Tage unbezahlter Urlaub vom Januar Grundgehalt bgezogen werden.Ein Arbeitskollege hat mir zugetragen, ich hätte zum Chef gesagt, ich nehme "unbezahlten" Urlaub. Das stimmt tatsächlich, aber bezog sich nur auf den Dezember 2017, weil ich nicht wußte, wieviel Resturlaub ich nocht für 2017 hatte.
Im Januar habe ich ja wieder neuen Urlaubsanspruch, oder?
Das war jetzt sehr viel Geschriebenes.
Vielen Dank ***** ***** voraus.
mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Das Schreiben habe ich mir angesehen. Das Schreiben ist in Ordnung.

Natürlich haben Sie im Januar einen komplett neuen Urlaubsanspruch (sofern nicht noch Alturlaub aus dem vergangenen Jahr mit übertragen wurde). Das Angebot mit den 5 Tagen halte ich in Anbetracht dessen, dass Sie regulär Urlaub genommen haben für sehr großzügig. Die Behauptung Ihres Chefs Sie hätten einen unbezahlten Urlaub genommen muss dieser natürlich beweisen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Vielen Dank,
ich habe zu meinem Chef gesagt, ob ich noch weiter Urlaub haben kann.
Er erwiderte: Ja, ja, es ist sowieso grad nicht viel Arbeit.
Ich sagte, wenn es sein muß, nehme ich auch unbezahlten Urlaub.
Er sagte: Er muß erst sehen wie er es macht, das weiß er so nicht auswendig.
Dem Disponenten sagte ich anschließend, daß ich Urlaub habe, wenn es sein muß auch unbezahlt.
Das war alles.
Mit freundlichen Grüßen

Ok, das bezog sich aber wie Sie sagen auf den Dezember.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Eigentlich ja, aber ich habe es im Gespräch im Januar lapidar nochmal gesagt.
Ich war so sehr in Sorge um meine schwerkranke Frau, daß nur das zählte.
Aber macht es denn einen Unterschied ob bezahlten oder nicht bezahlten Urlaub.
Ich hatte ja noch die 2 Tage Resturlaub, den 01, Jan. als Feiertag (wird ja normalerweise auch bezahlt)
und die 4 Tage Schulung als Urlaubstage. Plus mindestens doch den Urlaubsanspruch für Januar.
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Ratsuchende,

das macht freilich einen Unterschied. Wenn Sie unbezahlten Urlaub nehmen, dann erhalten Sie in dieser Zeit kein Geld, Ihr regulärer Urlaubaubsanspruch wird dann aber nicht berührt.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Ja, die Buchhalterin hatte aber auch bestätigt, daß ich ja Urlaub hätte.
Davon abgesehen, hätte ich doch eine normale Abrechnung mit meinem Grundgehalt
mit Anrechnung der voran angegebenen Urlaus-Feiertage abzüglich unbezahlter Urlaubstage
erhalten müssen. Also eine normale Brutto-Netto-Abrechnung.
Mir wurden -erst auf Nachfrage wo meine Abrechnung bleibt- die 2 Tage Urlaub aus 2017 verrechnet mit Sozialabgaben usw.
das war die ganze Abrechnung für Jan. 2018.
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja natürlich und auf die Abrechnung jkönnen Sie Ihren Chef natürlich verklagen. Ebenso muss Ihr Chef darlegen, warum er Ihrem Urlaubsanspruch nicht statt gegeben hat. Die Argumentation mit dem noch nicht "verdientem" Urlaub ist jedenfalls Quatsch!

Sie sollten sich auf den Standpunkt stellen, dass Sie den Kompetten Januar bezahlt bekommen müssen und Ihnen der Urlaub regular abgerechnet werden muss. Soweit der Arbeitgeber nicht will so sollten Sie klagen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
danke,
Sie haben wirklich viel Geduld mit mir gehabt. Einiges hätte ich vielleicht uch schneller auf den Pukt bringen könne.
Also nochmals vielen Dank. Sie haben mir sehr geholfen in meiner Entscheidung.
abschließend eine letzte Frage:
bis wann habe ich Zeit, die Klage einzureichen, bzw. wann
ist der Anspruch "verjährt"?.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Stegmaier, B. D.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Grundsätzlich verjähren die Ansüprüche in 3 Jahren nach §§ 195,199 BGB. Bitte achten Sie aber darauf ob in Ihrem Arbeitsvertrag / Tarifvertrag nicht eine sogenannte Ausschlussfrist vereinbart wurde. In diesem Falle kann sich eine recht kurze Frist ergeben (Beispiel 3 Monate Klagefrist nach Ablehnung des Anspruches durch den Arbeitgeber).

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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