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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 25568
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Meine Frau hat von einer Firma A zur Firma gewechselt.

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Frau hat von einer Firma A zur Firma B gewechselt. Während dieses Prozess , hat Firma A die Mitarbeiter die die Firma verlassen wollten einen Abfindungspacket angeboten. Meine Frau, aus Grunde die wir nicht kennen, könnte solche Möglichkeit nicht nutzen und Sie ist ohne Abfindung (10 Jahre) gegangen.
Kann man dagegen etwas tun? Oder ist diese Situation Normal (ich meine, es ist normal dass wenn man eine Firma verlassen möchte, man hat kein Recht auf Abfindung selbst wenn die Firma solche Möglichkeiten bittet).
Vielen Dank

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Wissen Sie denn, aus welchem konkreten Grund den anderen Mitarbeitern die Abfindung gezahlt wurde? Ist dies möglicherweise als Ausgleich dafür erfolgt, weil diese Mitarbeiter auf eine Klage gegen eine Kündigung verzichtet haben?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Nein, die Firma sollte Personal reduzieren und hat dieses Abfindungsprogramm Ihre Mitarbeiter angeboten. Wegen Kündigungsfrist, müsste meine Frau Firma A Bescheid geben dass Sie vorhatte die Firma zu verlassen. Als Sie wüssten dass Sie sowieso die Firma verlassen würde, hat man Sie nicht die Möglichkeit gegeben dieses Abfindungsprogramm anzunehmen.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Grundsätzlich hat ein Arbeitnehmer nach deutschem Arbeitsrecht zwar keinen gesetzlichen Anspruch auf Zahlung einer Abfindung - ein solcher Anspruch besteht nur, wenn dieser arbeitsvertraglich ausgehandelt und vereinbart ist.

Wenn es aber so ist, dass der Betrieb (insbesondere im Rahmen eines Sozialplanes) festlegt, dass allen Arbeitnehmern eine Abfindung zahlt, dann können auch sämtliche Arbeitnehmer die Abfindungszahlung verlangen!

Unter den hier gegebenen Umständen gehe ich daher davon aus, dass auch Ihre Frau eine Abfindung beanspruchen kann, und zwar unabhängig davon, ob Sie gekündigt und zur Firma B gewechselt hat.

Anwaltlich ist daher anzuraten, dass Sie schriftlich (Einschreiben) unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage den früheren Betrieb Ihrer Frau auffordern, die Abfindung zu zahlen. Setzen Sie zur Zahlung in dem Schreiben eine Frist von 14 Tagen ab Briefdatum, und kündigen Sie an, dass Sie nach ergebnislosem Ablauf der Frist die Abfindungszahlung auf dem Rechtsweg geltend machen werden!

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Sterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung für die erbrachte anwaltliche Beratung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Vielen Dank,
Eine letzte Frage, kann die Firma A festlegen welche Mitarbeiter dürfen dieses Abfindungprogramm nehmen und welche nicht (diejeniege die die Firma nicht verlieren will)?
Danke

Das hängt vom konkreten Inhalt der Vereinbarung ab und kann aus der Ferne und ohne Kenntnis des exakten Wortlauts dieser Regelung leider nicht abschließend beurteilt werden.

Allerdings gehe ich unter Zugrundelegung Ihrer Angaben davon aus, dass es sich um eine kollektivvertragliche Regelung handelt: Das bedeutet, dass diese auch für sämtliche Arbeitnehmer gilt, also auch für Ihre Frau.

Ich rate daher an, dass Sie so vorgehen, wie eingangs beschrieben.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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