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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 9049
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Folgende Situation hat sich bei mir zugetragen. Ich bin seit

Diese Antwort wurde bewertet:

folgende Situation hat sich bei mir zugetragen.
Ich bin seit 6,5 Jahren in einem grossen Betrieb in der Automobilzulieferindustrie beschäftigt.

Die Firma will mich kündigen, wegen dieser fortgeschrittenen degenerativen Erkrankung.
Seit letztes Jahr hat sich mein Zusatand extrem verschlechtert. Wirbelsäulen und Hüftproblematik. LWS/ HWS-Bandscheibenvorfälle und Hüfte links.
Lt. Arzt ist die Degeneration nun soweit fortgeschritten, dass man eigentlich wenn überhaupt nur noch im LWS Bereich Versteifen könnte. HWS könnte man evtl operieren, ist aber nicht ungefährlich. Nun kann ich die schwere körperliche Arbeit nicht mehr machen.
Meine Frage ist nun: Ich bin Schwerbehindert 30% mit Gleichstellung. Der AG könnte mich nur mit Zustimmung des Integrationsamtes kündigen und ich weiss nicht, wie ich verhandeln soll. Wie hoch kann ich den Abfindungsbetrag ansetzten?

Mit freundlichen Grüssen ***

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Sofern Sie in einem Unternehmen tätig sind, in welchem das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet (was bei mehr als 10 AN im Unternehmen gilt), kann Sie Ihr Arbeitgeber nicht ohne weiteres kündigen.

Darüber hinaus benötigt der AG noch die Zustimmung vom Integrationsamt.

Aufgrund Ihrer fortschreitenden Krankheit müsste Ihr AG Ihnen einen alternativen Arbeitsplatz anbieten. Nur wenn dies nicht möglich ist, hat eine Kündigung seitens des AG annähernd Aussicht auf Erfolg.

Ggf. wäre ein Aufhebungsvertrag mit dem AG sinnvoll. Die Abfindung ist frei verhandelbar und richtet sich nach vielen Faktoren.

U. a. gilt als Faustformel ein halbes Monatsgehalt für jedes Jahr der Beschäftigung.

Dies erachte ich Ihrem Fall jedoch für viel zu niedrig.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

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Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

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