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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 18029
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Ich habe am 28.03.2017 fristgerecht per 30.06.2017 aus

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe am 28.03.2017 fristgerecht per 30.06.2017 aus gesundheitlichen Gründen gekündigt (2 Atteste dazu vorhanden, die mir das anraten).
Ich war von 6.3.-13.04.2017 arbeitsunfähig. Insgesamt war ich aber in den 12 Monaten davor folgendermaßen krank:
Einzelne Tage "Krank ohne Attest" sowie:
8 Arbeitstage im Juni 2016
3 Arbeitstage im November 2016
3 Arbeitstage im Dezember 2016
3 Arbeitstage im Februar 2017
3 weitere Arbeitstage im Februar 2017 (dawischen lagen 14 Tage)
und dann eben vom 06.03.-13.04.2017 (insgesamt 29 Arbeitstage)
*
Nun stelle ich fest, dass mein AG mir ab 21.03.2017 kein Gehalt mehr zahlt!*
(Anmerkung: s.o. von 03.03.-inkl.20.3.17 sind es 11 Arbeitstage).
Ab dem 21.03.17 kein Gehalt mehr.
Ich bin seit 14.04.2017 wieder arbeitsfähig und habe meine Arbeit wieder augenommen, was der AG mir auch bestätigt.
Jetzt hat der mich : "ab und per Schreiben vom 21.04.2017 bis zum Ende der Dienstzeit also bis 30.06.2017 ab sofort von jeglicher Dienstleistung unter Anrechnung meines Resturlaubs und sonstiger möglicher Zeitansprüche freigestellt".
Er sagt ich hätte dadurch nur Vorteile.
Meine Fragen sind:
Konnte der AG einfach so (ohne mir das mitzuteilen die entgeltfortzahlung stoppen und kein Gehalt mehr bezahlen (meine März-Abrechnung wurde Mitte April zurückgerechnet auf Gehalt bis 20.3.2017, die April-Abrechnung weist kein Gehalt mehr aus).
Ich bin privat versichert, habe auch dieses Jahr noch keine Belege bei meiner Kranvers. eingereicht. Mein Ag behauptet, er hätte sich bei der Sachbearbeiterin meiner "Krankenkasse" rückversichert, er dürfe abziehen, ich könne ja Krankengeld erhalten (was ich als Privat Versicherter ja nicht automatisch- und ich habe es nicht im Vertrag).
Ich habe dann meine Krankenvers. angerufen. Diese haben deutlich gesagt, dass sie keine Informationen haben und aber auch keine rausgeben würden.
Ich habe beide Telefonate aufgenommen. Kann ich diese in einer evtl. Arbeitsgerichtverhandlung verwenden?
Kann ich meinen Arbeitgeber auffordern, die Gehaltsabrechungen wieder zu korrigieren
(von 21.03.-13.04.2017). Muss er das sofort tun?
Sind die einzelnen Tage krank ohne Attest relevant?.
Kann mein Ag ein ärztliches Attest für die Erkrankungen anfordern?
Oder muss es ihm reichen, wenn ich es ihm so sage?
Ich habe ihm mitgeteilt, dass die Erkrankung vom 6.3.-13.4.2017 eine neue Erkrankung war.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bin Fachanwältin für Arbeitrsrecht und nehme mich gerne Ihres Anliegens an

Ich bitte um etwas Geduld.

Danke

Darf ich fragen:

War das jeweils dieselbe Krankheit oder warend as unterschiedliche Krankheiten ?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Die Erkrankung v. 6.3.-13.04.2017 hatte eine andere Ursache als die anderen Ausfallzeiten (HWS/BWS/LWS-Probleme).
Ich hatte Tinnitus und Achillesprobleme und Fersensporn. Natürlich steht auf der Arztrechnung auch das andere mit drauf. er hat aber keine Auskunft gegeben und ich habe ihn noch nicht konkret nach einem Attest für diesen Zeitraum gefragt.

Sehr geehrter Ratsuchendet,

vielen Dank für die freundliche Rückmeldung

Zunächst einmal kann der Arbeitgeber leider bei den Tagen , an denen Sie keine Arbeitunfähigkeitsbescheinigung beigebracht haben ihren Arbeitslohn zurückhalten.

Ansonsten muss er Ihnen vom 6.3. bis 13.4 Lohn zahlen, denn es handelt sich nicht um dieselbe Krankheit.

Eine andere Krankheit wird auf den 6 Wochen Zeitraum nach dem ausdrücklichen Wortlaut des § 3 Entgeldfortzahlungsgesetz nicht angerechnet, so dass hier die 6 Wochen Frist von neuem zu laufen beginnt.

Ihr Arbeitgeber muss Ihnen also Ihren Lohn zahlen.

Er kann aber ein ärztliches Attest anfordern, denn Sie müssen es nachweisen, dass es eine neue Erkrankung war.

Wenn Sie ihm das beigebracht haben und er zahlt nicht können Sie beim Arbeitsgericht Klage auf den Lohn einreichen.

wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Brwertung

danke

Sie müssen

Für alle Krankheiten eine AU vorlegen

für die neuen Krankheiten ein Attest vorlegen, aus dem sich ergibt sass es nicht dieselbe Krankheit ist

Dann bekommenSie Ihr Gehalt

wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Nochmal zu den Fehltagen "Krank ohne Attest". Da ist es im Arbeitsvertrag vereinbart, dass erst ab dem 3. Krankheitstag ein Attest vorliegen muss, deshalb bitte nochmal eine Antwort, ob diese Fehltage im Sinne der Entgelt-(Nicht-)Fortzahlung herangezogen werden können.
Ich habe meinem Arbeitgeber bereits angeboten ein Attest über die "neue Erkrankung" zu liefern, er hat aber nicht reagiert.
Wenn er die Gehaltsabrechnungen jetzt nicht ändert, kann ich es dann verlangen ohne Attest.
Und ist es relavant, dass beim AG mich angelogen hat ("er hätte die Daten von der Krankenkasse erhalten", was er ja nicht hat, denn ich bin ja privat versichert bei der Krankenversicherung, die eine Auskunftserteilung klar verneint.
Nochmal die Frage: Kann mein AG einfach das Gehalt nicht mehr zahlen, ohne mir das mitzuteilen. Ich hatte ja die März-Abrechnung schon, dass diese geändert wurde, habe ich erst am 13.04.2017 im Gehaltsportal gesehen, als ich die April-Abrechnung aufgerufen habe.
MFG
und Danke

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank

Für diese Tage müssen Sie natürlich kein Attest vorlegen.

Es sei denn Sie möchten diese Tage aufgrund der neuen Erkrankung bezahlt haben

Für diese müssen Sie einen umfassenden Nachweis erbringen

Wenn er Gehalt einbehält muss er Ihnen das mitteilen.

Wenn er Ihnen trotz Nachweis der neuen Erkrankung durch Attest das Gehalt nicht zahlt müssen Sie es vor dem Arbeitsgericht einklagen

wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke

Dass er Sie angelogen hat ist für Ihre Klage auf Gehalt nicht relevant

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Die oben erwähnte Freistellung vom Dienst ab Schreiben vom 21.04.2017 "Ab sofort sind Sie von jeglicher Dienstleistung unter Anrechnung Ihres Urlaubs und sonstiger möglicher Zeitansprüche unter Fortzahlung Ihrer Bezüge bis zum 30.06.2017 freigestellt."
Ist sichergestellt, dass hier auch auch Sozialabgaben beinhaltet sind (das sehe ich sonst erst Mitte Mai bei der Mai-abrechnung). Weil durch die Tasache dass ich PRIVAT krankversichert bin ist ja im Zeitraum 21.03.2017 bis zu meiner Gesundmeldung ab 14.04.2017 keine Beiträge in die Arbeitlosenversicherung vom AG eingezahlt wurden. Damit habe ich 23 Tage keine Beiträge in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt!
(Ich bin seit 2005 bei diesem AG angestellt)
Ist das in Bezug auf meine Anwartschaft auf ALG 1 ab 01.07.2017 ein Problem oder noch o.k.?!
Das beschäftigt mich eigentlich am meisten
MFG

Er muss Ihnen für die Zeit der Freistellung das Gehalt zahlen, also auch die Sozialabgaben.

Fpür das ALG macht das nichts, da Sie ja sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren

Reichen Sie das Attest nach, dann muss er Ihnen auch das Gehalt zahlen

wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke

Bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entegensteht

danke

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sind die 23 Tage ohne Einzahung in die Arbeitslosenversicherung wirklich nicht relevant für meine Anwartschaft auf Arbeitslosengeld? Sonst war ich ja über 11 Jahre am Stück dort beschäftigt.
MFG

Nein, sind sie nicht

Die Regelanwartschaftszeit haben Sie erfüllt, wenn Sie in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung und dem Beginn der Arbeitslosigkeit (Rahmenfrist) mindestens zwölf Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis (zum Beispiel Beschäftigung, Krankengeldbezug) gestanden haben.

also kein Problem

ich würde nunmehr höfliuch um positive Bewertung bitten

danke

Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.