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a.merkel
a.merkel, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 2321
Erfahrung:  LL.M. Eur
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Guten Tag! Wir haben einen etwas komplizierten Fall... Meine

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag! Wir haben einen etwas komplizierten Fall... Meine Frau (Kellnerin) ist aus gesundheitlichen Gründen (kaputte Schulter) im Februar diesen Jahres von Vollzeit auf Teilzeit gewechselt. Diese Änderung wurde nicht schriftlich fest gehalten. Der Monatslohn wurde für Teilzeitarbeit gezahlt. Nun ist meine Frau seit diesem Monat Krankengeldbezieherin, da sich eine OP nicht vermeiden ließ und sie im Januar schon einmal deswegen krank war. Meine erste Frage: Auf welchen Arbeitslohn bezieht sich nun die Höhe des Krankengeldes?
Jetzt kommt noch hinzu, dass sich eine Risikoschwangerschaft eingestellt hat, und meine Frau deswegen Berufsverbot ausgesprochen bekommt. Welche Bezüge stehen nun meiner Frau in welcher Höhe zu?
Vielen Dank ***** ***** Antworten.
Sehr geehrter Ratsuchender, ich beantworte Ihre Frage aufgrund Ihrer Angaben folgemdermaßen: 1. Auf welchen Arbeitslohn bezieht sich nun die Höhe des Krankengeldes?Für die Berechnung des Krankengeldes ist das von dem Versicherten im letzten vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit abgerechneten Entgeltabrechnungszeitraum, mindestens das während der letzten abgerechneten vier Wochen (Bemessungszeitraum) erzielte und um einmalig gezahltes Arbeitsentgelt verminderte Arbeitsentgelt durch die Zahl der Stunden zu teilen, für die es gezahlt wurde, vgl. § 47 SBG V.Berücksichtige ich also, dass die Arbeitunfähigkeit wahrscheinlich im Februar eingetreten ist, dann ist der durchschnittliche Lohn der 4 Wochen vor der Krankschreibung maßgeblich, d.h. ein Mix aus Voll- und Teilzeitbeschäftigung. 2. Jetzt kommt noch hinzu, dass sich eine Risikoschwangerschaft eingestellt hat, und meine Frau deswegen Berufsverbot ausgesprochen bekommt. Welche Bezüge stehen nun meiner Frau in welcher Höhe zu?Dieses Gehalt berechnet sich aus dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder der letzten drei Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist. Das gilt auch, wenn die Schwangere beispielsweise an eine andere Stelle versetzt wurde. Maßgeblich ist also der Eintritt der Schwangerschaft und der Durchschnittsverdienst der 13 Wochen vorher, vgl. § 11 MuSchG. Haben Sie noch Verständnisfragen?Wenn ja, dann tippen Sie diese in das Chatfenster ein. Wenn nein, so darf ich um Bewertung bitten.KLicken Sie hierfür auf 3-5 Sterne im Bewertungtool. Vielen Dank!
Sehr geehrter Ratsuchender, haben Sie zur gelesenen Antwort noch eine Verständnisfrage? Wenn nicht, so darf ich an die noch ausstehende Bewertung für die in Anspruch genommene Beratung erinnern.Klicken Sie hierfür auf 3-5 Sterne im Bewertungtool. Vielen Dank!
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