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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1759
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
63622881
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ra-fork ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, zum Thema Urlaubs- und Weihnachtsgeld

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Thema Urlaubs- und Weihnachtsgeld steht in meinem Arbeitsvertrag folgendes:
Der AN erhält im ersten vollen Jahr eine Urlaubs- und Weihnachtsgratifikation iHv insgesamt 1/12 des Jahresbruttogehaltes. Die Gratifikation wird jeweils zur Hälfte mit dem Juni und mit dem Dezembergehalt ausgezahlt. Die Gratifikation beträgt im ersten vollen Jahr der Betriebszugehörigkeit 40%, im zweiten Jahr 70% un im dritten Jahr 100%.
Wenn ich zum 01.04.2012 eingetreten bin, was steht mir dann für 2012, 2013 und 2014 zu? Und welchen Anspruch habe ich, wenn ich infolge eines Aufhebungsvertrages zum 22.03.2015 ausscheide?
Vielen Dank
Sehr geehrter Ratsuchender,

gestatten Sie mir zunächst folgende Fragen:

Haben Sie denn in den Jahren 2012 bis 2014 nichts erhalten ?

Gibt es in den Arbeitsverträgen eine sog. Verfallklausel (Ausschlussfrist) ?

Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

2012 habe ich nichts erhalten. Erstmals 2013 Urlaubs- und Weihnachtsgeld mit 40% und 2014 mit 70%.

Ausschlussfrist im Vertrag (Meist 3 Monate) gehabt ?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Verfallklausel:

Sämtliche Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis sind von beiden Vertragsparteien innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach Fälligkeit der jeweils anderen Vertragspartei schriftlich gegenüber geltend zu machen. Erfolgt diese Geltendmachung nicht, gelten die Ansprüche als verfallen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Dann steht Ihnen ausweislich der zitierten Regel für 2012 nichts zu,

für 2013 und 2014 wie bereits erhalten die entsprechenden vertraglichen Summen.

Für 2015 droht dann der komplette Wegfall der Gratifikation bzw. Rückzahlungsanspruch falls diese bereist ausgezahlt wurde, wenn der Vertrag im März aufgehoben wird.

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Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Die Verfallklausel enthält noch folgende Ausnahmeregelungen:

mit Ausnahmen von Ansprüchen, die aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzungen resultieren.

Stellt dies nicht eine grobe Pflichtverletzung dar?

Ehrlich gesagt sehe ich darin keine Pflichtverletzung.

Der Arbeitgeber hat doch nichts falsch gemacht, sondern die Ansprüche auf die Graftifikation mit hinreichender Deutlichkeit in den Vertrag festgeschrieben.
ra-fork und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.