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Roland Hoheisel-Gruler
Roland Hoheisel-Gruler, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 930
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Systemischer Berater Fachanwalt für Familienrecht
98035192
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Roland Hoheisel-Gruler ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage. Ich bin

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Frage.
Ich bin Alleinerziehende Mutter und habe ein 8jährigen Sohn und bekomme keinerlei Unterstützung von dem Vater. Ich bin Vollzeit berufstätig.Jetzt ist es aber so, dass ich in der Arbeit ein Kernzeit von 9-16.00 Uhr habe. Und wenn ich mal 10 Minuten früher gehen muss, dann muss ich meinem Vorgesetzten ein Mail schreiben. Da mein Kind Fußball spielt muss ich 1-2 mal die Woche sowieso 10-15 Minuten früher gehen. Meine Vertragliche Wochenstunden schaffe ich aber auf jeden Fall. Ich werde aber von meinem Vorgesetzten als "Sonderfall" bezeichnet. Wenn ich über eine Gehaltserhöhung reden möchte, heißt es, Sie haben genug Spielraum deswegen keine Erhöhung. Oder wenn ich wegen mein Sohn mal gehen muss, wird es zu Problem.
Bin ich eigentlich als Alleinerziehende an die Kernzeit genau so streng gebunden?
Darf mein Arbeitgeber dies immer zum Vordergrund bringen, wenn ich etwas möchte?
Hat er dieses Recht?
In dieser Hinsicht würde ich gerne meine Rechte und Pflichte erfahren.
Vielen Dank ***** *****
Mit freundlichen Grüßen
Fr.Keskin
Gepostet: vor 10 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Roland Hoheisel-Gruler hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Gerne beantworte ich Ihnen Ihre Anfrage:

Sie haben als Alleinerziehende leider keine besonderen Rechte in Bezug auf Ihre Arbeit, aber auch keine besonderen Pflichten. Durch den Arbeitsvertrag haben Sie sich gegenüber dem Arbeitgeber verpflichtet, Ihre Arbeitsleistung im vertraglich geschuldeten Umfang zu erbringen. Dafür erhalten Sie Ihr Arbeitsentgelt, Ihren Urlaub, die Lohnfortzahlung etc. Hier werden alle gleich behandelt.

Die nähere Ausgestaltung unterliegt dann dem Arbeitgeber im Rahmen seines Direktionsrechtes, soweit er Lage, Zeit, Inhalt des Arbeitsverhältnisses bestimmen kann.

Ein „guter“ Arbeitgeber nimmt auf solche Situationen Rücksicht, weil sich dies auf die Zufriedenheit und die Bindung an das Unternehmen positiv auswirkt, aber er muss es nicht.... es gibt hier keine rechtliche Verpflichtung.

Die Frage ist nun aber auch, warum der Vater keine Unterstützung bringt - kann er nicht oder will er nicht? An der strengen Kernzeitregelung kommen Sie leider nicht vorbei - gegebenenfalls hilft Ihnen aber auch, wenn Sie mal laut über eine Rehamaßnahme wie eine Mutter-Kind-<Kur nachdenken, um etwas gegen die Doppelbelastung <Vollzeitjob-Alleinerziehend zu tun und an Ihre Gesundheit zu denken. Solche Überlegungen machen die Arbeitgeber in der Regel etwas gefügiger....

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Experte:  Roland Hoheisel-Gruler hat geantwortet vor 10 Monaten.

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