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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26507
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich arbeite jetzt im 4ten Jahr in einen betrieb. Ich habe

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich arbeite jetzt im 4ten Jahr in einen betrieb. Ich habe zum 31.8.17 gekündigt da ich ab september wieder zur schule geh. Laut Bundesurlaubsgesetz steht mir nun mein kompletter Jahresurlaub zu da ich länger als 6 monate in diesem jahr gearbeitet habe.
In meinem arbeitsvertrag steht jedoch das mir auch wenn ich länger als 6 monate gearbeitet habe ein zwölftel der gearbeiteten monate zusteht.
Zählt jetzt das Bundesurlaubsgesetz oder das was in meinem Arbeitvertrag steht?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich hätten Sie in der Tat den gesamten Jahresurlaub zu beanspruchen.

Dies folgt aus § 5 BUrlG.

Allerdings kann von der Bestimmung des § 5 BUrlG in Arbeits- oderTarifverträgen abgewichen werden, denn diese Bestimmung fällt nicht unter die nicht abdingbaren Vorschriften des BUrlG (vgl. § 13 BUrlG).

Leider gilt daher in Ihrem Fall die arbeitvertragliche Regelung.

Ich bedaure außerordentlich, Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen.

Geben Sie abschließend Ihre Bewertung für die erbrachte anwaltliche Beratung ab, indem Sie oben auf die Sterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Betrifft §13 nicht nur die Tarifverträge?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, das ist in der Tat korrekt: In Arbeitsverträgen darf nur mit Regelungen von dem BUrlG abgewichen werden, die dem AN günstiger sind als die gesetzliche Regelung - ich habe dies in der Kommentierung des § 13 soeben überprüft:

https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/arnoldtillmanns-burlg-13-unabdingbarkeit_idesk_PI10413_HI1461046.html

Daher können Sie unter ausdrücklicher Berufung auf diese Rechtslage tatsächlich den vollen Jahresurlaub beanspruchen!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Also damit ich es nicht falsch verstehe.
Das was in meinem arbeitsvertrag steht ist demnach ungültig und das BUrlG zählt?

Ja, richtig. Die zitierte arbeitsvertragliche Regelung ist unwirksam!

Geben Sie dann bitte abschließend Ihre Bewertung für die erbrachte anwaltliche Beratung ab, indem Sie oben auf die Sterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Teilen Sie mit, was Sie an der Abgabe einer Bewertung hindert.

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

Geben Sie daher bitte nunmehr Ihre positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Dienstleistung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne).

Kostenlose Rechtsberatung durch Rechtsanwälte ist gesetzlich verboten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sie haben noch immer keine Bewertung hinterlassen.

Sie haben eine umfassende Rechtsberatung in Anspruch genommen.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die von Ihnen in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Entschuldigung ich hatte die Bewertung wegen der Diskussion mit meiner Chefin vergessen.Sie hat mit ihrem Anwalt gesprochen und der meinte das ich nur den Anspruch auf den Gesetzlich vorgeschrieben Mindesturlaub habe und nicht auf die vollen 30 Urlaubstage die ich die letzten Jahre hatte, da die 10 extra Tage freiwillig wären.

Gern antworte ich Ihnen weiter.

Ich darf Sie aber bitten, zunächst eine positive Bewertung abzugeben, damit meine bisher erbrachte umfassende Rechtsberatung auch vergütet wird. Ich werde sodann umgehend auf Ihre Nachfrage eingehen, und Sie können anschließend beliebig oft und kostenfrei nachfragen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen Dank zunächst!

Zu Ihrem Nachtrag:

Das ist nicht richtig: Da die Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses in die zweite Jahreshälfte fällt, können Sie - wie bereits eingangs dargelegt - den volen arbeitsvertraglichen Jahresurlaub beanspruchen.

Es ist zudem auch gar nicht nachvollziehbar, was der Anwalt mit "10 extra Tage freiwillig" meint, die er hier wohl in Abzug bringen will.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich werde es nochmal zur Ansprache bringen.MfG
Gerome Batzler

Gern geschehen - auch Ihnen vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt