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RAWeidmann
RAWeidmann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 191
Erfahrung:  Mein Schwerpunkt liegt in der Vertretung von Arbeitnehmern.
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RAWeidmann ist jetzt online.

Ich bin seit September 2013 krank geschrieben und in psychiatrischer

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin seit September 2013 krank geschrieben und in psychiatrischer und psychischer Behandlung , habe im Februar eine ambulante Reha gemacht, ich kann, auch laut Gutachten nicht mehr meine Arbeit ausüben . Nun bin ich ausgesteuert und bekomme Arbeitslosengeld eins und warte den Bescheid von der Rentenversicherung ab zwecks Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben. Noch bin ich nicht gekündigt, würde es aber gerne jetzt tun. Kann ich fristlos kündigen? Ich hab ein aktuelles Schreiben meiner Ärztin , dass ich in meine Arbeit nicht mehr zurück kann. Und zweitens,ich habe noch von 2013 (20 Tage) und von 2014(31 Tage) und von diesem Jahr auch noch Urlaub.Die 20 Tage 2013 waren auch schon mit einer Reise im November verplant, so das wir die Reise auch stornieren mussten. Steht mir ein Urlaubsabgeltungsabgleich zu? Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage aus der Kategorie Arbeitsrecht. Erlauben Sie mir noch eine kurze Rückffrage, um Ihre Situation vollumfänglich prüfen zu können. Unter welchem Datum haben Sie das Schreiben Ihrer Ärztin erhalten, aus dem hervorgeht, dass Sie nicht an Ihren Arbeitsplatz zurück kehren können?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Datiert vom 8. Juni, auch aufgrund des Arztbriefes der Reha-Einrichtung. Das Arbeitsamt hat es mir empfohlen damit ich ganz sicher nicht in die Dreimonatssperre komme...ansonsten bin ich für meine Arbeit in der Klinik noch krank geschrieben, fürs Arbeitsamt nicht. Meine Arbeit hat auch schon schriftlich erklärt , dass sie mich nicht umsetzen können und keinen anderen Job für mich haben( habe ich auch als Kopie) Herzlichen Dank
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Rückantwort. Aus dieser ergibt sich noch eine Rückfrage, bitte erlauben Sie mir diese. Wenn Sie in einer Klinik gearbeitet haben, haben Sie dann in einer 5 oder 6 Tage Woche gearbeitet?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Es war eine 5-tage -woche, bin aber nicht direkt über die Klinik angestellt, sondern als Bandagistin in einer orthopädischen Werkstatt, meine Aufgabe bestand in der Betreuung und Versorgung Frauen die an Brustkrebs erkrankt sind oder waren, wir sind 2009 aus der Klinik ausgegliedert worden.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Rückantworten. Unter diesen Umständen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

- dass Sie den Beruf dauerhaft nicht weiter ausführen dürfen/können, reicht als wichtiger Grund aus. Die 2-wöchige Frist zur fristlosen Kündigung können Sie auch noch wahren, wenn das Schreiben Ihrer Ärztin die erste Information über den dauerhaften Zustand ist.

- Nach dem Urteil des BAG 9 AZR 855/11 verhält es sich mit Ihrem Urlaub so:

- Aus dem Jahr 2013 sind leider alle Urlaubstage verfallen, weil Urlaub der wegen Arbeitsunfähigkeit nicht genommen werden kann, nur 15 Monate über den Jahresschluss des betreffenden Jahres hinaus bestehen bleibt, also vom Schluss 2013 bis Ende März 2015.

- Aus dem Jahr 2014 sind noch 20 Tage gesetzlicher Urlaub erhalten, die noch bis zum 31. März 2016 erhalten bleiben. Die übrigen (vertraglichen) 11 Tage sind leider nach dem Bundesurlaubsgesetz spätestens am 31. März 2015 verfallen.

- Aus dem Jahr 2015 haben Sie bis jetzt nach Bundesurlaubsgesetz 9 Tage Urlaub erworben.

- Nachdem Sie das Arbeitsverhältnis beendet haben, haben Sie also unter einer fristlosen Kündigung einen Anspruch auf Ausgleich von 29 Urlaubstagen. Der Tagesverdienst errechnet sich aus dem Verdienst der letzten 13 Wochen, in denen Sie gearbeitet haben.

RAWeidmann und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank, ***** ***** noch eine Frage. Normalerweise konnte der Urlaub auch unter besonderen Gründen bis zum 31.März des Folgejahres genommen werden, rechne ich dann 15 Monate zu wäre das der 30. Juni. Gibt es dafür auch entsprechende Regelungen?Vielen Dank
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Rückfrage, die ich wie folgt beantworte:

Die von Ihnen genannten 15 Monate errechnen sich so, dass der Urlaub aus dem Vorjahr zu dem Urlaub im Folgejahr hinzutritt (12 Monate) und dann bis zum 31. März des Folgejahres (3 Monate) bestehen bleibt. Insgesamt sind es so vom Schluss des betreffenden Jahres bis zum 31. März des Folgejahres 15 Monate. Die 15 Monate werden nicht ab dem 31. März hinzu gezählt, sondern gelten ab dem vorhergehenden Jahresschluss.