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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 24420
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ein Mitarbeiter von mir

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, ein Mitarbeiter von mir konnte aus wichtigen, betrieblichen Gründen 7 Tage Urlaub im alten Jahr nicht nehmen. Aufgrund der wichtigen Gründe (Projekt beim Kunden) habe ich der Übertragung des Resturlaubs im neuen Jahr zugestimmt. Jetzt pocht allerdings der Auftraggeber, die Fa. IBM, darauf, dass mein Mitarbeiter im 1 Q 2018 KEINEN Urlaub nimmt. Ich bin jetzt im Zwiespalt, da lt. Gesetzgebung Resturlaub bis zum 31.03.2018 genommen werden muss. IBM sieht das wohl etwas lockerer. Solange kein Unfall oder ähnliches passiert ist das ja auch alles kein Problem. Aber für den Fall dass ich erlaube den Resturlaub NACH dem 31.03.2018 zu nehmen, muss / möchte ich 100% sicher sein, dass dies auch konform mit der Gesetzgebung ist. Lt. Recherchen im Internet von mir gibt es hier widersprüchliche Aussagen von "Resturlaub MUSS bis 31.03.2018" genommen werden bis hin "Resturlaub kann vom Arbeitgeber auch über den 31.03.2018 hinaus übertragen werden". Für Ihre kompetente und arbeitsrechtkonforme Antwort bedanke ***** ***** schon jetzt. Viele Grüße***** Matthias Jansky

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Rechtlich maßgeblich ist die gesetzliche Regelung in § 7 Absatz 3 Satz 3 des Bundesurlaubsgesetzes.

Im Fall der Übertragung muss der Urlaub nach dieser Regelung in den ersten drei Monaten des folgenden Kalenderjahrs gewährt und genommen werden.

Eine weitere Verlängerung der Frist ist geetzlich zwar nicht vorgesehen.

Es steht einem Arbeitgeber aber gänzlich frei, seinem Mitarbeiter auch nach Abaluf der Frist des § 7 Absatz 3 Satz 3 Bundesurlaubsgesetz noch den Resturlaub zu gewähren.

Die Bestimmung enthält also nicht etwa ein gesetzliches Verbot und ist nicht zwingender Natur, sondern dem Arbeitgeber ist auf der Grundlage seiner unternehmerischen Freiheit völlig unbenommen, dem Arbeitnehmer auch nach Ablauf des Dreimonatszeitraumes Urlaub zu gewähren.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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