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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7724
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Ich überlege eine Mitarbeiterin aus Belgien einzustellen. Muss

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich überlege eine Mitarbeiterin aus Belgien einzustellen. Muss ich da etwas bei der Versteuerung bzw. der Krankenkasse beachten?
Wie sieht es mit eine Aushilfe auf MiniJob-Basis aus - muss ich hier etwas beachten? Gilt für die Mitarbeiterin auch der Freibetrag von 450,00 €?
RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Die betreffende Mitarbeiterin muss sich in Deutschland bei einer gesetzlichen Krankenversicherung anmelden, soweit Sie nicht privat versichert ist. Die Krankenversicherung muss Sie Ihnen als Arbeitgeber mitteilen, damit Sie die Sozialversicherungsbeiträge an die Krankenkasse abführen können.

2. Wenn die Mitarbeiterin auf EUR 450,- beschäftigt wird, wird ein Pauschalbetrag für Kranken-, Rentenversicherung, sowie Lohnsteuer an die Deutschen Rentenversicherung gezahlt. In diesem Fall ist die Anstellung der Minijob Zentrale bei der Deutschen Rentenversicherung zu melden, was in der Regel der Steuerberater vornimmt.

3. Um einen Freibetrag im eigentlichen Sinne handelt es sich nicht. Denn die bis zu EUR 450,- die die Mitarbeiterin erhält, führen bei Ihnen als Arbeitgeber noch zu einer zusätzlichen Belastung von ca. 25 % auf das an die Mitarbeiterin gezahlte Gehalt.

4. Besonderheiten bestehen aufgrund der Staatsangehörigkeit nicht.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den lachenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

RASchroeter und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.