So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Rechtsanwalt Kr...
Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 4521
Erfahrung:  Lanjährige praktische Tätigkeit als Rechtsanwalt
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, ich bin Minijobber. Ich leiste dieses Jahr Mitte

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich bin Minijobber. Ich leiste dieses Jahr Mitte Februar-Anfang Oktober ca. 36 Nachtschichten (23-7 Uhr) als Taxifahrer immer von Samstag Nacht auf Sonntag Morgen. Kann ich Ansprüche, abgesehen vom Mindestlohn, geltend machen?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Bitte teilen Sie ihm mit, ob Sie noch weitere Informationen benötigen oder senden Sie ihm ein Angebot, damit Ihr Kunde weiter betreut werden kann.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Kein Anruf bitte. Ich habe mich verklickt. Eine normale Antwort genügt mir.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Grundsätzlich ist § 6 Abs. 5 ArbZG vom Taxiunternehmer zu beachten. Dort heißt es:

"Soweit keine tarifvertraglichen Ausgleichsregelungen bestehen, hat der Arbeitgeber dem Nachtarbeitnehmer für die während der Nachtzeit geleisteten Arbeitsstunden eine angemessene Zahl bezahlter freier Tage oder einen angemessenen Zuschlag auf das ihm hierfür zustehende Bruttoarbeitsentgelt zu gewähren."

Für Nachtarbeiter ist also ein angemessner Zuschlag zu zahlen, der etwa bei 25% anzusetzen ist.

In Ihrem Fall aber ist wohl davon auszugehen, dass Sie kein Nachtarbeiter sind. In § 2 Abs. 5 ArbZG heißt es:

"Nachtarbeitnehmer im Sinne dieses Gesetzes sind Arbeitnehmer, die

1. auf Grund ihrer Arbeitszeitgestaltung normalerweise Nachtarbeit in Wechselschicht zu leisten haben oder

2. Nachtarbeit an mindestens 48 Tagen im Kalenderjahr leisten."

Sie arbeiten aber weder in Wechselschicht noch mindestens 48 Tage im Kalenderjahr in Nachtarbeit, sodass Sie im Sinne des Arbeitszeitgesetz leider kein Nachtarbeiter sind.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Also bin ich, weil ich dort kein Jahr arbeite kein Nachtarbeiter?! Wenn ich also ein halbes Jahr nur nachts arbeite aber bloß 47 mal wird nichtmal heruntergebrochen auf ein halbes Jahr oder wie beim Urlaubsanspruch anteilig auf die teilzeitstelle sondern hart 48 Tage auf ein Kalenderjahr egal was man für eine Beschäftigung hat?

Danke für Ihre Rückmeldung.

Das Arbeitszeitgesetz sieht kein Runterbrechen vor. Es wird sich in § 2 Abs. 5 ArbZG allein an den Arbeitstagen pro Jahr orientiert.

Als Nachtarbeiter gelten Personen, die in mindestens 48 Nächten im Jahr arbeiten.

Ich bedauere, Ihnen keine für Sie günstigere Auskunft geben zu können.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.