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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17957
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine Frage. Ich bin Führungskraft in

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
ich habe eine Frage im Kontext Arbeitsrecht. Ich bin Führungskraft in einem IT-Unternehmen.
Mein Arbeitgeber stellt mir seit 2010 einen Dienstwagen zur Verfügung den ich auch privat nutzen kann und darf.
2010 konnte ich mich entscheiden ob ich ein höheres Gehalt oder einen Dienstwagen nutzen möchte. Ich entschied mich für den Dienstwagen, ein sog. "Statusfahrzeug" das ich unabhängig von der Kilometerleistung benutzen darf.
Nun ändert mein Arbeitgeber die Dienstwagenregelung (Anmerkung: In meinem Arbeitsvertrag ist auf die jeweils geltende Dienstwagenregelung verwiesen).
Es soll nur mehr "Funktionswagen" geben, dh nur mehr ab 27.000 gefahrene Dienstkilometer pro Jahr erhält man ein Fahrzeug. Die Altfälle (so wie meiner, die einen "Statuswagen" besitzen) sollen "abgefunden" werden. Die 27.000 km Dienstkilometer werde ich voraussichtlich nicht erreichen.
Können Sie mir sagen, ob und welche Ansprüche ich da habe bzw. wie da "Abfindungen" üblicherweise gehandhabt werden.
Hätte ich mich damals für mehr Gehalt entschieden, dann hätte ich das heute ja auch noch.
Für eine kurze Information wäre ich dankbar.
Mit freundlichen Grüssen
P. Limmer

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die freundliche Anfrage.

Der Firmenwagen ist Teil Ihres Gehalts.

Aus diesem Grund darf man Ihnen den Wagen nicht ohne weiteres nehmen, sondeern muss Ihnen das fehlende Gehalt ersetzen.

Das geschieht normalerweise durch das was auf ihrer Gehaltsbescheinigung als Entgeltbestandteil ausgewiesen ist

Man kann aber auch die 1% Regelung verwenden

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Hallo,

was bedeutet ... man muss das fehlende Gehalt ersetzen ...?

Auf meiner Abrechnung steht "PKW-Wert gw.Vorteil
lfd. 771,00" und "PKW-KM gw.Vorteil lfd. 1.896,66".

Ich versteuere also 2667,66 EUR pauschal monatlich.

Welche Summe in etwa ist da realistisch die ich künftig monatlich an mehr Gehalt verlangen kann?
Viele Grüsse

P. Limmer

Sehr geehrter Ratsuchender,

Das sind sehr hohe Summen, ungewöhlich vor allem die gefahrenen Kilometer

Streng genommen muss man Ihnen die gesamte Summe ersetzen, denn das ist die Höhe Ihres geldwerten Vorteils, den Sie durch die kostenfeie Nutzung zu privaten Zwecken haben.

Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.

Ich kenne das so, dass der Arbeitgeber seinen Steuerberater den geldwerten Vorteil ausrechnen lässt und man das dem Arbeitnehmer dann als Ersatz zahlt