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ra.weichel
ra.weichel, Sonstiges
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 317
Erfahrung:  Rechtsanwalt
95252382
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ra.weichel ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Gern wollte ich mich

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Gern wollte ich mich erkundigen, welcher Anwalt für Fragen zur bevorstehenden Arbeitslosigkeit, speziell Arbeitslosmeldung, Eingliederungsvereinbarung und Begegnung des Vermittlungsdrucks, den das Arbeitsamt bereits jetzt auf mich ausübt, obwohl ich noch bis Ende August bei meinem derzeitigen Artbeitgeber in einer verantwortungsvollen Position beschäftigt bin und zeitlich nur schwer auf die Forderungen des Arbeitsamtes reagieren kann.
Danke ***** ***** Hinweis

Sehr geehrter Fragesteller,

danke ***** ***** sich für eine anwaltliche Erstberatung zum Pauschalpreis bei JustAnswer entschieden haben. Mein Name ist Rechtsanwalt Weichel. Ich werde mich Ihrem Anliegen nunmehr widmen:

Soweit Sie aktiv gegen eventuelle Repressalien der Arbeitsagentur vorgehen möchen, sollten Sie einen Kollegen vor Ort beauftragen, dessen Tätigkeitsschwerpunkte im Arbeits- und Sozialrecht anzusiedeln ist.

Soweit Sie eine konkrete Fragestellung zu den an Sie gerichteten "Forderungen" der Arbeitsagentur haben, können Sie gerne die Kostenfreie Nachfragefunktion verwenden.

Herzlichst,

Weichel
Rechtsanwalt

ra.weichel und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank, ***** ***** Weichel,
momentan betrachte ich die Vermittlungsversuche des Arbeitsamtes noch nicht als Repressalie, obgleich der aufgebaute Druck unschön ist.
Wird vom Arbeitsamt eine Information meines permanenten Zeitdrucks durch meine aktuelle Position in der noch bis 31.8.2017 bestehenden Anstellung beim Arbeitgeber i.a. Regel akzeptiert? Ich versuche dem Arbeitsamt meine Situation glaubhaft und mit terminlichen Ereignissen unterlegt darzustellen. Im übrigen hat man mir mündlich mitgeteilt, dass ich zunächst mit einer 3 monatigen Sperre des AL-Geldes rechnen muss.
Mein Wunsch ist es daher, nach Eintritt in die Arbeitslosigkeit mich den Vermittlungen zu widmen, vorher ist mir das zeitlich nicht möglich. Laufe ich da Gefahr schon von vornherein meinen bestehenden Anspruch auf AL-Geld zu verlieren?
Danke für Ihren Input
Dr. Haase

Sehr geehrter Fragesteller,

leider ist es so, dass manche Arbeitsämter gerne vorschnell mit Sperren etc. drohen. Die Drohungen und damit verbundenen Sperrungen sind häufig rechtswidrig.

Arbeitslosengeld ist eine Leistung Arbeitslosenversicherung. Sie haben hierauf einen verbindlichen Rechtsanspruch, der nicht ohne Weiteres gesperrt werden darf. Insoweit gilt folgendes:

Personen, dessen Arbeitsverhältnis endet, sind dazu verpflichtet, sich spätestens drei Monate vor dessen Beendigung arbeitssuchend zu melden. Soweit dieser Verpflichtung nicht nachkommen wird, ohne dafür einen wichtigen Grund zu haben, droht eine Sperre von sieben Tagen.

Eine sperre darf im Übrigen nur dann verhängt werden, wenn Sie sich versicherungswidrig Verhalten haben. Wann ein solches Verhalten gegeben ist, ist in § 153 SGB III reglementiert (https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__159.html).

Soweit die allg. Voraussetzungen für den ALG I Bezug vorliegen, laufen Sie nicht in Gefahr, den Anspruch zu verlieren!.

Gerne ergänze ich meine Antwort wie folgt:

"Mein Wunsch ist es daher, nach Eintritt in die Arbeitslosigkeit mich den Vermittlungen zu widmen, vorher ist mir das zeitlich nicht möglich."

Eine Sperre käme insoweit dann in Betracht, wenn Sie die von der Agentur für Arbeit geforderten Eigenbemühungen nicht nachweisen. jedoch gilt dies nur für Arbeitslose! Da Sie bisher noch einer Arbeit nachgehen, dürfte eine Sperrung nicht erfolgen, da Sie noch nicht arbeitslos sind.

Herzlichst,

Weichel
Rechtsanwalt