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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 28652
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, ich bin als Führungskraft im Vertrieb tätig und

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
ich bin als Führungskraft im Vertrieb tätig und habe eine Kündigungsfrist mit 6 Wochen zum Quartalsende.
Da ich zum 1.1.16 eine neue Aufgabe anstrebe, würde mich interessieren, wie weit im Voraus die Kündigung erfolgen kann und ob der Arebeitgeber eine Möglichkeit hat einen früheren Kündigungstermin anzustreben.
In meinem Arbeitsvertrag ist explizit aufgeführt, dass der AG den Mitarbeiter im Falle einer Kündigung freistellen kann. Da mein Gehalt zu 60% variabel ist und von den erzielten Umsätzen abhängt, würde ich gerne wissen auf welcher Grundlage sich das Gehalt während der Freistellung berechnet.
Vielen Dank ***** ***** Antwort.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie fragen:
Gilt die Kündigungsfrist für Sie und den Arbeitgeber?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ja die Kündigungsfrist gilt für beide Seiten.

Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** freundliche Ergänzung.
Theoretisch können Sie bereits heute zum 01.01.2016 kündigen. Eine Vorschrift die eine zeitliche Nähe der Kündigung zum Arbeitsberhältnis vorschreibt gibt es nicht.
Wenn die Kündigungsfrist für sowohl für Sie als auch den Arbeitgeber gilt hat dieser keine Möglichkeit (außer fristloser Kündigung aus wichtigem Grund) den Arbeitsvertrag vorzeitig zu beenden.
Der Arbeitgeber k***** *****falls einen Aufhebungsvertrag mit Ihnen schließen.
Was die Freistellung anbelangt, so haben Sie natürlich einen Anspruch auf Vergütung auch während der Freistellung.
Bei der Freistellung gilt das Lohnausfallprinzip.
Das bedeutet, Sie als Arbeitnehmer sollen durch die Freistellung keinen Nachteil erleiden, mit der Folge, dass Sie das Gehalt bekommen, was Sie erzielt hätten wenn Sie gearbeitet hätten. Wenn keine entsprechende Regelung im Arbeitsvertrag existiert bekommen Sie das Gehalt welches Sie in den Vormonaten durchschnittlich erzielt hätten.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Zwei Verständnisfragen hätte ich zu Ihrer Ausführung noch.

- Einem Aufhebungsvertrag muss aber seitens des AN nicht zugestimmt werden, wenn die Bedingungen (Abfindung usw.) nicht passen?

- Für eine fristloseKündigung muss ein entsprechender aktueller Fall vorliegen? Oder kann hier seitens des AG auch in der Vergangenheit gewühlt werden?

Sehr geehrter Ratsuchender,
einem Aufhebungsvertrag muss der Arbeitnehmer natürlich nicht zustimmen. Der Aufhebungsvertrag ist freiwillig.
Bei einer fristlosen Kündigung muss ein wichtiger Grund vorliegen, der nicht länger als 14 Tage zurückliegt. In der Vergangenheit kann der Arbeitgeber nicht mehr wühlen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 3 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Herzlichen Dank für die schnelle und aufschlussreiche Beantwortung meiner Fragen.