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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 29029
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich bin Rentner 77 J. und habe einen leerstehenden Laden,

Diese Antwort wurde bewertet:

ich bin Rentner 77 J. und habe einen leerstehenden Laden, der Vermietet und renoviert werden muß. Deshalb hatte sich auf mein Inserat ein Allroundarbeiter gemeldet, den ich engagiert habe. Mündlich wurde vereinbart: 130 Stunden mtl. a 12.-- € brutto mit Anmeldung: AOK usw.. Im August arbeitete er fleissig, ca 138 Std., im September waren es: 81 Arb.Std + 1 Wo-Krank mit 30 Std. Jetzt im Oktober sind es 40 Arb.Stunden und ca. 78 St.= 13 Tage Krankmeldung..Krankmeldung noch bis 10.11.17. Mit diesen Mann komme ich mit meiner Renovierungszeit nicht mehr zurecht. Wie kann ich ihn kündigen? Es wurde keine Festeinstellung vereinbart. Finanziell ist er auch so nicht tragbar. Für die Restarbeiten ist er mir nicht zuverlässig genug.

Anscheinend auch kein fester polizeilich gemeldeter Wohnsitz. Fragwürdiger Mensch.. Die restlichen Renovierungsarbeiten werde ich auch erst machen lassen, wenn ein Mieter unterschreibt, da verschiedene Arbeiten nach dessen Wünschen ausgeführt werden sollen/müssen.. Was raten Sie mir.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sind berechtigt, dem Mitarbeiter zu kündigen.

Hierfür benötigen Sie auch keinen besonderen Kündigungsgrund, denn das Kündigungsschutzgesetz findet keine Anwendung, was nur der Fall wäre, wenn Sie einen Betrieb mit mindestens zehn Vollzeitbeschäftigten unterhalten würden.

Haben Sie arbeitsvertraglich keine gesonderte Kündigungsfrist vereinbart, so greift die gesetzliche Kündigungfrist aus § 622 Absatz 1 BGB: Danach können Sie den Arbeitsvertrag mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats kündigen.

Das bedeutet, dass Sie dem Mitarbeiter erstamals am 15.11.2017 mit Wirkung zum 15.12.2017 ordentlich kündigen können.

Beachten Sie, dass die Kündigung zwingend schriftlich erfolgen muss (§ 623 BGB). Zudem muss die Kündigung dem Mitarbeiter zugehen, weshalb ich Ihnen eine persönliche Übergabe gegen Empfangsquittung anrate.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Wenn ich ihn noch heute am 31.10. schriftlich kündige, genügt es wenn ich ihm die Kündigung zum 30.11.2017 am 01.11.,2017
(in Bayern Feiertag) persönlich übergebe, bzw. wenn er nicht da ist, seiner Vermieterin?

Leider nicht, denn es gilt insoweit § 187 Absatz 1 BGB:

Ist für den Anfang einer Frist ein Ereignis oder ein in den Lauf eines Tages fallender Zeitpunkt maßgebend, so wird bei der Berechnung der Frist der Tag nicht mitgerechnet, in welchen das Ereignis oder der Zeitpunkt fällt.

Das bedeutet, dass der 01.11. (=Tag des Zugangs) für die Fristberechnung außer Betracht bleibt.

Zudem würde kein Zugang erfolgen, wenn die Kündigung - sollte er nicht da sein - an die Vermieterin ausgehändigt würde.

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Kristian Hüttemann
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Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Und wenn ich ihm die Kündigung noch heute unter Zeugen (Ehefrau) übergebe,wie ist es dann.

Das wäre in der Tat möglich (bis 24.00 Uhr): Dann sollten Sie aber auch Ihre Ehefrau als Zeugin für die Übergabe hinzuziehen.

Die Kündigung würde dann am 30.11.2017 wirksam werden.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn nun noch Fragen offen geblieben?

Sie haben noch immer keine Bewertung hinterlassen.

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

Geben Sie daher bitte nunmehr Ihre Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Dienstleistung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne).

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sie haben eine umfassende Rechtsberatung in Anspruch genommen.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die von Ihnen in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Besten Dank für Ihre Beratung.
Habe am 31.10. noch persönlich in Begleitung meiner Ehefrau die Kündigung überbracht.
Allerdings ohne mir die Kündigung bestätigen zu lassen, Blöd oder?
werde umgehend die Bewertung machen.
Für Ihre Beratung nochmals besten Dank .

Haben Sie vielen Dank!

Wenn Sie einen Zeugen haben, der die Übergabe bestätigen kann, sind Sie auf der sicheren Seite - eines Empfangsbekenntnisses bedarf es dann nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt