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Roland Hoheisel-Gruler
Roland Hoheisel-Gruler, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 903
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Systemischer Berater Fachanwalt für Familienrecht
98035192
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Roland Hoheisel-Gruler ist jetzt online.

Sehr geehrte(r) Frau/Herr, ich arbeite neben dem Studium als

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte(r) Frau/Herr,
ich arbeite neben dem Studium als Werkstudent.
Die Arbeitszeit beträgt pro Woche min. drei Schichten á sechs Stunden, max. dürfen wir 20 Stunden in der Woche arbeiten (in diesem Fall würde das elektronische Buchungssystem zwei Überstunden auf das Zeitkonto buchen).
So ist es möglich, "Plus"-Stunden aufzubauen, die wir bei Bedarf abbauen können, indem wir einen Gleitzeittag beantragen: Z.B. wenn man einen Tag länger zur Prüfungsvorbereitung braucht, oder einen Tag länger im Urlaub sein möchte etc.
Im Arbeitsvertrag §7 heißt es zum Thema Krankheit:
"Ist Herr Dill infolge unverschuldeter Krankheit arbeitsunfähig, so besteht Anspruch auf Fortzahlung der Arbeitsvergütung bis zur Dauer von sechs Wochen nach den gesetzlichen Bestimmungen."
Unser Chef meinte neulich, wenn wir krank seien, und wüssten, dass dies sehr wahrscheinlich nur diesen einen Tag der Fall sein wird (z.B. Kopfschmerzen, also keine "richtige" Erkrankung, bei der man länger krank ist), sollen wir doch einen Gleitzeittag beantragen, wenn wir genügend Stunden aufgebaut haben (für einen Tag wären das also sechs Überstunden, die mir vom Zeitkonto abgezogen würden, wenn ich Gleitzeit beantrage.)
Ich empfinde das als unfair. Wir bekommen ein monatliches Brutto-Festgehalt, ich mache mir also keine Sorgen wegen dem Gehalt sondern den Überstunden. Ist es rechtmäßig, dem Arbeitnehmer zu sagen, er solle bei Krankheit seine Überstunden abbauen respektive einen Gleitzeittag beantragen?
Vielen Dank ***** ***** Mühe im Voraus. Die Beantwortung ist nicht dringend.
Gruß, ***** *****

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage:

Wenn Sie krank sind, sind Sie krank. Dafür muss man keine Gleitzeitstunden aufbauen oder gar solche abfeiern.

Das Ansinnen des Arbeitgebers ist nicht korrekt. Er hat die Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle zu leisten, die Überstunden sind entweder mit Freizeit abzugleichen oder zu vergüten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre Bewertung.

herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Roland Hoheisel-Gruler und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.