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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 18143
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Ist es richtig, dass, wenn mich ein Kollege privat stalkt,

Diese Antwort wurde bewertet:

ist es richtig, dass, wenn mich ein Kollege privat stalkt, das auch Auswirkungen auf seine Arbeitsstelle haben kann?
Zudem behauptet das Personalbüro, dass meine Mails aus der Vergangenheit "zu nett" formuliert gewesen seien und somit fast als "Einladung" gegolten habe?!? Gibt es nicht erst ein noch recht junges Urteil, dass ein NEIN ein NEIN ist und wenn ich es "singe"?
Es ist zwischenzeitlich bereits so, dass ich mich im Betrieb nur noch mit Vorsicht bewege, kein Telefon eines Kollegen entgegennehme, privat immer unruhig bin, Schlafstörungen, Angst nach draußen zu gehen etc. etc.
Bei der Polizei war ich gestern; sie sprechen mit ihm prophylaktisch und wenn er nach wie vor nicht verstehen sollte, werde ich Anzeige erstatten.

Für mich ist es nun wichtig, zu wissen, ob ein Nein ein Nein ist - egal wie es formuliert ist und inwiefern ein privates Stalking Auswirkungen auf den Arbeitsplatz haben kann.

MfG und vielen Dank, ***

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank.

Was ein Arbeitnehmer privat macht,, geht den Arbeitgeber grundsätzlich nichts an, es sei denn dies hätte Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis.

Das ist nach Ihren Schllderungen des Sachverhalts gegeben.

Ihr Arbeitgeber ist hier aufgrund seiner Fürsorgepflicht verpflichtet, sich schützend v0r Sie zu stellen

Werden Sie am Arbeitsplatz sexuell belästigt können Sie den ArbeitGEBER deswegen auch auf Schadensersatz verklagen.

Selbstverständlich ist ein nein ein nein, das muss respektiert werden

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank für Ihre Antwort.Ich habe gestern gelesen, dass es ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts gibt, das eine fristlose außerordentliche Kündigung rechtfertigen kann, wenn dies der Fall ist, dass privat von einem Kollegen gestalkt wird.Der Personalchef meinte letzte Woche im Gespräch, dass es auch das betriebliche Interesse gewahrt werden muss - wie z.B. eine weitere mögliche und machbare Zusammenarbeit und wenn das nicht (mehr) ginge, sich der Betrieb von einem von beiden trennen müsse.
Ist das korrekt???

Sehr geehrter Ratsuchender,

das kommt auf die Umstände des Einzelfalls an, wenn es Ihnen nicht mehr zumutbar ist können Sie fristlos kündigen,

Allerdings sollte das mit dem Arbeitsamt vorher besprochen werden wegen der Sperrfrist.

Eine Kündigung des Arbeitgebers muss sich immer auf einen bestimmten Sachverhalt stützen, ZB Verhalten

Dann aber muss der Kollege gekündigt werden, nicht Sie

Bitte schreiben Sie Ihre Fragen ich kann leider gerade nicht telefonieten

Zudem kostet das extra

danke

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Also kann mir nichts passieren.....und muss der Kollege abgemahnt/ermahnt werden? Bis jetzt war es nur das Gespräch als "Schuss vor den Bug ".
Sollte ich besser Anzeige erstatten oder es erst dabei bewenden lassen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich würde Ihnen erst mal empfehlen abzuwarten, ob der Arbeitgeber durch Abmahnung reagiert.

Macht er das nicht, dann müssen Sie sich anders wehren, dann würde ich eine Abmahnung empfehen

wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Danke. Eine Frage noch des verständnisses wegen, weil ich nachher ein Gespräch habe.....darf ich auf eine Abmahnung pochen? Da ist nämlich nichts passiert......gerne bewerte ich sie dann ;-)

Sehr geehrter Ratsuchende, ja, sie sollten ihrem Arbeitgeber klarmachen dass dieses Verhalten Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis hat und daher abgemahnt werden muss

Sehr geehrter Ratsuchende, haben Sie noch Fragen? Sehr gerne

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Mich ärgert eben, dass ich meine Mails zu nett formuliert haben soll - auf das stützt sich unser Personalchef momentan. Ich habe auch Kolleginnen angegeben, bei denen er ebenfalls gerne und immer wieder "grabscht" und die wurden gar nicht befragt, um meine Aussage zu stützen.
Komme mir allein gelassen vor. Grund für das ganze Stalking war 2013 ein Vorfall in meinen eigenen vier Wänden, als er unerwartet (Er ist 63 - ich 37) zum Kaffee vorbeikam und dann aufdringlich wurde - mir unter den Pulli griff und mich auf das Bett warf und mich festhielt - seither immer regelmäßig Stalking und die letzten Monate wieder viel.
Am vergangenen Donnerstag hat er mich verfolgt - mit der Begründung gegenüber dem Arbeitgeber, er wollte mir etwas Geschäftliches mitteilen.......mit dem Fahrrad auf einem Feldweg verfolgt und dann 20 km bis zu mir nach Hause gefahren und vor meiner Tür gestanden

Sehr geehrter Ratsuchende, Das ist ein völlig inadäquates Verhalten das müssen Sie nicht dulden. Vor allem es war ja nicht rein privat sondern er ist Ihnen von der Arbeit nach Hause gefolgt.

Wenn ihr Arbeitgeber nichts unternimmt können Sie gegen ihn Ansprüche aus dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz geltend machen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Wenn ich Ihnen helfen konnte bitte ich höflich um positive Bewertung

danke

Bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht

Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Nichts - komme eben aus Besprechungen