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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7724
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine 16 jährige Tochter war

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, meine 16 jährige Tochter war 2 Monate in einer Pizzeria als geringfügig beschäftigt. Im ersten Monat hat sie 25h im zweiten Monat 53h gearbeitet, bei einem Stundenlohn von 5€. Der Arbeitgeber hat sie bei der Bundesknappschaft mit 450€ angemeldet. In der Lohnabrechnung erscheint ein Stundenlohn von 8.50€ als Brutto und Nettoverdienst. Für eine Bescheinigung beim Amt, wurde auch der Lohn von der Abrechnung eingetragen, wobei ihr diese Summe nie ausgezahlt wurde, sondern der Stundensatz von 5€.
Was muss im einer Gehaltsabrechnung stehen?
Liegt hier ein Betrug seitens des Arbeitgebers vor?
Vielen Dank ***** ***** Bemühungen.
Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:
1. In der Gehaltsabrechnung ist neben den allgemeinen Angaben zur SV Nummer, Pers.Nr. und den persönlichen Angaben zur Arbeitnehmerin auch das Gehalt anzuführen.
2. Hierbei kann bei einer geringfügigen Beschäftigung ein Festgehalt eingegeben werden. Es ist aber auch möglich einen Stundenlohn, die Anzahl der Stunden sowie das Bruttogehalt aufzuführen.
3. Im unteren Teil sind dann die Abzüge aufzuschlüsseln, die bei einer geringfügigen Beschäftigung in der Regel nicht vorliegen.
D.h. der Brutto- und Nettobetrag sind identisch. Wenn in der Gehaltsabrechnung ein Stundensatz von 8,50 ausgewiesen ist, ist dieser auch auszuzahlen. Der Arbeitgeber kann sich nicht darauf berufen, dass ein geringerer Stundenlohn vereinbart war.
4. Fordern Sie daher die Gehaltsauszahlung entsprechend der Gehaltsabrechnung.
Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten (bitte einmal auf die Sterne unter meiner Antwort klicken).
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Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schroeter,
Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich war heute beim ehemaligen Arbeitgeber meiner Tochter und habe versucht ihm meine Sichtweise darzulegen, leider ohne Erfolg. Seine Begründung lautete, er hat sie bei der Knappschaft mit 450€ angemeldet und so muss auch auf der Abrechnung diese Summe erscheinen, egal wieviel Stunden sie gearbeitet hat (z.B. Abrechnung 441€, erhalten 265€). Unterschrieben hat sie allerdings nur für den erhaltenen Betrag. Desweiteren wurden ihr 30€ für die Anmeldung bei der Knappschaft vom Gehalt abgezogen.
Wie korrekt ist seine Aussage?
Das Formular für die Behörde, welches angeblich im Steuerbüro ausgefüllt wurde, habe ich ohne Firmenstempel und Unterschrift und mit dem falsch ausgefüllten Gehalt zurückbekommen.
Leider erscheint mir eine friedliche Einigung nicht möglich. Wie würden Sie mir empfehlen weiter vorzugehen?
Vielen Dank.
Vielen Dank ***** ***** Rückmeldung.
Aufgrund der klaren vertraglichen Lage sollte das restliche Gehalt anwaltlich eingefordert werden. Der Arbeitgeber würde sich widersprechen, wenn er angibt, dass ein niedrigeres Gehalt vereinbart war.
Die angeblichen Kosten für die Anmeldung bei der Knappschaft auf den Arbeitnehmer abzuwälzen ist ist nicht berechtigt und unzulässig.
Aufgrund des Verhaltens werden Sie um eine anwaltliche Geltendmachung und ggfs, eine Anzeige bei der Knappschaft nicht umhinkommen.
Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal die Sterne unter meiner Antwort anklicken).
Viele Grüße
RASchroeter und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.