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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Guten Tag. Wir sind ein Kleinunternehmen mit 2 Angestellten.

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag. Wir sind ein Kleinunternehmen mit 2 Angestellten. Da es sich nicht so lohnt für uns, haben wir entschieden das unternehmen Ende Mai zu schließen und das Personal gekündigt. Jetzt überlegen wir noch einen Monat dran zu hängen. Ist es so, wie wir denken, nämlich dass wir das Personal darüber informieren und für diesen weiteren Monat beschäftigen müssen? Verlängern sich dadurch die Kündigungsfristen nochmal oder ist das Personal automatisch nach dem zusätzlichen Monat raus?

Vielen dank XXXXX XXXXX Grüße
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Auf Ihr Anliegen gehe ich unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung wie folgt ein:

Wenn Sie die Arbeitsverhältnisse bereits zu einem bestimmten Termin gekündigt haben, dann sind die Arbeitsverhältnisse beendet.

Der Umstand, dass Sie das Unternehmen einen Monat weiterführen, hat hierauf keine Auswirkungen. Die Kündigungsfristen ändern sich nicht.

Wenn Sie die Arbeitnehmer für diesen einen Monat weiter benötigen, müssten Sie mit diesen einen neuen, dann befristeten Arbeitsvertrag schließen.

Eine Weiterbeschäftigung ohne Abschluss eines neuen Vertrages führt dazu, dass die Arbeitsverhältnisse wieder unbefristet aufleben würden.

Sie müssten dann erst wieder erneut unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen kündigen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht. Gern helfe ich weiter.



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Eine frage noch zum besseren Verständnis : ich habe ja gekündigt weil ich schließe. Verliert die Kündigung dann nicht die Gültigkeit und Grundlage wenn ich dennoch weiter mache?
Sehr geehrter Fragesteller,

die Kündigung verliert nicht Ihre Gültigkeit.

Diese wäre nur durch die Arbeitnehmer gerichtlich abgreifbar, wenn diese gegen die Kündigung vorgehen würden.

Die Unwirksamkeit einer Kündigung kann nur durch das Arbeitsgericht festgestellt werden.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich noch etwas weiters frage? Mein Arbeitnehmer wollte die Firma kaufen und ist gestern kurzfristig abgesprungen. Wir wissen, dass er uns zu hintergehen versucht. Am Montag fahren wir in Urlaub und wir sind uns sicher, dass er in dieser zeit hinter unserem Rücken eine eigene Selbstständigkeit aufbaut und sich unsere Kunden holt ohne uns etwas bezahlen zu müssen. Können wir ihn dafür irgendwie Belangen? Vermutlich nicht, oder? Es gab bislang nichts schriftliches sondern nur Gespräche. Wir haben seine Absichten nur zufällig herausgefunden.
Sehr geehrter Fragesteller,

mit der Beendigung der Arbeitsverhältnisse besteht seitens des Arbeitnehmer kein Wettbewerbsverbot, es sei denn dies ist vertraglich ausdrücklich vereinbart.

Wirbt der Arbeitnehmer jedoch noch während des Bestandes des Arbeitsvehältnisses die Kunden ab, haben Sie einen Unterlassungs- und ggf. Schadensersatzanspruch für entgangene Gewinne durch das Abwerben der Kunden.



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gut, das Arbeitsverhältnis besteht für den aktuellen Monat noch und ich schließe sowieso daher entgehen mir ja keine Umsätze aber mir entgeht die verkaufssumme. Aber dafür werde ich ihn nicht dran Kriegen wenn ich Sie richtig verstehe. Unsere Kunden wissen noch nichts. Könnte ich seine Absichten denn in frage stellen und ihn verklagen wenn ich herausfinde, dass er im aktuellen Monat bereits Kunden geworben hat obwohl diese von mir noch nicht über die Schließung informiert wurden? Damit wäre seine Absicht immerhin stückweise zu belegen.
Sehr geehrter Fragesteller,

angesichts der nahen Schließung des Unternehmens bestehen leider kaum Erfolgsaussichten den betreffenden Arbeitnehmer beanspruchen zu können.

troesemeier und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.