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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 31414
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrten Damen und Herren, ich habe einen Arbeitsvertrag

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrten Damen und Herren,
ich habe einen Arbeitsvertrag unterschrieben mit Eintrittstermin am 01.03.2015.
Ich möchte diesen Kündigen da ich mich entschieden habe in meiner derzeitigen Firma zu bleiben.
Im Neuen Arbeitsvertrag ist folgende Klausel geschrieben:
Vor Antritt der Tätigkeit kann das Angestelltenverhältnis von beiden Seiten nur aus einem Grund gekündigt werden, welcher zur außerordentlichen Kündigung berechtigt.
Kann ich nun den Arbeitvertrag Kündigen ? oder muss ich mit Strafen rechnen
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts ist der Ausschluss der Kündigung vor Dienstantritt durchaus zulässig.
Das bedeutet, Sie können zwar jetzt den Arbeitsvertrag kündigen, aber die Kündigungsfrist beginnt erst am 01.03.2015 zu laufen.
Wenn Sie das Arbeitsverhältnis nicht antreten wollen, weil Sie in Ihrer alten Firma bleiben möchten, so kann der neue Arbeitgeber Ihnen nur dann eine Vertragsstrafe abverlangen, wenn dies im Arbeitsvertrag so vereinbart wurde.
Ist nichts vereinbart, so kann der neue Arbeitgeber "nur" Schadensersatz fordern.
Wenn Sie aber dem neuen Arbeitgeber fühzeitig mitteilen, dass Sie die neue Stelle definitiv nicht antreten, so muss dieser sich um eine Ersatzkraft bemühen. Je früher der neue Arbeitgeber dies weis, desto eher kann er tätig werden und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit dass er eine Ersatzkraft findet und ihm tatsächlich kein Schaden entsteht.
Wenn also Ihr Entschluss feststeht zu bleiben, dann wäre es ratsam so früh wie möglich mit dem neuen Arbeitgeber zu reden und im klarzumachen, dass Sie die Stelle nicht antreten werden und er sich nach einer anderen Kraft umsehen muss.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.