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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17988
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Guten Tag, ich brauche dringend eine Beratung! Ich arbeite

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, ich brauche dringend eine Beratung! Ich arbeite in einer Krankentransport Firma, wo wir überwiegend Menschen mit dem Tragestuhl Treppen hoch und runter tragen. Jetzt bin ich schon die vierte Woche bis zum 16.3.15 krankgeschrieben, nach Burn Out Syndrom. Zudem hatte ich innerhalb der letzten 5 Jahre 2 Krampfanfälle gehabt, der letzte war am 6.3.15. Meine behandelnde Fachärtztin für Psychiatrie und Neurologie hat den Verdacht auf Epilepsie. Deswegen muss ich am 23.3.2015. zu einer EEG Untersuchung, um die Diagnose auszuschließen oder zu bestätigen. Ebenfalls werde ich am 23.3.15 in einer psychiatrischen Tagesklinik aufgenomen, für einen vorraussichtlichen Behandlungszeitraum von 8 bis 12 Wochen. Nächste Woche möchte ich Arbeiten gehen (ohne zu wissen ob ich an Epilepsie leide) um die maximale Frist von sechs Wochen, wo der Arbeitgeber zahlt, nicht zu erreichen, weil mir fehlt danach einfach das Geld für die Miete, wenn anschließend die Krankenkasse zahlt. Das wären dann nur noch 70 % von meinem Gehalt und das reicht niemals. Die Woche darauf, also ab dem 23.3. falle ich wieder bis zu 12 Wochen lang aus. Wird das dann als neuer Zeitbeginn gerechnet, wenn ich eine Woche dazwischen arbeiten gehe, oder doch nicht? Ist es überhaupt gut zwischendrin nocheinmal arbeiten zu gehen? Von der einen Seite möchte ich auch ehrlich meinem Arbeitgeber gegenüber sein, auf der anderen Seite habe ich Angst, dass er mich kündigt. Ich weiss einfach nicht, was ich machen soll :(
Vielen Dank ***** *****!
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.
Diagnose ist hier wohl Epilepsie und das Burnout.
Lohnfortzahlung wird für 6 Wochen für dieselbe Krankheit gleistet .
Wenn aber der Burnout die ganze Zeit schon bestanden hat und auch weiterhin besteht , dann zählt das, auch wenn noch eine Diagnose hinzukommt , als eine Krankheit.
Sie bekommen also nach 6 Wochen kein Krankengeld mehr.
Die Lohnfortzahlung würde nur dann von neuem beginnen, wenn zwischen den Diagnosen 6 Monate liegen , in denen Sie gearbeitet haben .
Achten Sie darauf, dass wenn Sie nächste Woche arbeiten gehen, Sie möglichst nicht im Zustand der Krankschreibung sind, sonst sind Sie bei einem Unfall nicht versichert .
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Sehr geehrter Ratsuchende, ich gebe mir alle Mühe Ihnen zu helfen leider kann ich für die Rechtslage nichts
kann ich daher höflich bitten
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Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Guten Tag Frau Schiessl,

ich habe bei der Detailhöhe "hoch" angegeben. Da hätte ich schon etwas mehr erwartet, besonders für den Preis. Viel schlauer als zuvor bin ich nun leider auch nicht. Ein paar Tipps oder Ratschläge wären gut gewesen. Zudem haben Sie bei "nach 6 Wochen kein Krankengeld mehr" geschrieben. Meinten Sie " keine Lohnfortzahlung"mehr? Das ist etwas irritierend.

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
Bitte fragen Sie so oft nach, wie Sie wollen.
Ich meinte natürlich , da bekommen Sie Krankengeld und keine Lohnfortzahlung mehr.
Ich habe Ihnen schon den Tipp gegeben, sich möglichst gesundschreiben zu lassen, wenn Sie zur Arbeit gehen.
Ein weiterer Tipp von mir ist, den Arbeitgeber wenn möglich über Diagnosen im unklaren zu lassen, da sie ihn sonst eine Gelegenheit geben sie zu kündigen.
Weiterhin würde ich ihnen empfehlen mit dem Arzt reden ob bei ihnen nicht ein Grad der Behinderung infrage kommt. Wenn Sie einen Antrag am Versorgungsamt stellen sind Sie von diesem Augenblick an besonders gegen eine Kündigung geschützt. Der Arbeitgeber kann dann nur mit Zustimmung des Integrationsamt kündigen.
Zudem haben sieeinen Anspruch auf eine leidensgerechten Arbeitsplatz.
Der Arbeitgeber muss Ihren Arbeitsplatz so einrichten, dass sie die Arbeit auch bewältigen können.
An den Diagnosen können Sie leider nichts ändern das ist leider so, die stehen lässt und damit auch der Zeitraum indem sie noch Lohnfortzahlung bekommen
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Schiessl Claudia und 3 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.