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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 28441
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe als Steuerfachangestellte in einer Kanzlei

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe als Steuerfachangestellte in einer Kanzlei gerarbeitet, wurde während Probezeit gekündigt, habe daraufhin mir eine Datei mit Mandatendaten zugeschickt, um sich später bei Mandanten der Firma nicht zu bewerben. Heute habe ich einen Brief vom Rechtsanwalt der Kanzlei erhalten, sowie mit der Unterlassungserklärung sowie zu welchem Zweck ich die Daten verwendet habe und wem ich die Daten weitergeben habe.

Die Daten sind gelöscht existieren nicht mehr. An dritte habe ich die Daten nicht weitergeben. Bitte teilen Sie mir mit, wie ich auf die Fragen antworten kann um keinen Konsequenzen zu tragen

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Als Arbeitneherin trifft Sie auch nach Ende des Arbeitsverhältnisses eine Treue und Verschwiegenheitspflicht. Das bedeutet, Sie dürfen vertrauliche Daten Ihres Arbeitgebers nicht an Dritte weitergeben ( (BAG 15.12. 87 , DB 88, 1020)

Wenn Sie also Daten an sich selbst geschickt haben, dann hat der Arbeitgeber diesbezüglich einen Auskunfts und Unterlassungsanspruch.

Sie sollten sich also an den Anwalt der Firma wenden, klarstellen, dass Sie die Daten weder weitergegeben haben noch gebrauchen. Schildern Sie ruhig den Sachverhalt so, dass Sie die Sie mit den Daten eine Bewerbung bei Mandanten der Kanzlei vermeiden wollten.

Wenn Sie die Unterlassungserklärung unterzeichnen, dann achten Sie darauf, dass in der Erklärung sich keine Regelungen befinden die Sie dazu verpflichten die Kosten der Beauftragung des Rechtsanwalts zu tragen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Vielen Herr Hans Georg Schiessl,bitte prüfen Sie die Änhänge. Mit der Aussage, dass ich eine Bewerbung bei Mandanten der Kanzlei vermieden wollte, wird für mich keine Konsequenzen haben?

Hallo ein Angan ist leidet nicht beigefügt

Die Aussage dass Sie sich bei Mandanten nicht bewerben wollten schadet Ihnen jedenfalls nicht, da damit keine Weitergabe oder unbefugte Verwendung von Daten vorliegt.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Hallo ein Anhang ist leidet nicht beigefügt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
danke für ihre rasche Nachricht, als Anhang erhalten Sie die Dateien Jpg

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank. Ja ist so in Ordnung, eine typische Unterlassungserklärung. Bitte vergessen Sie auch nicht mitzuteilen, dass Sie die Daten bereits vernichtet haben.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
das macht mich jedoch stutzig, es steht in der Unterlassungserklärung ausdrücklich, dass ich Daten zu privaten Zwecken nicht verwenden darf. Kann mir mein EX Arbeitgeber Rechnung über die ihm entstandenen Kosten wie Rechtsanwalt in Rechnung stellen, wenn ich ihm mitteile dass ich die Daten benutzt habe, um mich nicht bei den Mandanten zu bewerben. Denn dann habe ich die Daten privat genutzt. Sie haben die Unterlassungs- und Verpflichtserklärung gelesen?

Vorsicht!

Die Unterlassungserklärung verpflichtet Sie zukünftig zu unterlassen (darauf baut auch der Unterlassungsanspruch nach § 1004 BGB analog auf) die Daten selbst (Beispiel zur Gewinnung eines Kundenstammes) zu Ihrem Vorteil zu verwenden oder beispielsweise an einen neuen Arbeitgeber weiterzugeben. Die Verwendung zur Vermeidung zur Vermeidung von Vorstellungsgesprächen zähle ich jetzt primär nicht dazu.

Da Sie die sich die Daten selbst zugeschickt haben besteht anlass zu dieser Unterlassungserklärung. Insoweit kann Ihnen der Arbeitgeber die Rechtsanwaltkosten als Schadensersatz grundsätzlich in Rechnung stellen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
ist es nicht sinnvoller die Unterlassungserklärung nicht zu unterzeichen und diese abzuändern? Damit mir keine Kosten entstehen?

Sehr geehrte Ratsuchende,

von Kosten steht ja nichts in der Erklärung. Wenn Sie die Erklärung hinsichtlich der Verpflichtung einseitig abändern, dann besteht leider die Gefahr dass Sie auf Unterlassung verklagt werden. Ziffer 2 sollten Sie daher nicht abändern.

Ziffer 1 können Sie dagegen dahingehend abändern als dass Sie darin die Verwendung konkret dar- und richtig stellen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
entschuldigen sie bitte nochmal für die Störung, ich bin so besorgt für diese Unannehmlichkeit.
Wie ist es wenn ich schreibe, dass ich die Daten (heruntergeladen am 24.10) erst für Bewerbungen nutzten wollte. Als ich tatsächlich angefange habe mich im Dezember zu bewerben, mir jedoch einfallen ist, dass viele Mandanten den Steuerberater zum Anfang des Jahres wechseln und ich somit die Datein nicht nutzen kann, habe sie daraufhin vernichten.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Die Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung würde ich so wie es ist unterzeichen
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
sind sie online?

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sue schreiben, dass Sie vorhatten diese Daten für Ihre Bewerbung nutzen wollen, dann bedeutet dies dass Sie diese Daten an einen fremden Dritten weitergeben wollen. Da Sie ja im Rahmen Ihres Arbeitsverhältnisses zur Verschwiegenheit verpflichet wurden sehe ich diese Variante als nicht vorteilhaft an gegenüber Ihrer ursprünglichen Version.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
für Bewerbung meinte ich, dass ich nicht mich bei Mandanten der Kanzlei mich bewerben wollte! und es letzlich nicht gemacht habe, da manche Firmen zum Jahreanfang die Kanzlei wechseln. Kann ich so schreiben?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
ich möchte nur sichergehen und keine Konsequnzen davon tragen zu müssen
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Die Daten wurden zu 100% nicht weitergegeben das ich versichere ich
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
ich werde sie 100% bewerten

Sehr geehrte eRarsuchende,

ja Gott sei dank!

so hatte ich es ursprünglich verstanden und so meine ich sollten Sie es auch mitteilen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
die Kanzlei möchte nachgewiesen haben dass ich Mandantendaten vernichtet habe. Wie kann ich zun??? Ich hatte es nur auf dem Emailfach, die Dateien habe ich gelöscht! Kann ich nur schreiben, ich versichere dass ich die Daten gelöscht habe?
Bitte helfen Sie mir
Sehen Sie sich bitte den JPG Anhang an

Seh rgeehrte Ratsuchende,

der Nachweis kann durch eine Glaubhaftmachung erfolgen, indem Sie versichern, dass Sie die Daten vernichtet haben und angeben wann und wie dies geschehen ist.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
super! Vielen Dank! Schönen Abend noch

Gerne! Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen!

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
bitte Korrekturlesen:Sehr geehrte Frau Nies,ich möchte mich an erster Stelle für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen.
Hiermit nehme ich Stellung zu Ihrem Schreiben:
1. Ich versichere mit meiner Unterschrift, dass ich keinerlei Daten in meinem Besitzt habe, die Datei wurde von mir unwiderruflich gelöscht.2. Ich besitze keine Unterlagen, Abschriften von der Datei. Habe auch nie welche angefertigt.3. Mit den Daten wollte ich eigentlich eine Bewerbung (Jobsuche) bei den Mandaten der Kanzlei M+K vermeiden, ich habe die Daten nicht genutzt, da viele Firmen den Steuerberater zum Jahresanfang wechseln, somit war diese Datei für mich nutzlos. Die Daten habe ich keinen weitergegeben.4. Die Unterlassungserklärung lege ich bei.Bitte entschuldigen mein Verhalten.

Schreiben Sie bitte auch wann und wie Sie die Daten gelöscht haben.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
1. Ich versichere mit meiner Unterschrift, dass ich keinerlei Daten in meinem Besitzt habe, die Datei wurde von mir am 14.02.2017 im Emailfach unwiderruflich gelöscht. so?

Ok so ist es in Ordnung.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.