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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 27844
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, unser Sohn hat vor ca. 5 Jahren vom Arbeitsamt eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
unser Sohn hat vor ca. 5 Jahren vom Arbeitsamt eine Ausbildung als Krankenpflegehelfer angeboten bekommen und nach einem Jahr erfolgreich abgeschlossen = examinierter Krankenpflegehelfer. Mit dieser Ausbildung hat er beim Paritätischen Wohlfahrtsverband einen Arbeitsplatz bei der 24-Stunden-Betreuung eines Querschnittgelähmten bekommen, und ist dort seit 4 Jahren beschäftigt. Er hat jetzt die Kündigung zum 30.09.2014 erhalten mit der Begründung, dass seine Qualifizierung aufgrund neuer Richtlinien nicht mehr ausreiche. Ist das rechtlich OK?
Sehr gerne antworte ich Ihnen.

haben Sie vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie höflich fragen:

Wäre denn eine Umsetzung Ihres Sohnes in einen anderen Tätigkeitsbereich beim Arbeitgeber möglich?




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Die Umsetzung wird noch geprüft, wurde aber nicht versprochen.

Sehr gerne antworte ich Ihnen.

haben Sie vielen Dank XXXXX XXXXX freundliche Ergänzung.

Sollte Ihr Sohn tatsächlich nicht mehr für seinen momentanen Arbeitsplatz qualifiziert sein (was der Arbeitgeber beweisen müsste), dann darf Ihr Sohn nicht einfach gekündigt werden, sondern der Arbeitgeber ist aufgrund seiner arbeitsrechtlichen Treuepflicht nach § 242 BGB gehalten VOR (!) einer Kündigung zu prüfen ob Ihr Sohn nicht anderswo eingesetzt werden kann.

Nachdem was der Arbeitgeber hier erklärt ist diese Prüfung offenbar unterblieben.

Da Ihr Sohn bereits gekündigt wurde, muss er gegen die Kündigung unbedingt Kündigungsschutzklage (3 Wochen ab Zugang der Kündigung) erheben. Vor dem Arbeitsgericht muss dann der Arbeitgeber darlegen und beweisen dass Ihr Sohn nicht mehr qualifiziert ist und dass keine andere Stelle im Betrieb mehr frei ist für Ihren Sohn.

Kann der Arbeitgeber diese Beweise nicht führen, dann ist die Kündigung unwirksam.

Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.