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A. Müller-Mundt
A. Müller-Mundt, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 10
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht
97150422
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A. Müller-Mundt ist jetzt online.

Was kann ich tun, wenn das Jobcenter (wegen ein paar Euro

Diese Antwort wurde bewertet:

Was kann ich tun, wenn das Jobcenter (wegen ein paar Euro die mir zustünden) gegenüber dem Sozialgericht lügt, dass sich die Balken biegen? Grüße ***

Sehr geehrte Frau Rink,

Sie sollten dem Gericht schriftlich mitteilen, in welcher Hinsicht und inwieweit das Jobcenter lügt und wie sich die Angelegenheit aus Ihrer Sicht tatsächlich darstellt. Soweit möglich, sollten Sie diesbezügliche Unterlagen beilegen und Zeugen benennen. Grundsätzlich gilt im Sozialgerichtsverfahren nämlich der Untersuchungsgrundsatz (§ 103 SGG). Danach erforscht das Gericht den Sachverhalt von Amts wegen, ohne an das Vorbringen und die Beweisanträge der Beteiligten gebunden zu sein. Wenn Sie also Zweifel an dem Vortrag des Jobcenters aufzeigen, sollte sich das Gericht von sich aus um Aufklärung bemühen.

Evtl. kommt auch eine Dienstaufsichtbeschwerde o.ä. gegen den jeweiligen Sachbearbeiter in Betracht. Dazu kann ich aber ohne nähere Kenntnisse des Sachverhalts nicht Stellung nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Annegret Müller-Mundt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Müller-Mundt, vielen Dank für Ihre prompte Antwort. Leider kann ich als Privatperson nicht beweisen, dass die Sachbearbeiterin, bei der ich zweimal war und die beim ersten Mal Kotterer hieß und zwei Monate später Steinel, ein und dieselbe Person ist, was die beim Jobcenter bestreiten. Ich kann auch nicht beweisen, dass beim ersten Mal eine Auszu- bildende zugegen war, was die ebenfalls bestreiten. Mein Zeuge zählt da offenbar nicht. Die können angeblich "Beweise"? vorlegen. Und leider musste ich feststellen, dass der Richter offenbar eher geneigt ist, denen zu glauben. Ich habe schon überlegt, bei der Staatsanwaltschaft Anzeige zu erstatten. Grüße ****

Sehr geehrte Frau Rink,

leider neigen Richter in der Tat manchmal dazu, eher den beteiligten Behörden Glauben zu schenken. Eine Anzeige wäre hier durchaus eine Möglichkeit - ebenso wie eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei dem Leiter der betroffenen Agentur für Arbeit, um interne Recherchen anzuregen. Ansonsten ist es ratsam, die jeweiligen Personen und Situationen möglichst detailliert zu beschreiben, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Vielleicht bringen Sie auch Recherchen in Sozialen Medien weiter? Oder Sie bitten Bekannte, beim Jobcenter nach den jeweiligen Sachbearbeitern zu fragen? Diese könnten dann ggf. als weitere Zeugen dienen.

Beste Grüße

Annegret Müller-Mundt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Müller-Mundt, vielen Dank für Ihre Anregungen, werde nicht untätig bleiben. Freundliche Grüße ***

Viel Erfolg wünsche ich Ihnen!

Beste Grüße

Annegret Müller-Mundt

A. Müller-Mundt und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.