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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7505
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

Ich bin 57 Jahre alt und arbeite fast 25 Jahre in einer

Kundenfrage

Ich bin 57 Jahre alt und arbeite fast 25 Jahre in einer Firma ohne Probleme.(ich habe 50 %) Nun habe ich am 11.11 und 12.11. Überstunden gemacht und die Zeiten falsch aufgeschrieben die ich gearbeitet habe , ich habe je 8 Std. geschrieben obwohl ich nicht solange da war. Das war mein großer Fehler . Da hat mich jetzt irgendjemand angeschwärzt und der Chef hat im Computer schauen lassen ob das stimmt. Er hat natürlich was gefunden , es wurde aber nie etwas von der Firma gesagt das es schon mal passiert ist oder so. Bis jetzt wurde keiner abgemahnt oder so. Nur bei mir har man geschaut. Jetzt hat mirder Betriebsrat mitgeteilt am Freitag dem 17.11 gegen 8 Uhr das ich mich bis Montag dem 20.11. bis 10 Uhr entscheiden muss ob ich mich auf einen Aufhebungsvertrag einlasse ,wenn nicht gibt es die fristlose Kündigung. (der Betriebsrat hat mir über Whatsapp geschrieben : denke daran das du dich bis 10Uhr entschieden haben musst.) Das ist aber sehr schwer ,ich weiß nicht was ich machen soll . Unterschreiben und dann klagen oder was ? Es gibt ja auch Sperrzeiten beim Arbeitsamt , geht etwas mit Abfindung ? Morgen früh muss ich ins Lohnbüro und Betriebsrat.

Gepostet: vor 10 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer.

Das falsche Aufschreiben von Arbeitszeiten kann einen Arbeitszeitbetrug darstellen, der grundsätzlich den Arbeitgeber zur fristlosen Kündigung rechtfertigt.

In Ihrem Fall würde sowohl die fristlose Kündigung als auch der Aufhebungsvertrag zu einer Sperrfrist führen. Bei einem Aufhebungsvertrag könnte man ggf. einen Abfindung aushandeln, bei einer fristlosen Kündigung käme eine solche auf keinen Fall in Betracht. Einen Rechtsanspruch gibt es aber in keinem Fall.

Wenn Ihnen die absolute Wahl bleiben, wäre tendenziell zum Aufhebungsvertrag zuraten.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie um bewertung bitten. Falls noch Fragen bestehen, stellen Sie diese bitte !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

kann ich noch etwas für Sie tun ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass