So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 31427
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin nebenberuflich

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich bin nebenberuflich freiberuflich als Programmierer tätig und habe eine Internetseite für einen Auftraggeber erstellt. Im Rahmen dieser Tätigkeit bekam ich von dem Auftraggeber eine Internetadresse per WhatsApp zugeschickt, von der ich mich "inspirieren lassen soll" und von der ich spezielle Inhalte (Listen von Motortypen der Schiffahrtindustrie) auf die zu erstellende Webseite, modifiziert, übernehmen sollte.Das kann ich allerdings schwerlich belegen, mein WhatsApp Verlauf ist Aufgrund eines Handywechsels gelöscht, Auftragsbestätigung gibt es nicht und Notizen dafür sind durch Umzug abhanden gekommen.Nun wurde mein Auftraggeber abgemahnt von der Firma, der die o.g. Webseite gehört, und zur Zahlung von 100.000 EUR aufgefordert.Mein Auftraggeber möchte nun mich dafür verantwortlich machen und verweist den Kläger auf mich.Bin ich tatsächlich dafür verantwortlich? Was kann ich tun?Mit freundlichen Grüßen
A.Euler

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gegenüber der Firma ist Ihr Auftraggeber als Betreiber der Website verantwortlich. Die Abmahnung und die Abmahnkosten muss also (soweit berechtigt) Ihr Auftraggeber zahlen.

Von Ihnen Schadensersatz kann der Auftraggeber dann verlangen, wenn Sie eine schuldhafte Pflichverletzung begangen haben. Daran fehlt es jedenfalls dann, wenn Sie nur die Anweisung des Auftraggebers befolgt haben.

Eine solche Anweisung müssen Sie allerdings beweisen können, können Sie dies nicht, auch nicht durch Zeugen so sind Sie dem Grunde nach gegenüber dem Auftraggeber schadensersatzpflichtig.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.