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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 28432
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich habe einen Arbeitsvertrag als Betriebsleiter für

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe einen Arbeitsvertrag als Betriebsleiter für eine Filialein NRW seit dem 1.7.13 bin aber auf mündliche Versprechen, auf einen neuen Vertrag als Operations Manager und mehr Geld ,von zwei Geschäftsführern nach Hamburg gezogen im Januar. Habe dort wie vereinbart einen Betrieb geführt, die Umsätze stabilisiert und dann angefangen andere Betriebe zu betreuen. Zwei Betriebe neu eröffnet und mich die ganze Zeit um das Personal und den Einkauf gekümmert. War Ansprechpartner für 6 Betriebe. Seit ende April weiss ich das ich Schwanger bin und habe das sofort meinem Arbeitgeber mitgeteilt. Da ich bis dato keinen neuen Vertrag bzw eine Gehaltserhöhung bekommen habe wusste ich das es von nun an auch nicht passieren würde. Aber mein Problem, abgesehen davon das ich reingelegt worden bin, ist das ich einen Vertrag für eine Filiale in Mülheim ( NRW ) habe und aber nun in Hamburg wohne und jetzt nicht mehr weiss was ich machen soll. Der Versuch aus dem einzigen Geschäftsführer etwas heraus zu kriegen was ich jetzt machen soll und wo ich arbeiten soll, scheitert kläglich. Ich habe ihm eine Email geschrieben und um einen Termin gebeten, aber auch da ht er nichts konkretes gesagt was jetzt meine Aufgabe ist. Jetzt bin ich verunsichert das man mich einfach kündigt wenn ich in Hamburg bleibe oder aber auch wenn ich nach Mülheim zurück gehe.
Kann mir da ein Anwalt helfen? Können Sie mir einen in der Nähe von Essen, Duisburg oder Mülheim nenen wo ich hin kann? Habe bis Montag noch Urlaub und weiss nicht mehr wo ich danach arbeiten soll. Ich kann es mir jetzt im schwangeren Zustand nicht leisten gekündigt zu werden, da ich so schnell keinen neuen Job finden würde.
Vielen Dank
Freundliche Grüße
Ilkim Özcan
Sehr geehrter Ratsuchender,

sollten Sie denn aufgrund der mündlichen Absprache in Hamburg bleiben oder sollte dies nur eine vorübergehende Abordnung sein?

Können Sie die mündliche Absprache irgendwie beweisen (email, Zeugen,..)?





Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich sollte in Hamburg bleiben, da dort die Zentrale der Firma ist und ich von dort aus alle Betriebe betreuen sollte. Zeugen gibt es leider keine brauchbarenn , ein ehemaliger und ein akuteller Geschäftsführer und dieDame die im Marketing arbeitet, aber die würde auch nie als Zeuge aussagen, da ihr Job immer auf der Kippe steht. Je nachdem wie unser Chef drauf ist.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank ***** ***** freundliche Ergänzung.

Sie sollten in jedem Falle dann einen Anwalt aufsuchen, wenn Ihnen die Arbeitgeber mit einer Kündigung drohen oder Ihnen kündigen.

Hinsichtlich des Wechsels nach Hamburg und der versprochenen Lohnerhöhung sollten Sie unbedingt sofort einen Anwalt aufsuchen.

Ich empfehle hier einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. In Essen kann ich Ihnen eine Fachanwaltskanzlei benennen: Traphan & Graute Rüttenscheider Str. 194-196, 45131 Essen.

Was Ihre Befürchtung einer Kündigung anbelangt, so sind Sie während der Schwangerschaft und 4 Monate nach der Entbindung nach § 9 MuschG vor einer Kündigung geschützt. Danach muss der Arbeitgeber einen Kündigungsgrund haben wenn er Ihnen kündigen will. Das Kind ist sicher kein Kündigungsgrund.

Sollte betriebsbedingt gekündigt werden, so ist in der Sozialauswahl zu berücksichtigen, dass Sie ein kleines Kind zu betreuen und zu versorgen haben. Eine erfolgreiche Kündigung wird daher nicht zu befürchten sein.

Was nun Ihren neuen Arbeitsplatz anbelangt, so sollten Sie auf dem mündlich zugesicherten höheren Lohn bestehen, selbst wenn die Beweislage mit Zeugen schlecht ist.

Wenn Sie mehr Tätigkeitsgebiete übertragen wurden, so muss Ihnen nach § 612 BGB auch ohne (nachweisbare Vereinbarung) die übliche Vergütung für diese Arbeit gezahlt werden.

Sollten sich Ihre Arbeitgeber weigern, so sollten Sie über den Anwalt eine Lohnklage einreichen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.